sellardore 30.11.-0001, 00:00 Uhr 36 32

Schach

... manche Menschen meinen wohl, dass der Kontrast eines Konfliktes sie zur ewigen Entscheidung zwingt. Sie fürchten das Grau, ...

Schon bevor ich die Tür öffnete, wusste ich, welches Gesicht mich gleich angrinsen würde. Als wir uns dann gegenüberstanden, fiel mir auf, dass ich keine passende Begrüßung geplant hatte. Doch er kam mir zuvor. „Ich hab eine Lieferung Stöcker, für Ihren Arsch, Mister. Wenn Sie denn bitte hier unterschreiben würden?“ und hielt mir dabei zwei Bier entgegen.
„Immerhin sind deine Witze nicht so billig wie das Bier, das du immer anschleppst.“ knurrte ich und nahm ihm die Flaschen ab. Donnie tauchte nie ohne Bier auf und an besonderen Tagen hatte er sogar Schnaps dabei. Er trabte an mir vorbei, direkt in mein Zimmer und ich wusste, dass es sein letzter Besuch sein würde.

Als ich ihn im Zimmer stehen sah, befiel mich jenes Gefühl, dass ich in den letzten Wochen und Monaten eigentlich bereits verarbeitet hatte. Wehmut. Wir alle hatten uns in den letzten Monaten allmählich daran gewöhnt, dass er weg war. Wohin er verschwunden war, konnte niemand sagen und der ein oder andere hoffte bis zuletzt darauf, dass Donnie zurückkam. Doch er tat es nicht. Wenn dieser eine Kerl, der immer für die ganz verrückten Aktionen verantwortlich war, aus dem Freundeskreis verschwindet, entsteht eine Lücke, die alles verändert.
Jeder von uns versuchte auf seine Weise, die Lücke zu füllen. Seltsam eigentlich, wo doch niemand von uns so wirklich wusste, wie Donnies Leben außerhalb unserer Gruppe aussah. Wie wohnte der Kerl? Hatte er Familie? Was machte er, bis wir uns trafen? Keiner von uns hatte darauf Antworten und dennoch war diese Personifizierung des Risikos, dieser Gegner jeden Alltags unser aller Mittelpunkt.
Wenn Freunde Geschichten mit „Weißt du noch, damals…“ beginnen, taucht fast immer ein Typ wie Donnie darin auf. In jedem großen Freundeskreis kommt so ein Kerl vor. Ganz gleich, welche irren Dinge wir erlebten, Donnie war dabei. Ob er wohl von sich aus spürte, dass sein Platz in unserer Mitte zu klein wurde?

Er blickte sich in meinem beinah leeren Zimmer um und erst jetzt bemerkte ich, dass er einen kleinen Holzkasten bei sich hatte. Ich wusste immer noch nicht, wie ich mit ihm umgehen sollte. „Nun bin ich also dran mit dem Hausbesuch, wie?“ Meine Frage klang vorwurfsvoller, als er es verdiente. Doch er verstand es. „Tja, euch Spießer trifft man ja kaum noch im Rudel, also muss ich jede Klinke einzeln putzen. Könnt froh sein, dass ich keine scheiß Rundmail schreibe.“
Ich hörte schon davon, dass Donnie einige aus unserer alten Gruppe besucht hatte. Abschiedsbesuche, da war sich jeder sicher. Bei einigen waren es kurze Gespräche, bei anderen blieb er bis zum nächsten Tag. Ich bereitete mich schon auf eine lange Nacht vor. „Neulich war ich bei Marco. Der hat doch tatsächlich eine gefunden, die ihm den Ring an den Finger stecken könnte. Hab echt gedacht, er und du seid die letzten, die in die Einbahnstraße abbiegen.“ Ich konnte nicht deuten, ob es mehr Ironie oder Anerkennung war, die in seiner Äußerung lag. Ich wollte etwas vom Erwachsenwerden entgegnen aber ich wusste, dass er mich dann als Klugscheißer betiteln würde, also ließ ich es und flüchtete mich in Belanglosigkeit. „Sorry, dass es so unordentlich ist. Bin gerade am Packen.“ meinte ich und schob ein paar Kartons zur Seite, um ein Fenster zu öffnen. Im Zimmer befanden sich nur noch eine Couch und ein Sessel, die ich beide zurücklassen würde und einige kleinere Kartons. „Du solltest die Gelegenheit nutzen und mal richtig aussortieren. Schmeiß den Kram weg!“ So etwas aus seinem Mund zu hören, war verwunderlich, wo er doch immer die ‚gute alte Zeit‘ betonte.
Er setzte sich auf die Couch und legte den schmalen Holzkasten auf seinen Schoß. Ich deutete darauf und fragte, was damit sei. „Is’n Geschenk für dich. Wird dir gefallen, du erwachsen gewordener Spießer.“ - Donnie war schon immer gut darin, die Hintergründe von Schweigen und Ausflüchten zu deuten. „Ich bin gespannt.“ meinte ich in dem Fall wirklich ehrlich und setzte mich ihm gegenüber auf einen Sessel, nachdem ich die beiden Bierflaschen auf den Tisch zwischen uns stellte.

Ich betrachtete meinen alten Freund etwas genauer und merkte, dass er dünner geworden war. Bekannte Narben ließen Erinnerungen an große Nächte aufblitzen. Seine Hände waren geschunden, als hätte er sich entweder geprügelt oder hätte schwer gearbeitet. Ich tippte auf ersteres. Wenn es bei unseren Erlebnissen mal tatsächlich zu Schlägereien kam, war Donnie derjenige, der sich mit Freude die Erste einfing. Genau genommen hat er solche Dinge überhaupt immer erst provoziert. Er wusste, dass wir zu ihm halten und wir wussten das auch. Wer aber sollte nun zu ihm halten, für wen sollte er sich schlagen? Erst jetzt schaute ich ihm zum ersten Mal direkt in die Augen. In der Rastlosigkeit seiner Pupillen schimmerten die Erfahrungen einer Generation, deren Kriegsgeschichten von Nächten in Clubs und Kotze am Bordstein handelten.

„Wo hast du dich in der letzten Zeit überhaupt herum getrieben?“ Früher oder später musste ich das ernste Gespräch ja beginnen. „Safari auf St. Pauli, Angeln im Atlantik, du weißt schon…“ - „Und jetzt im Ernst?“ - „Na schön, also… bin ein wenig rumgekommen, hab doch hier keine Wohnung mehr. Hab die Großstädte abgeklappert und mich bei irgendwelchen Leuten einquartiert. Ich sag dir, Mann, penn lieber auf nem Holzboden als auf ner scheiß Couch. Nix geht über Beinfreiheit!“
Mich befiel ein Anflug von Eifersucht, als ich mir vorstellte, dass Donnie mit anderen Leuten rumhing. „Und jetzt? Warum kommst du zurück?“ Er antwortete nicht, sondern legte den Holzkasten auf den Tisch und klappte ihn auf, sodass er zu einem Quadrat wurde. Ich war verwundert. „Seit wann kannst du Schach?!“ - Er steckte mir seinen Mittelfinger entgegen. „Der Don kann so manches, du Klugscheißer!"

Er baute die Figuren auf, während ich die Bierflaschen öffnete. „Erinnerst du dich noch an diese Amerikanerin, die ich im Park klargemacht hab?“ Donnie hatte einmal über eine dieser Dating-Seiten eine Austauschstudentin kennengelernt und ist am Ende mit ihr im Bett gelandet. Als seine persönliche Mondlandung hat er das immer bezeichnet. „Du weißt schon, ein kleiner Schritt für mich aber ein großes ‚Ohhh‘ für sie…“ Er stöhnte übertrieben und zum ersten Mal seit er da war, musste ich grinsen. „Wär doch arschgeil, wenn ich in den Staaten rumtouren und zwischendurch bei der Kleinen pennen könnte.“ Schon überfiel mich wieder die Wehmut. „Welche Farbe nimmst du?“ fragte ich. „Du nimmst Weiß und fängst an.“ sagte er und drehte das Spielfeld. Ich machte meinen ersten Zug.

„Schau dir doch dieses Spiel an…“ meinte er und zog seinerseits. „… man nennt es 'Spiel der Könige‘ aber was ist es? Es ist Krieg. Man spielt Krieg, fein geordnet mit hübschen Figuren auf kleinen viereckigen Feldern. Heutzutage kritisieren sie die Verharmlosung bei Killerspielen, dabei gibt’s diesen Scheiß schon Jahrhunderte.“ Donnie hatte das Talent, in trivialen Dingen etwas Tiefgründiges zu finden oder zumindest davon zu reden, als wäre es tiefgründig. Man staunte darüber umso mehr, wenn man weiß, welche Ausdrucksformen und Gesprächsthemen er sonst an den Tag legt.
„Alle Spiele leben davon, dass es Gewinner und Verlierer gibt.“ meinte ich gedankenverloren. „Klugscheißer! Das meine ich nicht. Es ist die Thematik des Spiels. Schon, dass man als erstes Bauern gegen Bauern antreten lässt, spricht doch für sich.“ Er war wieder am Zug und rückte eine Bauernfigur nach vorn. „Und was können die? Nach vorn, immer nur nach vorn aber kaum die Richtung ändern, bis sie dann irgendwann draufgehen.“ Ich nahm ihm einen seiner Bauern und er lehnte sich zurück und betrachtete das Spielfeld.

„Oh mann, weißt du noch? Bologna?“ er lachte und nahm einen Schluck aus der Flasche. Wir alle waren mal für einen gemeinsamen Urlaub nach Bologna geflogen. Schon am ersten Abend rannten wir von einem Restaurant davon, weil wir die Rechnung nicht ganz bezahlen konnten und am vorletzten Abend landeten wir tatsächlich bei der Polizei. Nur wegen eines Typen wie Donnie erlebt man solche Dinge und nur wegen ihm kann man im Nachhinein darüber lachen. „Scheiße mann, stell dir vor, die hätten das Zeug gefunden und uns dort behalten. Wahrscheinlich war das das beschissenste Gras, das man in dieser Stadt kaufen kann. Wer würde auch direkt vor der Wache mit einem dieser schäbigen Dealer Geschäfte machen?“ Er lachte laut los, während er noch erzählte und ich holte unterdessen neues Bier. "So bescheuert muss man erstmal sein. Aber scheiß drauf, wahrscheinlich liegt das Zeug heute noch dort in der Ecke und die Typen fragen sich, wer von uns es sich in den Arsch gesteckt hat! Gott, die hätten uns zu gern wenigstens eine reingehauen.“ Ich grinste, während ich die Erinnerung genoss. „War riskant … aber war geil, ohne Frage.“ meinte ich.

Schweigend bewegte er eine seiner Figuren. Ohne viele Worte vergingen weitere Züge und hinterließen leere Quadrate, in denen sich Erinnerungen zu spiegeln schienen. Erinnerungen an Bologna, an Silvester in Tschechien, an Urlaub in Kroatien, an erinnerungswürdige Nächte und verschwendete Tage, an kleine Diebstähle und große Eroberungen, große Risiken und kleine Erfolge.

„Du darfst kein Bauer sein.“ Gedankenverloren schob er seinen Springer, der meinem Läufer zum Opfer fiel. Wir waren schon nahe am Spielende, wie es aussah. „Die meisten Menschen sind dumm. Sie nehmen sich das Leben. Sie nehmen es und verstecken es in ihrer Wohnung, unter ihrem Bett oder sonstwo. Sie denken, es ist in Gefahr, also verstecken sie es. Alle Welt will den Tod vermeiden, dabei haben die meisten vielmehr Angst vor der Größe des Lebens. Ist doch verdammt nochmal beknackt, oder nicht?“
Wenn man Donnie lange genug um sich hat, hat man irgendwann das Glück, dass er seine Gedanken vertrauensvoll auf der Zunge trägt. Das kann zwar oft ziemlicher Schwachsinn sein, ist aber manchmal durchaus intelligent. Dann wird einem bewusst, warum man sich überhaupt mit diesem Kerl abgibt und man weiß, dass es jetzt besser ist, zu schweigen und ihn reden zu lassen. Ich nutzte die Gelegenheit und nahm meine Zigarrettenschachtel und ging zum Fenster, durch das schon die Nachtluft strömte. Er blickte mir nach.

„Ich rauche eigentlich nicht aber ich mag das Knistern und Aufleuchten der Glut. Warum also sollte ich Rauchen scheiße finden? Gut oder Schlecht, Schwarz oder Weiß - das gibt’s eben nur beim Schach aber manche Menschen meinen wohl, dass der Kontrast eines Konfliktes sie zur ewigen Entscheidung zwingt. Sie fürchten das Grau, weil sie denken, dass das Leben klare Definitionen brauch. Dabei kann jeder selbst für Definitionen sorgen, jeden Tag, mit jedem Tun. Man muss nur genau hinschauen, dann offenbart auch ein Grau unzählige verschiedene Facetten, nicht? … Du bist übrigens dran und mein Bier ist leer.“ Während er in die Küche ging und sich eine neue Flasche holte, setzte ich mich und betrachtete das Spielfeld. Es sah ganz danach aus, als würde ich gewinnen. Ich spielte nervös mit dem Feuerzeug in meiner Hand und wartete, bis er zurück ins Zimmer kam, um dann meinen nächsten Zug zu machen.

„Sieht scheiße für mich aus, wie?“ meinte er lachend und trank aus seiner Flasche. Ich spielte noch immer mit dem Feuerzeug herum und das Klicken störte die Ruhe zwischen uns. Donnie berührte eine seiner Figuren und hielt inne, als zum wiederholten Mal die kleine Flamme des Feuerzeugs entzündet wurde und sogleich wieder erlosch. Er verschob seine Figur und ich konterte sogleich, da ich den Zug vorausgeahnt hatte. Ich drohte ihm ein „Schach“ mit meiner Königin an. Er zeigte sich unbeeindruckt und lehnte sich zurück. „Hast du mal die kleine Flamme einer Kerze beobachtet?“ fragte er in den Raum hinein. „Ich meine, so richtig betrachtet. Sie leuchtet, sie flackert und erscheint in unendlich vielen Farbtönen. Es hat etwas sehr Schönes an sich.“ Das Bier war mir längst zu Kopf gestiegen und die Uhrzeit tat ihr übriges, sodass ich meine Augen schloss, während ich ihn noch erzählen hörte. „Doch man kann dieses Schöne nicht deuten. Du kannst die Flamme nicht fassen und in die Hand nehmen. Wenn du nach ihr greifen und es versuchen würdest, würde das Licht erlöschen. Alles, was dir bliebe, wäre ein kurzer, beschissener Schmerz und die Gewissheit, dass du sie nicht festhalten kannst. Wahrscheinlich ist das der wahre Ausdruck ihrer Schönheit. Die verdammte, unausweichliche Vergänglichkeit."

Als ich meine Augen öffnete, war die Nacht vorüber. Ich war eingeschlafen und Donnie offensichtlich gegangen. Ich blickte auf das Schachbrett und sah, dass er seinen König auf die Seite gelegt und aufgegeben hatte. Sein Bier war nur halb ausgetrunken. Er muss gegangen sein, als ich eingeschlafen war. Ich stand auf, nahm das Schachbrett und ging zum Fenster, wo ich es ablegte. Für einige Augenblicke starrte ich nach draußen und hing Erinnerungen nach. Wie alt war Donnie eigentlich? War er überhaupt je richtig gealtert, seit wir ihn kennengelernt haben? Ich fragte mich, ob ich von ihm hören würde, ob er sich melden würde. In meiner Vorstellung bestieg er gerade ein Schiff, bei dem er Arbeit gegen Koje getauscht hat und wo sein größter Verdienst später die Geschichten sein würden, die er unterwegs zu erzählen hat. Wenn es für jemanden wie den Don eine passende Art zu sterben gibt, dann definitiv der Untergang eines Schiffes mitten auf dem großen Ozean. Er würde bis zum Schluss an Deck bleiben, nur um sich als Kapitän zu fühlen.

Ich vertrieb meine Gedanken, indem ich das Fenster schloss und machte mich daran, die verbliebenen Kartons aus meinem Zimmer zum Auto zu tragen. Zum Schluss ging ich noch einmal nach drinnen und schaut mir das Schachspiel an. Ich nahm ein Königspaar in getrennten Farben, steckte die Figuren ein und verließ mein altes Zuhause. Mach's gut, Donnie.

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36 Antworten

Kommentare

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  • 3

    Mir hat der Text super gefallen! Danke dafür.

    23.06.2015, 09:31 von SabineS
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  • 6

    "In der Rastlosigkeit seiner Pupillen schimmerten die Erfahrungen einer Generation, deren Kriegsgeschichten von Nächten in Clubs und Kotze am Bordstein handelten."

    Wahnsinns-Text! Sehr geile Formulierungen.

    10.06.2015, 09:13 von MiriMupfel
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  • 2

    "Sie fürchten das Grau, weil sie denken, dass das Leben klare Definitionen brauch. Dabei kann jeder selbst für Definitionen sorgen, jeden Tag, mit jedem Tun."


    steckt viel wahres drin, danke für den text.

    09.06.2015, 14:32 von mondmaedchen7
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  • 2

    Die Katzen verlassen zum Sterben die Stadt.
    Oder so.

    08.06.2015, 10:45 von frl_smilla
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  • 1

    den hattest du schon mal draussen. gut, dass er endlich beachtung findet.

    08.06.2015, 08:17 von mo_chroi
    • 0

      Danke aber... schon mal draussen, wie meinst du das? Der Text entstand letzte Woche komplett neu.

      08.06.2015, 10:12 von sellardore
    • 0

      oh. stimmt. er ähnelt nur einem text, den es hier mal gab. jedenfalls der anfang. mea culpa.

      08.06.2015, 10:45 von mo_chroi
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  • 3

    Lang, aber gefällig und zwischendurch blitzen immer wieder kleine Highlights auf. Ganz ohne jeden Pathos. Jede Zeile sehr erträglich.^^

    07.06.2015, 18:58 von Hattori-Hanzo
    • 0

      So verschieden sind Geschmäcker und falsch und richtig gibt es nicht. ;)

      08.06.2015, 10:12 von sellardore
    • 0

      Oder: der Donnie in sich verhagelt dem einen oder anderen die Distanz des Urteils. Ein Autor erzeugt vor allem Projektionsflächen, mal fatal, mal fantastisch.

      08.06.2015, 10:51 von Hattori-Hanzo
    • 0

      Und das ist doch eigentlich sehr gut so und muss man abkönnen. Kritik ist der Sturm, der den Baum entweder umwirft oder ihn tiefere Wurzeln schlagen lässt.

      08.06.2015, 11:01 von sellardore
    • 0

      Die Sturm Metapher kapier ich nicht^^. Jeder Sturm lockert die Verwurzelung und Stabilität eines Baumes, schon rein physikalisch.

      08.06.2015, 11:50 von Hattori-Hanzo
    • 0

      Ehrm... naja, in meiner verklärt-fantasievollen Vorstellung, biegt sich der Baum im Sturm zwar aber schlägt danach als natürliche Reaktion weitere/stärkere/tiefere Wurzeln.

      Wär ich 'n Baum, würd ich's so tun. :D

      08.06.2015, 12:25 von sellardore
    • 0

      ^^ Die Wurzeln haben vor allem eines zum Ziel: Wasser und Nährstoffe. Aber dass Bäume nach einem Sturm beschließen, sich mal ein paar Ecken fester zu verwurzeln, wär mir neu^^

      Die nehmen den Sturm eher als das was er ist: Ein natürliches Ereignis. Da haben sie uns glaube ich was voraus.

      08.06.2015, 12:40 von Hattori-Hanzo
    • 0

      Einigen wir uns darauf, dass der Baum also den Sturm nicht zu fürchten hat, weil es eben zur Natur gehört...

      ... und schlagen so die Brücke zum Verhältnis zwischen Autor und Kritik. Si?

      08.06.2015, 13:02 von sellardore
    • 0

      Ja so machen wirs^^ Und zum Glück sind virtuelle Stürme auch nur vernetzte Schlechtwetterillusionen.

      08.06.2015, 13:05 von Hattori-Hanzo
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  • 0

    Pathetic ohne Ende. Kaum eine Zeile ist erträglich.

    07.06.2015, 17:58 von Boahmaschine
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  • 2

    "... manche Menschen meinen wohl, dass der Kontrast eines Konfliktes sie zur ewigen Entscheidung zwingt. Sie fürchten das Grau, ..."

    Nicht nur dieser Satz ist Poesie an diesem Text.

    06.06.2015, 22:40 von ZitronenToast
    • 0

      Vielen, vielen Dank!

      08.06.2015, 10:11 von sellardore
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      Na ja, bei dem Wetter sind halt alle unterwegs oder schwer beschäftigt, scheint mir.

      06.06.2015, 21:06 von Cyro
    • 0

      Was erwartest du denn?

      06.06.2015, 21:46 von yuhi
    • 1

      Trotzdem kein alllzu totes Neon :-)

      06.06.2015, 22:13 von Cyro
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 1

      Vielleicht bedienen wir an dieser Stelle einfach eine Floskel und stellen fest: Klasse statt Masse.
      Ja? Nee? Na gut. :>

      07.06.2015, 10:07 von sellardore
  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 1

      Schön, wenn sich jemand nicht an der Länge eines Textes stört und umso schöner, wenn es dann gut wirkt. Danke!

      06.06.2015, 07:39 von sellardore
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