li25na 24.11.2014, 02:50 Uhr 0 1

Angefangen anzufangen - aber du… du wolltest kein Happy End.

Anfangen. Anfangen ist ein gutes Wort. Es heißt, der Anfang ist immer am schwersten. In Wirklichkeit, ist er es nicht.

Der Anfang. Ja, er ist so leicht. So leicht, dass er mit seiner Leichtigkeit besticht. Er sticht sich langsam und unbemerkt beiläufig immer tiefer. Immer tiefer. In dein Herz. Bestechen kann er gut. Denn angefangen anzufangen, gibt es nur wenige Wege zurück. Aus dem Schmerz. Der Schmerz der einen früher oder später fängt. Mit seinen hinterlistigen, vorerst noch so vertraut wirkenden Klauen, die doch so viel versprachen. Sie versprachen Halt. Halt den man selbst nicht hatte. Trotz der unerträglichen Schwere – kein Boden unter den Füßen. Nur haltlos irgendwo dazwischen. Langsam zögerlich schwebend immer tiefer fallend… nicht schwerelos.

Und der Anfang, ja… der versprach soo viel. Schützend stützend haltende Hände. Hände, die hätten fangen können, aber es nicht taten.

Man sollte Versprechen nicht mit bestechen verwechseln – Nie! Denn Anfangen ist ein riskantes Spiel. Gefangen ist letztendlich immer das Herz. In einem noch tiefer stechenderen Schmerz. Der Schmerz der tief sitzenden Nadel, der als Klauen enttarnten Hände.

Der Versuch. Der Versuch sie auch nur irgendwie wieder herrauszuziehen- so umfangen und bestochen... Dauert.

Es ist das Ende. Das schwer ist. Denn es gibt kein Ende. Einmal angefangen anzufangen – Gefangen.

Der Schmerz. Der bleibt.

Schwer.

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