DayDreamingNightThinking 22.01.2016, 13:05 Uhr 3 6

Lückenbüßer

M. damit will ich dir danken.

„Gib mir was, irgendwas das bleibt.“ Damit hast du mich inspiriert. Ich hetze durch Straßen, Häuser und Gassen, auf der Suche nach diesem Irgendwas. Alles zieht so schnell an mir vorbei, lässt nur einen starken Luftzug hinter sich. Seit langem sehne ich mich nach diesem Halt. Nach diesem Gefühl von Sicherheit, welches nur er in mir auslösen konnte. Gegen welches ich mich strampelnd gewehrt hab, bis ich uns beide zu Boden gebracht hatte.

Doch in einer anderen Art und Weise, bekomme ich diesen Halt nun von dir. Ich versuche ihn anzunehmen, auf dieser freundschaftlichen Basis. Eigentlich, bist du mein Lückenbüßer, mein Trostpflaster und irgendwie bin ich deins. Jedoch nicht auf eine schlechte Art und Weise. Weil, damit bist du auch mein Hoffnungsträger. Im Moment könnten wir nicht mehr und nicht weniger für einander sein. Dadurch bekommen wir diesen Halt. Ich hoffe wirklich, dass ich trotz meinen herausgerissenen Ankern, dir etwas Halt leihen kann. Wir brauchen ihn beide, ganz besonders.

Ich weiß, du würdest ihn mir auch geben, diesen Halt, wenn ich nichts zurückgeben könnte. Denn du hast ein Herz, in welches fast die ganze Welt passt. Vielleicht ist das eine Floskel ja, doch es ist einfach wahr. Sie tritt dich gegen dein Herz, lässt es bluten und sticht mit Nadeln rein. Sie weiß es nicht, aber sie tut es. Doch dir ist es das wert. Weil sie es dir wert ist. Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass auch du mal jemandem so viel wert bist. Das dich niemand mehr sticht und tritt. Das dein armes Herz gepflegt wird.

Deshalb kann ich dir nicht genug danken, für die Wärme die du mich spüren lässt. Für die Sicherheit und das Vertrauen. Für die Angst, die du mir nimmst.

Wir werden weiterlaufen, den gleichen Weg wie bisher, daran wird sich nichts ändern auch nicht durch diesen Zufall den uns aufeinandertreffen ließ. Aber es hat sich was geändert, ich habe nun eine Zuflucht gefunden, in dir. Was immer passiert, ich weiß ich kann’s dir erzählen und werde für nichts verurteilt. Vielen Dank für dieses Gefühl.
Du hast mir eine große Verantwortung auferlegt. Was ich tun soll, falls du nicht mehr da bist. Ganz bestimmt würde ich es tun. Aber ich mag keine Sekunde daran denken, dass du nicht mehr da sein könntest. Es mag egoistisch sein, aber ich brauche dich. Wirklich.

Es ist mir leider nicht gelungen, all diese Gefühle in einen einzigen Text zu packen. Aber ich hab’s versucht. Ich denke, du wüsstest, was ich meine.



Tags: Freude, Tränen, Sicherheit
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3 Antworten

Kommentare

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  • 1

    "Aber es hat sich was
    geändert, ich habe nun eine Zuflucht gefunden, in dir"

    Ich weiß, was du meinst. Geht mir gerade genau so.

    30.01.2016, 12:21 von zzebra
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  • 1

    du bist mehr als ein pflaster, mehr als ein lückenbüsser und mehr als eine zuflucht.... und halten werde ich dich solanges der sturm um uns zieht, bis du wieder sicher fliegen kannst in all den farben deines herzens....


    <3 

    22.01.2016, 21:40 von Capt_Moe
    • 1

      Wow. Danke. Wirklich.

      22.01.2016, 21:46 von DayDreamingNightThinking
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