.filzkopf. 22.07.2010, 17:08 Uhr 1 2

Lass uns nicht nach einer Lösung suchen

Über den Abstand. Zwischen Dir und mir.

.
"...und wenn wir jetzt so zusammen liegen
ich wollt es sagen
aber hab mich nie getraut."

Trau dich! Du traust dich ja doch nicht.

Die warme Sommerabendluft mischt sich mit Zigarettenqualm und kaum ausformulierten Gedanken.
LinksRechts. VorZurück.
Trau dich.
Stumm.

Irgendwann ein angefangener Satz,
es folgen verwirrt erklärende Worte.


Und dann
verlieren sich die Tränen.
Sommernachtsgewitter. Mitten in der Stadt.
Im Schein der Haltestelle
fanden wir poetisch schmerzhaft die Wahrheit,
die nie unsere sein sollte.

Im dreckigen Lichtschein des Nachtbusses spiegeln sich Tränen im Fenster.
und spielen Wettrennen,
mit den Regentropfen.

Barfussbahngleis. Und das Fühlen war fort.
War da.
War fort.

War da.



Du hast keine Schuld.
Wir haben keine Schuld.
Lass uns nicht nach einer Lösung suchen.
Lass uns sein.
Und lieben.
Und leben.
Dann und wann.
Wenn es sich gut anfühlt.
Ich will nicht,
"wenn wir uns berühren
den leeren Raum zwischen unserer Haut" spüren"."Wichtige Links zu diesem Text"
Lichter - Leerer Raum. | Zittiert aus dem Zusammenhang gerissen. Oder eben nicht.

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Kommentare

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  • 0

    Besonders der letzte Abschnitt gefällt mir richtig gut.
    Manchmal ist es nicht so leicht, den Abstand zwischen der nackten Haut nicht zu spüren.
    Lass uns nach keiner Lösung suchen, das Gefühl kenne ich nur zu gut... Macht nichts tun es besser?

    27.01.2012, 15:26 von Waterfall
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