HaEl 26.12.2010, 21:46 Uhr 1 0

Am Anfang war es der verletzte Stolz, dann kam das Erkennen des Verlusts.

Du sagtest es wäre besser, wir würden beide unsere eigenen Wege gehen.

Du sagtest es wäre besser, wir würden beide unsere eigenen Wege gehen. Du meintest es wäre nicht mehr das, was es am Anfang war und du hattest recht, es war viel mehr. Alles dreht sich und läuft langsam an mir vorbei, als würden sich all die schönen Szenen eines Films wiederholen. Doch unser Film endet ohne „Happy end“.

Wir waren perfekt, Du warst perfekt und unsere gemeinsame Zeit war perfekt. Ich versuche alle Dinge zu löschen, die mich an dich Erinnern könnten, aber die Erinnerungen werden nie vergehn, sie werden sich in meinem Kopf immer und immer wieder abspielen und mein Herz jedes Mal erneut zerbrechen. Die Leute fragen wies mir geht und was soll ich schon sagen, dass nun das schönste im Leben fehlt? Dass ich mich an nichts mehr erfreuen kann? Und genauso kann mich nichts mehr erschüttern. Es ist mir alles gleichgültig. Was soll sich in meinem Leben schon noch bewegen wenn der Antrieb fehlt?! Du fühlst dich erleichtert und was solls dir schon ausmachen, dass du mir jeden Tag, mit jedem Wort und jedem Blick das Leben noch mehr kaputt machst. Du sagtest ich werde nie allein sein und du wirst immer für mich da sein, egal wann, wo und wie. Du kannst dir ja gar nicht vorstellen wie alleine man sein kann und wie einsam man sich fühlen kann.
Gut, dachte ich, ich werds wohl akzeptieren müssen, wir haben das Leben ja noch vor uns, ich werde „meine Jugend genießen“. Doch jetzt weiß ich, wenn ich dich nicht haben kann, dann will ich niemanden. Ich dachte es wäre das Große und einzig Richtige, und das musst du doch auch gefühlt haben. Warum wirfst du das alles einfach weg? Warum ist dir das so gleichgültig? Hast du es nicht gefühlt, das was ich fühlte? Denn dafür hätte es sich gelohnt zu kämpfen.
Du kennst mich nicht mal mehr, während ich an dir zerbreche und mir wird klar, dass es nie wieder so werden wird wie damals. Es war etwas ganz besonderes und so etwas ist selten, schwer zu finden, die große Liebe.
In deinen Armen, da war ich sicher, fühlte mich Zuhause und geborgen. Jetzt bin ich alleine, auf mich gestellt und einsam. Wegen dir? Manchmal wünschte ich, wir wären nie zusammen gekommen, das hätte mir einiges erspart, all die Qualen. Hätten wir uns damals jedoch nicht gefunden, wüsste ich jetzt nicht, was Liebe bedeutet, denn was Liebe ist, das hast du mir gezeigt…

Die, die nicht gut genug für dich war.

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Kommentare

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    Absolut berührend! Sehr sehr schön geschrieben.

    27.12.2010, 18:20 von PinkCrumpet
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