miss.different 30.11.-0001, 00:00 Uhr 15 30

Auf dem Weg zur Vorhölle

Weil Wörtergewirr.

Du sprichst lautlos, währenddessen laufe ich ohne jeden laut los, der Teufel zeigt mir lachend die Vorhölle, ich renne weiter, vor zur Hölle, du bist unnahbar, so unsichtbar und trotzdem da. 

Völlig transparent, wie man dich so gar nicht kennt, sagt die, die dich so gar nicht kennt.

Vom ewigen Laufen atemlos, halte an, doch laufe ohne Atem wieder los, zu dir, in der Hoffnung du bist hier, doch du bist glasklar gar nicht da.

 Fahrerflucht, der andre Fahrer flucht, doch du lachst, einen kurzen Augenblick, während ich in deine Augen blick und du völlig sprachlos deine Sprache verlost, wie Arielle, die Meerjungfrau.

Es wird hell und ich will mehr, ich will so durchsichtig ans Meer, doch ich seh dich nicht mehr. 

Wir sind jung, so gar nicht erwachsen, während wir erwachen aus diesem einen Tagtraum in diesem Raum der uns empfängt und uns umschließt bis du einfach nichts mehr siehst, doch dieser Augenblick wenn ich nicht in deine Augen blick erreicht dich nicht.

Erregungsleitung gekappt, während die Erregung in mir weiter lacht, weil das Feuer der Vorhölle in mir facht, du gibst mir Feuer für die Kippe der Vernunft auf der Klippe und schickst mich vor zur Hölle, während ich brenne für alles und nichts, weil ich dich so gar nicht kenne.



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15 Antworten

Kommentare

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  • 1

    Ich wusste gar nicht, dass man Worte so verwenden kann wie Ton, um daraus eine Skulptur zu formen.

     

    Noch etwas war mir neu, es gibt eine Kippe der Vernunft?

    25.05.2014, 12:17 von LiaLenzing
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    Hat was! Schönes Spiel mit der Wortbedeutung.

    04.05.2014, 18:32 von Gedanken.art
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      Genau das habe ich mir auch dabei gedacht. Würde sicher gut ankommen!

      04.05.2014, 13:25 von GnutellaO_o
  • 0

    klingt zu gewollt, zu sehr konstruiert
    wirkt wie schwerlich aus den fingern gesaugt

    03.05.2014, 00:26 von DearMissGarland
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  • 1

    Waaahhh.
    Jetzt muss ich meine Ray-Ping-Ping-Phantasien mit Arielle, der sauberen Mehrjungfrau, zusammenbringen.
    Nix bleibt mir erspart.

    02.05.2014, 16:40 von JackBlack
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  • 1

    Ich nehme eine Machete und schneide die rund 220 Worte auseinander, da ich nichts mit ihnen anfangen kann. Zumindest nicht so wie sie angeordnet sind. Jetzt bekomme ich inklusive Leerzeichen rund 1320 Buchstaben/Zeichen. Mal schauen gibt es ein Scrabble mit so einem großen Spielfeld, dass man die da alle unterbringen kann ?
    Ns ja, wären die Buchstaben aus Nudelteig, gäbe es jetzt Buchstabensuppe.

    02.05.2014, 11:17 von Cyro
    • 0

      Danke für deine Antwort, cyro. Wäre die Kritik konstruktiv, fände ich sie noch gelungener. 


      Ich hatte einen roten Faden, wenn du ihn nicht erkennst tut mir das Leid, aber aus deiner Metapher kann ich leider auch nichts anderes herauslesen, als das du den Text nicht verstehst. Schade, bin eigentlich offen für Kritik, wenn sie gut ist. 

      Aber: guten Appetit mit der Suppe, vielleicht magst du deshalb das eigentliche Gericht nicht, weil du die exotischen Gewürze nicht kennst? :) 

      02.05.2014, 15:15 von miss.different
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      Du hast recht ich bin in meinem Kommentar nicht konstruktiv, weil ich mit dem Text nichts anfangen kann. Mit "Wörtergewirr" beschreibst du es selbst ja ganz gut, und da mein Versuch es zu entwirren scheitert, mache ich es wie beim Gordischen Knoten, nur habe ich statt Schwert eine Machete gewählt denn mit einem Schlag war's nicht getan, bei dem Wörterdickicht.
      Deinen Text haben aber auch User geherzt, von denen ich viel halte, und so frage ich mich was mit mir nicht stimmt, dass ich den Text so gar nicht verstehe. Im Grunde mag ich vielen Sätzen widersprechen, denen, wo ich die Absicht von Humor drin erkenne, ihn aber nicht spüre, denen, die vielleicht Reime sein sollen, sich aber nicht zu Reimen zusammenfügen, denen wo mein Verstand sich einfach sperrt.
      Normalerweise zeige ich mich weniger kritisch, aber heute waren gleich drei Texte unter den beliebtesten Artikeln, die meinen Widerspruch weckten. Deiner war und ist der darunter, mit dem ich am allerwenigsten anfangen kann. Vielleicht ist es ja gar Literatur oder Kunst, ich weiss es nicht, vielleicht tue ich Dir auch Unrecht mit meinem Kommentar.


      02.05.2014, 15:34 von Cyro
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      Ja, aber die Art wie es serviert wird ... nach den ganzen Jahren hier als Neon-User zeige ich nun viel mehr Verständnis für Leute, die kritische Kommentare schreiben und dabei den Autoren, gelinde gesagt, auf die Füße treten. Das ist eigentlich gar nicht meine Art, jedoch ... ach, vielleicht habe ich auch in letzter Zeit zu viel Gedankenwirrwar gelesen, so dass mir davon ganz schlecht wird. Unter nnoas Artikel habe ich das versucht mir einem Kotzvideo höflich zu kommentieren, bei manch anderem Artikel hielt ich mich zurück, aber der hier war heute einfach zu viel. Es fehlt mir hier einfach alles, die Abwesenheit eines jeglichen positiven oder auch nur aussagekräftigen Aspekts, ach, ich lasse es mal gut sein.
      Ich danke Dir jedenfalls für Deinen Kommentar :)


      02.05.2014, 21:04 von Cyro
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  • 3

    Schließe mich an, vorgetragen bestimmt sehr schön.

    01.05.2014, 10:44 von Jule86
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