nurluftundluegen 30.11.-0001, 00:00 Uhr 0 0

Träumen

In uns unbekannten, bekannt vorkommenden Straßen.

Straßenecken. In uns unbekannten, bekannt vorkommenden Straßen. Akkurate Pflastersteine unter der löchrigen Schuhsohle und nasse Füße vom Regen. Vor verschlossenen Haustüren warten und warten auf nichts. Nichts, hier gibt es nur dich und mich. Ein wenig zerknittertes Papier und Belanglosigkeiten. Gute Gefühle, die Verdrängen. Gedankenschwaden, die verändern Rändern. Schales Bier im Magen und vielleicht war man nicht mehr in der Lage, nach dem Weg zu fragen.
Zu Hause. Zwischen Worten. Worten. Worten. Und am Ende doch nichts sagen. Wortlos sein und taktlos schweigen.
Stunden schwanken vor sich hin, tanken sich voll mit wenig Adrenalin. Fühlt sich stehen geblieben an, aber tickt, und tickt und tickt einfach weiter. Abschiedsreden schwingen und zwischen tastenden Fingerkuppen ein bisschen singen. Baue ein Lächeln ein, in mein Gesicht. Eines welches, vielleicht auch deines ist.
Trotzend der Kälte, den Straßenschildern folgend, verloren und hoffnungslos verlaufen. In deine, eine, Richtung die es nicht gab und nie gegeben hat. Von Luftfeuchtigkeit getränkt, frage ich mich, ob ich noch Träume, oder wann ich erwacht bin.

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