Wieder einmal..
Wieder einmal spüre ich diesen leichten Schmerz in der Brust auf der linken Seite.. Ist es, weil Du es bist?
Ist es, weil ich mich erinnere an diesen einen Sommer an dem wir uns wiedergefunden haben?
Ich meine, dieser Sommer.. der war wirklich was besonderes.
Oder etwa nicht?
Dieser Sommer, in dem wir nebeneinander auf der Wiese gelegen haben und gesagt haben, dass nur die Sonne uns am Leben erhält, in dem wir tonnenweise Pudding und Eis gegessen haben, in dem wir uns sicher waren dieser wunderbare Sommer würde nie vergehen.
Ich beiße in den Keks und denke an die Wasserschlachten, an Tiramisueis und kurze Hosen. An dein Lachen und deinen Hausarrest. Und daran, dass wir unendlich schienen. WIR. Unzertrennlich.
"Du bist egoistisch!", sage ich. "Nein.. du bist es.." , sagst du leise und danach schweigen wir uns an.
Es ist die Angst, dass wir uns aus den Augen verlieren. Die Angst, dass wir uns auseinander entwickeln. Wir haben doch noch so viele Pläne. Wahrscheinlich ist es auch die Angst, dass wir uns irgendwann nicht mehr blind verstehen.
Manchmal hat Angst auch etwas Gutes. Denn die Angst bringt mich dazu, nicht einfach zu zuschauen, wie ich das, was ich liebe verliere. Sie bringt mich dazu, es zu verhindern.
"Lust auf Tiramisueis?", frage ich. Du siehst die Tränen in meinen Augen, die ich versuche runterzuschlucken und sagst: " Natürlich." Du stehst auf, nimmst mich an der Hand und die Angst ist weg.
Denn manchmal sind beste Freunde vielleicht doch unendlich.




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