happYlights 23.05.2012, 17:39 Uhr 2 0

Feder und Gold

vom Geben und Nehmen ein Gedicht von L.Langer und meiner Wenigkeit

Im tiefsten Walde ragt ein alter Baum,
doch leider ist er gefangen von einem hohen Zaun
Der ist ganz fein von glänzendem Gold,
es bringt dem Baum, dass alles Achtung zollt.
Doch nie sitzt in Ästen so stark, ein einziges Kind,
Kein Lachen flieht durchs Gesträuch zur Sonne geschwind.
So hockt er krumm Tag aus Tag ein,
Ein goldner‘ König, doch ganz allein.

Eines Tages jedoch kommt ein Vogel geflogen
er wurde vom Winde zum Baume gewogen.
Sein Federkleid so warm und weich,
wie nur der Südwind durch die Blätter streicht.
Der Himmel gerührt zu Tränen,
weil beide nach Freundschaft sehnen.

Der erste Tropfen perlt über die Daunen
der alte Baum sieht mit großem Staunen.
Er breitet die starken Äste aus
so hat der Freund ein schützend Haus

Doch müssen nicht viele Tage vergehn,
da ist zwischen knorrigen Fingern ein Wunder zu sehn.
Nicht ein Vögelchen ist’s mehr, sondern zwei
in ihrer Mitte liegt nun auch noch ein Ei.
Nun ist der Baum niemals allein,
einer der Eltern will immer beim kleinen sein.

Voll staunen betrachtet der Baum wie bei sanften Sternenlicht
Ein winziges Schnäbelchen die harte Schale bricht.
Und so liegt in lauer Frühlingsnacht im Mai
ein junger Spatz im geborstenen Ei.

2 Antworten

Kommentare

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    hey, ich hab was übrig für gedichteschreiber :-) das ist schon ne kunst, um die viele lieber einen großen bogen machen, weil es eben auch furchtbar in die hose gehen kann.

    die idee deines gedichts mag ich.ich finde nur, dass es sich ab und zu noch ein bisschen holprig liest, wenn mal in der einen zeile mehr wörter stehen, als in der sich darauf remeinden anderen.

    viele grüße!

    24.05.2012, 15:37 von mongolenbraut
    • 0

      vorweg: danke schön!:)

      das mit der anzahl der wörter hatten wir auch schon versucht zu überarbeiten, ist halt doch ziemlich schwer ^^

      24.05.2012, 16:12 von happYlights
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