Suselwusel 19.10.2009, 18:25 Uhr 7 0

Doch was nützt uns unsre Weisheit

Vom Träumen. Einer Möglichkeit. Wenn alles passt.

Wie ein Hafen. Ein Zuhause. Der Ort an dem alles klar wird. Sich das Grau lichtet. Wärme. Und nach uns die Sinnflut. Alles andre egal. Alle andern egal. Finger ineinander verschränken. Warme Hände. Überträgt sich aufs Gemüt.
Umarmen. Eine Umarmung,ganz fest,in dem Bewusstsein das auch das hier mal vorrüber ist,und jedes loslassen ein kleines Stück mehr verloren geht. Man die Nase am Hals des anderen vergräbt und wieder dieser Duft. Inhaliert. Ist es noch der selbe? Ja. Für heute noch einmal ,und morgen hoffentlich auch. .Und wenn Worte fallen dann warm und auch ein kleiner Streit fühlt sich nicht an wie einer. Eher wie ein feines Muster das man auf der Haut des andren erkennt. Sommersprossen? Die man zu schätzen lernt und weiß.
Und wenn Worte fallen dann warm und auch ein kleiner streit fühlt sich nicht an wie einer. eher wie ein feines muster das man auf der haut des andren erkennt. Sommersprossen? Die man zu schätzen lernt und weiß Und dann kann man wieder Schweigen. Musik lauschen die das wiedergibt was man fühlt oder riecht. Ahja der Geruch. Menschen die wir mögen,deren duft ist für uns unverwechselbar. Angenehm. Und riechen wir etwas Ähnliches irgendwo ,werden wir an denjenigen erinnert
Und wenn er seinen Schal oder Tuch bei einem vergessen hat riecht man daran und hofft diesen Geruch nie mehr missen zu müssen und vor allem nie wieder zu vergessen. Ein Duft. Zusammengesetzt aus Erinnerungen. Kribbelt in der Nase wenn wir alleine einschlafen müssen. Alles vereinfacht. Keine fragen mehr. Keine unsicherheiten. Keine Kompromisse. Den alles ist richtig und nur das wir zählt. Einfach den Kopf auf die Schulter des anderen legen. Die Augen schließen. Und wenn ich mich entsinne, bin ich mitten drin. In allem ,und jeder Umarmung,und jedem Blick hinterher aus der Tür hinaus,und jeder Erinnerung. Und in jedem Augenblick bist du. Gehe ich durch die Stadt. Sehe etwas und denke,hier würde er lächeln,das fände er amüsant,dort würde sich eine feine Linie zwischen seinen Augen bilden. In jeder situation denk ich ein du, ein wir. Geb mich auf. Lass mich los. Und ganz in dir Fallen. Ohne das es sich nach Verlust anfühlt. Wir sind mehr als die Summe unserer Teile. Du bist der Sinn. Mein Fixpunkt. Der Antrieb. Und ich fahre zu dir. Viele Stunden Zug trennen uns. Und ich fahre durch die Landschaft und fühle mich so sicher. Geduldig. Eine innere Ruhe. Als wärst du mein Jahresabo warmer Kakao. Hab diesen ruhigen Blick. Höre Musik. Sehe dich neben mir sitzen. Schauen gemeinsam wie die Landschaft an uns vorrüber zieht. Und ich sehe ein Paar. Ein altes Paar. Er hält ihre Hand. Sie haben einander. Ohne sich zu besitzen. Und jeder hofft vor dem anderen zu sterben weil er Angst hat vor der Einsamkeit. Und hat Angst vor dem anderen gehen zu müssen weil er ihn dann allein zurücklassen würde. und doch nur das glück des anderen zählt.

7 Antworten

Kommentare

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    ...das eben trotzdem schief gehn kann und das auch oftmals tut

    16.06.2010, 15:39 von Suselwusel
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    auch wenn du ganz wunderbare gefunden hast, können es worte nicht beschreiben. diese sonderbare ruhe, in allen möglichen situationen umschrieben, muss gefühlt werden.

    wie meinst du das mit der weisheit, wobei soll sie nützen?

    16.06.2010, 15:35 von A2N2
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    Gefällt mir unglaublich gut!

    22.12.2009, 18:01 von Buecherdiebin
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
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    Schöner Text :)
    Jaa... Gerüche sind unverkennbar manchmal... Mein bester Freund hatte mal seinen Bademantel bei mir liegen lassen :D Er roch so doll nach ihm , dass ich die ganze Zeit das Gefühl hatte er wär noch im Raum...
    Und von welcher Band ist dieser wuuunderbare Songtext , saesh?? :)

    09.11.2009, 22:45 von dieses.kind
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      @dieses.kind von der wunderbarsten band der welt :p
      jupiter jones ;)

      11.11.2009, 19:36 von saesh
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    toller text :) schön geschrieben und ich kann das voll nachempfinden....da fällt mir nur eins zu ein, ein song meiner lieblingsband:
    "Und was nützt uns unsere Weisheit in ner ausgemachten Scheißzeit?! Und was nützt uns die Erkenntnis, dass was Heimat war jetzt fremd ist. Wenn wir trotzdem niemals lernen, was es heißt sich zu entfernen, ohne jemals ganz zu gehen, wenns das gäbe wär das schön. Ich hab den Verstand verloren, blinde Augen, taube Ohren, stumme Lieder, leere Bücher, Pfeifen, Flaschen, Taschentücher und wir rennen um unser Leben, du davon und ich entgegen. Ich würd dich gern morgen sehen, wenns das gäbe wär das schön."

    29.10.2009, 23:43 von saesh
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    ich hab bei jedem satz gelächelt, kribbeln im bauch gehabt und wissend genickt =D hihi

    (nur zeile 13 wiederholt sich, das ist bestimmt nur n versehen)

    24.10.2009, 23:38 von punkrockprincess
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