Wir, der Winter.
Du, die Kälte, ich, das Wasser.
Täte man uns zusammen, wären wir gefrorene Kristalle in bitterklarer Luft.
Wir wären der Winter.
In uns zögen weiche Cirren vorüber. Zögen schwer hängend vorüber, in ruhelosem Schwarz, grau schimmernd durchwoben. Bäume stünden darunter, kahlkrumme Gestalten. Düster berockt stünden sie auf Feldern, welche frei sind von Farbe. Das Blühen läge unter einem Weiß. Endlos hell, gleich einer Decke. Als schliefe die Welt darunter.
Ein Negativ der Wirklichkeit.




Kommentare
Ja, herrlich!
17.02.2012, 11:58 von SurecampAbriss!
Love it!
Gemeinhin nie etwas darin, was zu sehen es gibt.
16.02.2012, 21:27 von KokomikoSchreibt darüber hinaus, was darunter belohnt wie Erhebung.
Mancherorts überall ist das dunkelste Eis,
liebster Ort dieser Welt, die es gibt niemals gab.
Bete an dieses Schwarz immer froh um die Farbe wie Licht.
der titel erinnert an "ich bin der herbst", aber ok.
16.02.2012, 12:31 von Gluecksaktivistinder trend geht zur zweitjahreszeit ;)
wann kommt der frühling?
ich bin mir nicht sicher, ob der überhaupt kommen muss.
16.02.2012, 12:35 von mo_chroiauf deinen text bezogen nicht, nein :)
16.02.2012, 12:36 von Gluecksaktivistinda hast du deine erinnerung aber strapaziert
17.02.2012, 12:44 von MisterGambit