Die Regenhülle
alles vertraute wurde weggespült, nun stehe ich hier im regen
Tief im inneren ist man immer einsam, doch der letzte regenguss kann die noch bestehenden bänder reißen, jeden tag schleppt sich meine hülle hinaus in den regen, in die traurigkeit der menschen die so oft vor scham lachen. Es ist hysterisch und aufgeblasen wie die welt. Meine gedanken schweben davon, können die wolkendecke nicht durchbrechen. Ein hang zur trägheit macht sich breit, drückt meinen kopf zur realität, die man zwingend sehen muss. Ich bin nicht hier aber auch nicht woanders. Meine träumerein wollen sich krampfhaft entfesseln, doch sie bleiben in einem kampf mit der wirklichkeit stecken. stillstand. Ich will alles tun bin aber zu nichts bereit. Ich denke nicht an das was ich sage, es ergibt keinen sinn. Alles vertraute wurde weggespült, nun stehe ich im regen. Die leeren menschen mit ihren zeit füllenden worten bringen tränen in mir auf. Bedrückende stille. Wir lachen über nichts. Hinter der körperlichen fassade suche ich mein ich. Verwirrende gedankenketten. Eine stimme pocht die mir die sonne zeigen will, nur wasser läuft über das gesicht. Man kann nur verlieren was man einmal hatte. Spielt die erinnerung. Schmier dir nicht honig um dein herz, das stechen wirst du so nicht lindern.





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