LillyIdol 07.11.2012, 18:20 Uhr 18 10

Fisherman's Freundin

Ich bin ein Scheiterhaufen. Damit werde ich leben müssen.

Es ist unmöglich zu sagen, was aus meinem Herz und meiner Seele geworden wäre, wenn mich ein anderer Vater gezeugt und eine andere Mutter geboren hätte. Keiner weiß es, und das ist auch gut so. Im Jetzt, Hier und Heute lebe ich, und das soll so sein... anders möchte ich es nicht haben. Meistens jedenfalls.

Mir sehnt nach Ruhe, weil ich des Kampfes müde bin, gegen die, die mir Liebe geschuldet hätten. Sie spielen für mich die Rolle von Verschütteten, die mal da waren, und ich werde den Teufel tun, als nach ihnen zu graben. Sollen sie bleiben, wo sie für mich sind - diesen Platz haben sie sich selbst gewählt, indem sie mir ihre Sorge verweigerten, als ich auf sie angewiesen war. Das sage ich aus tiefster Überzeugung heraus, und doch bin ich oft nicht besser als sie. 

Wenn ein Angriff naht, lässt der Körper die Seele vor Angst erbeben. Es gibt dann genau 3 Möglichkeiten, die das Unterbewusstsein zulässt: Schockstarre, den Fluchtreflex oder den (Über-)Mut zum Angriff. Dazwischen gibt es gar nichts, es bleibt keine Grauzone. In der größten Not werden wir stehenbleiben oder um unser Leben laufen - nach vorn oder nach hinten. Und weil ein Kind sich nicht aussuchen kann, welche Richtung es einschlägt, weil es nicht weglaufen kann, wenn es von brutaler Hand zu Boden geknechtet wird, hat mein Unterbewusstsein diese Option nicht erfahren und darum nicht abgespeichert. Später, mit zunehmendem Alter, lernte ich, die Courage aufzubringen und vor allem schätzen zu wissen, mich dagegen zu verwehren. "Wenn du mich anrührst, wirst du es bereuen!"   Ob das für mich ein persönlicher Verlust ist, weiß ich nicht so genau... aber es ist ein großer Verlust für die Menschen, die bereit sind, mit mir zu leben.

Ich mag sie, die Sanften. Sie haben meine tiefe Bewunderung. Aber ich tue ihnen nicht gut. Sie senken den Kopf und schweigen. Ich aber klammere mich an meinem Mikrophon fest.
Sie lauschen den Grillen, die ich gar nicht ohne weiteres wahrnehmen kann... meine Ohren sind auf Schlagzeug gepusht.
Nun könnte man sagen, ok, was nicht passt, kann und muss ja nicht auf Teufel komm raus passend gemacht werden. So kommt es eines schlechten Tages auch, es wird ein Kurzschluss eintreten... so wie bisher immer. Dann werde ich wieder zutiefst erschrocken sein, nehme den großen Schaden wahr, den ich angerichtet habe und verinnerliche wiedermal, dass ich es noch immer nicht auf die Reihe gebracht habe, eine geeignete Versicherung dagegen abzuschließen. Und was tue ich dann? Ich ziehe die Sennheiser auf, drehe den Power-Knopf auf Anschlag und binde mir die Stiefel fest zu. Tja, und nach dem 3. oder 4. oder 10. Song laufe ich los und zwar immer in die gleiche Richtung: vorwärts. Wohin auch sonst? Stehenbleiben? Höchstens ein paar Minuten, Tage... keine Woche halte ich das aus. Und zurück? Never!!! Ich kenne es nicht, darum kann ich es nicht und wenn ich ehrlich bin, will ich es auch nicht. Noch nie in meinem Leben bin ich jemandem hinterhergelaufen, auch wenn er es vielleicht wertgewesen wäre. Das käme für mich nur in Frage, wenn er mir die Handtasche geklaut hat. Ok, ich hab ab und an gewartet, aber nicht lange... meine Geduld, die ich an den Sanften so schätze, ist äußerst begrenzt.

Es fühlt sich wie ein ständiger Seiltanz an. Ich möchte gern die Stange teilen, um ihnen den Halt zu geben, den sie verdienen. Aber sie können meinem Schritt nicht folgen. Wenn man so will, übergehe ich sie und muss dann mit ansehen, wie die Tiefe sie an sich reißt, ohne dass ich es noch verhindern könnte. Leichen pflastern meinen Lebensweg - meine Besten sterben jung!

Ich weiß das alles, aber ich kann es nicht ändern. Nun könnte ich es mir einfach machen und mit dem Finger auf die beiden Leute zeigen, die mir nie beibrachten, wie man angemessen liebt. Doch das ist mir zu simpel. Inzwischen bin ich viermal, dreimal, doppelt so alt wie damals, als ich diese Lektionen von ihnen hätte lernen müssen... jetzt, hier und heute trage ich dafür die alleinige Verantwortung. Und weil ich mich gut kenne und ehrlich zu mir bin und bleiben will, fürchte ich, dass es so bleiben wird bis ans Ende meiner Tage: Ich bin Fisherman's Freundin... bin ich zu stark, sind sie zu schwach. Bin ich zu laut, sind sie zu leise. Bin ich zu schnell, sind sie zu langsam. Und das ist das Dilemma: es hängt mir zum Hals raus, mich mit den Starken, Lauten zu messen, weil ich kampfesmüde bin. Meine Sehnsucht ist das Morgenrot und nicht die schwarze Gewitterwolke. Ich mag den Vögeln lauschen und nicht dem Auffahrunfall. Zuviel Pulverdampf hab ich gerochen... mir ist nach frisch gebackenem Kuchen. Das Kräftemessen, wer der Größte und Geilste ist und wer den Längsten hat, langweilt mich schon von Weitem, zumal ich besonders die reihenweise niedergerungen habe. Dass mich die unwürdigsten Gegner zum Low-Budget in die Arena nötigen könnten, das habe ich mir verziehen... ich wusste es nicht besser, weil ich es nicht anders kannte. Aber dass die zwischenmenschliche Crème de la Crème in meinem Scheiterhaufen verbrennt, tut mir weh und ohne Ende leid.

Die Wahrheit ist, dass ich so gern ein guter Mensch sein würde für die, denen diese Ehre gebührt. Doch es gelingt mir nicht... schlecht geboren und wenig dazugelernt... damit werde ich leben müssen.

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18 Antworten

Kommentare

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    "Übereifriges Rumgedoktore an sich selbst" war das erste was ich dachte. (Muss ich erwähnen, dass es weder ab-wertend noch respektlos gemeint ist?) Ich hab den Text geherzt, weil ich Deine Offenheit und Reflektion generell gut finde. Meine Befürchtung ist allerdings, dass Du etwas über-arbeitest, was Du eventuell (!) durch Akzeptanz besser lösen könntest? Und vielleicht tust Du Deinem Umfeld ein wenig Unrecht, denn die Menschen die sich Dir nähern, werden kaum dazu gezwungen sein, dies zu tun UND zu bleiben. Vielleicht rechtfertigst Du vielleicht etwas, was gar nicht mehr in Frage gestellt wird, außer von Dir selbst?

    09.11.2012, 15:27 von Mrs.McH
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      Zuviele vielleichts ;-) Sie drücken aber wohl aus, dass ich es natürlich auch nicht weiß, aber dies sind meine Gedanken dazu gewesen.

      09.11.2012, 15:28 von Mrs.McH
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      Ich versuche mal zu antworten, auch wenn mein Rechner total freidreht und alle paar Minuten den Geist aufgibt (vielleicht klappt es ja diesmal):
      Es ist ein bisschen anders, als du zusammenfasst. Natürlich ist es seine Entscheidung, ob er mit mir weiter zusammenbleiben will. Das Blöde ist nur, dass er ja weiß, dass ich die Königin von Loslassland bin und das ich im Härtefall eigentlich auch nicht allzu lange fackele. Ich beende nichts leichtfertig, so ist das nicht. Nur... er kann sich keine Vorstellung machen, wie lange bzw. kurz das wäre und was dazu führen könnte. Alles, was er weiß, ist: wenns mir quasi langt, dann gebe ich Vollgas.
      Das löst bei ihm natürlich nicht wenig Druck aus, und dieser Druck, den er sich macht (ich eigentlich nicht, jedenfalls nicht aktiv), der macht ihm schwer zu schaffen. Und das tut mir voll leid.
      Mir wäre eher an Sailors Handhabung gelegen: das kann man lernen! Ich möchte es auch gern lernen. Trotzdem versucht er ständig, keine Fehler zu machen, was ihm gar nicht gelingen KANN, weil ich ein nicht allzu einfacher Mensch bin. Dazu kommt, dass ich alles andere als beziehungsfixiert bin und auch ohne Mann gut zurechtkomme.
      All das wird Zeit brauchen, bis es sich eingespielt hat. Im Moment weiß ich nur: er ist der seelenschönste Mann, der je an meiner Seite war. Wo seine Komplexe herkommen, ist mir bewusst, darum verstehe ich ihn. Und solange ich ihn verstehe, so lange werde ich auch Geduld aufbringen (denke ich mal). Schade nur, dass er das nicht so recht glauben kann.

      Hm... alles nicht so einfach... aber wir haben ja nur die eine Option: uns aufeinander einzustellen. Ich will, er will auch... der Rest ist dann wohl Fügung.

      11.11.2012, 11:26 von LillyIdol
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      Um wen ging es eigentlich in Deinem Text? Ich war ja mehr bei Dir, als bei einem "ihm". Allerhöchstens war ich bei Dir und einigen anderen, dass es so speziell ist, war mir nicht bewusst.

      13.11.2012, 10:20 von Mrs.McH
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    Das kann man lernen...

    Und die, die etwas von Dir halten sind meist zäher, als du denkst... Deine 'Schwächen' in sie zu projezieren wird ihnen ja nicht gerecht.

    09.11.2012, 10:35 von sailor
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    Stark sein an sich fetzt - ist manchmal unsympathisch, aber es lebt sich gut so, wenn man seine wichtigen Menschen mit seiner rigorosen Art a weng in Ruhe lässt.

    Die Frage ist, ob das Mädel im Text auch mal schwach sein kann - einfach für sich, an und für sich mal einfach einen Tag und eine Nacht durchheulen, sich ganz schwach für das ganze Unglück bedauern. Könnte ihr was bringen... muss es aber nicht.

    Ich danke Dir, dass Du einen solch offenen und obendrein recht gut formulierten Text hochgeladen hast.

    Welchen Effekt wolltest Du mit der Veröffentlichung erreichen - welcher trat dann ein?

    08.11.2012, 19:31 von TilmannKleye
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      Ok, du bist der Erste, dem ich persönlich antworte, weil du mir eine sehr persönliche Frage gestellt hast:

      Also... sie kann schwach sein, nach einem langen Lernprozess ging das irgendwann. Aber sie bedauert selten ihr Unglück, weil alles, was passiert, für sie ihre Richtigkeit hat, auch wenn sie die nicht immer auf Anhieb versteht. Im Nachhinein hatte es IMMER IMMER IMMER seine Richtigkeit. Nämlich den, dass sie genau dann genau das lernen sollte, was sie gelernt hat. Und lernen ist geil! Punkt.

      Das andere: Welchen Effekt wollte ich erreichen? Das ist einfach: es sollte raus sein aus mir.
      Und welcher trat ein?
      Genau der. Es funktioniert immer. :-)

      08.11.2012, 19:42 von LillyIdol
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      Klingt nach Vorbestimmung. Ein legitimes Hilfs-Werkzeug, um mit großem Mist klarzukommen.

      Dabei spielst Du natürlich eine wichtige Rolle in der ganzen Angelegenheit. Mist ertragen, daraus lernen, sich entwickeln. Die Figur im Text bleibt ja nicht dort stehen, wo sie sich aktuell befindet. Oft geschrieben, stimmt dennoch: Das Leben ist Veränderung.

      Immer stark sein, kann auch ziemlich anstrengend sein, gell - also auch für Dich und nicht "nur" für die Menschen, die Dich mochten und brauchten. Das klngt zu sehr nach dem Vorwurf, den sich die Figur im Text selbst macht.

      Immer stark sein, ist für die Starke, den Macher, die Kämpferin ja ganz persönlich allzu oft zu viel des Guten/Schlechten.

      08.11.2012, 19:51 von TilmannKleye
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      Brauchen... das hört für mich mit dem eigenen Erwachsensein auf. Wie kommt jemand dazu, mir zu suggerieren, dass er mich brauchen würde?

      Das ist vielschichtig... wenn mein derzeitiger Lebensabschnittsverschönerer mir sagt: "Bleib in meinem Leben, das wünsche ich mir!", dann weiß ich das zu schätzen. Er stellt keine Ansprüche, er wünscht sich meine Anwesenheit und die gebe ich ihm gern. Und wenn ich die irgendwann nicht mehr gern geben wollen würde, dann wird er mich loslassen... das ist unser Deal.

      So kenne ich das bisher nicht... immer wurde an mir rumgezerrt. Nicht jeder geht verantwortungsvoll mit der Redewendung um: "Ich mag dich und ich brauche dich."

      Ist nicht jeder selbst dafür verantwortlich, dass er gemocht und gebraucht wird? (Und zwar von sich selbst?)
      Ich denke schon.

      Niemand anders hat die Pflicht, dafür zu sorgen, dass sich jemand anders glücklich fühlt. Aber jeder hat die Pflicht, dass sich jemand anders glücklicher fühlt.
      Will heißen: ich bin nicht dafür zuständig, dass andere ihr Leben toll finden, so wie es ist. Das schaff ich auch gar nicht, wenn es nicht so ist, bevor ich kam. Ich mag keine Leichen im Keller hinterlassen, sagte ich ja schon... aber ich bin nicht auf der Welt, um everybodies darling zu mimen. Und genau das ist mir auch niemand schuldig.

      Es ist trotzdem schwer, dass alle Beteiligten das so verinnerlichen. Wenn es beide nicht anders kennen, immer für alles verantwortlich sein zu sollen, dann hm... werden sie getriggert. Das Unterbewusstsein beamt sich hoch, ob sie wollen oder nicht.

      Sie müssen halt lernen, dass es Menschen gibt, die andere Interventionen haben. Das ist nicht so leicht, wie es aussieht.

      08.11.2012, 20:17 von LillyIdol
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      Gewagte These: Mit Deiner wahrscheinlich oft abweisenden Art, zogst Du vielleicht Männer an, die große Nähe "brauchten", aber die Abweisung für sich und gegen sich als ihr persönliches "Brauchtum" (haha) mit im Gepäck hatten.

      Und vielleicht trifft es gar zu, dass Du auf verschlungene Weise - Du hast mit dem Unbewussten begonnen - Menschen gemocht hast, die zu starke Abhängigkeiten entwickelten, nur um sie nach einer gewissen Zeit auf welche Weise auch immer von Dir zu stoßen.

      Vieles zwischen Mann und Frau beruht ganz unfriedlich auf Anziehung und Abstoßung.

      Dein aktueller ist vielleicht einer, der auch mal gerne zwei Wochen für sich ist - und für Dich klappt das auch -prima!!! (Kann alles Mummenschanz sein.)

      Aber es geht schon auf die Nerven, immer und überall stark sein zu müssen, oder?

      08.11.2012, 21:09 von TilmannKleye
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    Ich freue mich über alle Kommentare, die eingegangen sind. Alle! Andere Sichtweisen sind wertvoll, da sie das Denkgeschäft beleben. Danke!
    Ich mag mich hier, sozusagen "extra" dazu äußern... das ist hoffentlich ok, dass ich mich für diesen Weg entschieden habe. Was ihr sagtet, sehe ich nämlich komplex und es wäre nicht angebracht, mich in "kleinen" Diskussionen zu verzetteln.
    Also... wo fange ich an. Erstmal: ja, ich habe das erkannt und darüber bin ich sehr froh. Und ich mag aus der Erkenntnis auch was lernen. So gesehen pfeife ich ausnahmsweise darauf, dass ich mich nicht ändern sollen müsste, weil das jemand möchte. Darin geh ich total konform, aber diesmal bin ICH ja diejenige, die den Fehler im System erkannt hat, und den würde ich schon gern ändern. Für mich!
    Ich habe diesen Text am WE mit furchtbar schlechtem Gewissen verfasst und mir ging es absolut nicht gut dabei. Am liebsten hätte ich das Manuskript sofort online gestellt, damit es aus mir raus ist. Mein Rechner macht derzeit allerdings, was er will, und deshalb musste ich mich gedulden. Und Geduld... das ist genau das, was ich nicht habe und was ich dringend endlich lernen sollte. Sie ist für mich selbst nämlich gar nicht schön, diese Ungeduld. Zack zack... tja... das hat manchmal schon seine Berechtigung. Mir fehlt es an Differenzierung, wann die gegeben ist und wann eben nicht. Das würde ich so gern lernen. Es täte mir nämlich gut. Ich will raus aus den Mustern, und Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Immerhin ist schon längst angekommen, dass nicht nur die Harten in den Garten kommen... und falls das je so gestimmt haben sollte, dann haben die dort irgendwie am Wenigsten verloren, weil sie ihn ja doch nicht zu schätzen wissen. Die latschen, ohne nachzudenken, über die mühsam angelegten Beete, und das kann es ja wohl auch nicht sein.
    Es wird trotzdem noch eine Weile dauern, bis ich innehalten kann, wenn ich in vergleichbare Situationen komme. Aber das Gute ist: ich habe schon angefangen, mich darauf einzulassen, und zwar sehr gern, denn ich weiß, dass es das wert ist. Wenn ich mal alt und grau bin und meine Enkelkinder auf dem Schoß schaukele, dann mag ihnen ich genau das mit auf ihren Lebensweg geben.

    Danke!!!

    08.11.2012, 19:01 von LillyIdol
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  • 1

    Einige Zusammenhänge begreife ich nicht. Muss aber auch nicht immer. Was ich verstehe, gefällt mir.

    07.11.2012, 22:04 von Fieseise
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  • 4

    Klingt gut erkannt, ansonsten, teilst du die anderen etwas zu sehr ein, die Harten vs. die Sanften, ich mein, es geht auch beides, viele Menschen, auch du, tragen doch auch beide Seiten in sich, vielleicht muss deine Sichtweise nur etwas justieren, statt die Unterschiede zu betonen

    07.11.2012, 19:25 von EliasRafael
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    • 0

      Sie soll ja nicht sich ändern, nur ihren Blick auf die anderen. Wer Wind sät, wird Sturm ernten, und so.

      08.11.2012, 13:53 von EliasRafael
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  • 2

    Ich hab leider keine weise Lösung für Dich.
    Aber ich weiß, dass Du Dein Problem erkannt hast und es einsiehst. Das ist schon mal viel wert und hilft Dir, dass Du neue "Gefahrensituationen" früher erkennst und vielleicht soagar vermeiden könntest. Das wird anstrengend, aber versuch es. Vermeide das Muster.
    Du bist kein schlechter Mensch, sowas darfst Du Dir um Gottes willen nicht einreden. Irgendwann wird jemand kommen, an dessen Schulter Du Dich mal anlehnen kannst. Wenn Du es zulässt.
    Und übrigens...ich finde, dass das Dein bester Text bisher ist.

    07.11.2012, 18:57 von cosmokatze
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