mo_chroi 16.02.2012, 11:27 Uhr 7 11

Wir, der Winter.

*

Du, die Kälte, ich, das Wasser.

Täte man uns zusammen, wären wir gefrorene Kristalle in bitterklarer Luft.

Wir wären der Winter.

In uns zögen weiche Cirren vorüber. Zögen schwer hängend vorüber, in ruhelosem Schwarz, grau schimmernd durchwoben. Bäume stünden darunter, kahlkrumme Gestalten. Düster berockt stünden sie auf Feldern, welche frei sind von Farbe. Das Blühen läge unter einem Weiß. Endlos hell, gleich einer Decke. Als schliefe die Welt darunter.


Ein Negativ der Wirklichkeit.



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7 Antworten

Kommentare

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  • 1

    Ja, herrlich!
    Abriss!
    Love it!


    17.02.2012, 11:58 von Surecamp
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  • 2

    Gemeinhin nie etwas darin, was zu sehen es gibt.
    Schreibt darüber hinaus, was darunter belohnt wie Erhebung.
    Mancherorts überall ist das dunkelste Eis,
    liebster Ort dieser Welt, die es gibt niemals gab.

    Bete an dieses Schwarz immer froh um die Farbe wie Licht.

    16.02.2012, 21:27 von Kokomiko
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  • 2

    der titel erinnert an "ich bin der herbst", aber ok.
    der trend geht zur zweitjahreszeit ;)

    wann kommt der frühling?

    16.02.2012, 12:31 von Gluecksaktivistin
    • 1

      ich bin mir nicht sicher, ob der überhaupt kommen muss.

      16.02.2012, 12:35 von mo_chroi
    • 1

      auf deinen text bezogen nicht, nein :)

      16.02.2012, 12:36 von Gluecksaktivistin
    • 1

      da hast du deine erinnerung aber strapaziert

      17.02.2012, 12:44 von MisterGambit
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers

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