marco_frohberger 20.10.2015, 09:27 Uhr 202 4

NUt: Ich bin dann mal da.

Manchmal ist die Sehnsucht ein Haus am See und eine Schreibmaschine.



Quelle: littlebigthings.de

Wir sind dann mal zu dritt.

Durchschnittlich 29,3 Jahre misst Frau in Deutschland, wenn sie ihr erstes Kind bekommt. Passt.
Um die 30 hat man so seine Erfahrungen gesammelt, eine oder zwei Ausbildungen hinter sich gebracht, mitunter neu orientiert und einen festen Lebenspartner, von dem man ausgeht, dass er einen noch länger begleiten wird als über die Halbwertszeit hinaus. Beruflich ist alles in trockenen Tüchern und das Ausprobieren hat man auch hinter sich. Da kann man schon mal Abstriche beim Ausgehen oder Verreisen machen. Passt.

Wenn ich so über die Vergangenheitsfloskeln meines Vaters sinniere, waren Kriterien wie Beruf passt, Erfahrung passt, Geld passt keine, denen man viel Beachtung geschenkt hat, denn ein Kind ging immer, ob nun viel Geld zur Verfügung stand oder wenig. Und sowieso: ein Kind ist kein Kind. Also waren es am Schluss zwei.

Heute gewinnt man schnell den Eindruck, dass für den Neuankömmling ein gewisses Zeitfenster herangezogen wird, in dem man es sich leisten/vorstellen kann, wie etwa bei einem Formel 1-Wagen, dessen Reifen nur dann Grip auf der Straße aufbauen, wenn sich die Temperatur in einem geeigneten Fenster bewegt, alles darüber hinaus führt zum abdriften.
Kann das sein?
Sind unsere Vorstellungen davon, ein Kind zu bekommen von so vielen Mechanismen abhängig, dass sich die Form der Vorstellung über die Jahre so verändert hat, dass wir es uns immer schwerer machen, Kinder wirklich zu wollen, sie uns nicht nur zu wünschen?

Neben den materiellen Absicherungen kommt aus meiner Sicht noch eine andere, nicht weniger zu beachtende Komponente hinzu, die mir mehr Kopfzerbrechen bereitet, gleichwohl ich an dieser Stelle die Frage aufwerfe, wieso eigentlich.
Was ist mit mir?
Was ist mit mir, wenn ich keine Zeit mehr für mich selbst habe? Für die Dinge, denen ich vorher sehr viel mehr Zeit eingeräumt habe als dass ich das jetzt mit einem Kind kann.
Was ist mit meiner Selbstverwirklichung? Habe ich mich überschätzt? Widme ich meine Zeit jetzt dem Kind, damit es das besser macht, was ich nicht konnte?

Gibt es diese Menschen, die sich solche Fragen stellen? Gebe ich einen Traum auf, weil ich ein Kind bekomme? Oder bestärkt mich das Glück meines Nachwuchses darin noch?
Oder mag das für uns Menschen manchmal auch ein Hinderungsgrund sein, ein Kind zu bekommen?

Seid ihr solche Menschen oder kennt ihr welche, die auch auf der Suche nach dem ganz großen Glück waren und plötzlich feststellen „wollen“, dass das, was sie gefunden haben nicht das war, was sie sich wünschten?

 



Tags: NUT, Karriere, Job, Kinder, Familie
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Kommentare

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  • 1

    Nachdem jemand anderes ja bereits vhemt.org verlinkt hat, hätte ich noch diese Links zu ergänzen:
    Einhorn Kondome
    Glyde Condoms
    Unique Condoms (latexfrei)
    (Ich halte es aber für sinnvoll und wichtig, auch bei genereller Kondombenutzung eine Vasektomie durchführen zu lassen.)

    23.10.2015, 22:41 von b12boy
    • 0

        aha

      24.10.2015, 15:56 von marco_frohberger
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  • 2

    Mein grösster Wunsch war schon immer Kinder zu haben, wenn ich Menschen erlebe die mit dem schönsten Strahlen in ihren Augen von diesem Gefühl sprechen, bestärkt das sehr. Ich denke das ist ein Zustand, den man mit nichts anderem vergleichen kann und dieses Gefühl kann man nur nachvollziehen wenn man selbst auch Mutter/ Vater ist.

    Mich erfüllt allein der Gedanke schon mit so viel Glück und Freude, die Vorstellung jemandes Leben so zu begleiten, dem Kind Dinge zu lernen, auch von dem Kind so viel zu lernen, muss für mich unbedingt mal Bestandteil meines Lebens sein. 

    21.10.2015, 21:34 von Liblein
    • 0

      Ich wünsche viel Erfolg und starke Nerven...

      21.10.2015, 21:52 von sailor
    • 0

      Für die starken Nerven habe ich mir genau die richtige Ausbildung ausgesucht. 

      21.10.2015, 21:56 von Liblein
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    • 1

      grumpel. lass mein zweitnick in frieden!

      22.10.2015, 11:05 von libido
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    • 0

      @Grumpel

      Klar, es geht hier um Liblein, sie schreibt von sich. Von wem soll sie sonst schreiben?

      Ich fand den Post auch etwas mmhmm, einseitig.... aber er/sie wird das sicher noch selber merken.... vielleicht wurde aber auch bewußt nur eine Seite beschrieben... wer weiß das schon?

      23.10.2015, 11:22 von Tanea
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    • 0

      Wer ist heutzutage denn nicht willich.

      23.10.2015, 16:48 von mirror87
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    • 0

      Willich-Schiefbahn

      23.10.2015, 16:49 von sailor
    • 0

      Wie hoch wohl dort die Geburtenrate ist...

      23.10.2015, 16:52 von mirror87
    • 2

      Vielleicht so hoch wie hier...?

      23.10.2015, 16:55 von sailor
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    • 0

      Mein Gott, warum sollte ich sonst ein Kind bekommen, weil ich es auf der Welt voller Elend so schön finde und mein Kind daran teilhaben lassen will?  

      25.10.2015, 00:18 von Liblein
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  • 0

    www.elitekind.de
    (oh scheiße, die site gibts wirklich!)

    21.10.2015, 14:22 von libido
    • 0

      die site gehört einem "HWI MOK JEONG". spannend!

      21.10.2015, 14:25 von libido
    • 0

      Das ist doch Dicktator von Nordkorea.

      21.10.2015, 15:54 von mirror87
    • 0

      der ist doch selber ein elitekind, da nimmt man ihm das sicherlich besser ab, das was er da verkaufen möchte.

      vielleicht ist es aber auch ein 3jähriger streberjunge, der sich selber schon einmal eine internetseite reserviert hat, um seine meriten dort einst einzutragen?

      21.10.2015, 17:49 von libido
    • 0

      Ich les dauernd sterbejunge. ^^

      22.10.2015, 06:28 von mirror87
    • 0

      vielleicht existiert ja doch noch ein onkel oder cousin vom nordkoreaner, den er vergessen hat, und der ihn umbringt? ich muss gerade an joffreys ende denken, erstickung beim essen, lilaner kopf und so...

      22.10.2015, 11:04 von libido
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  • 5

    Ich gehörte zu der Zeit, in der ich Kinder bekam (mit 17 und 20) zu den Menschen, die sich keinen Kopf um nix gemacht haben. Ich war erkrankt und konnte derzeit keinen Job ausführen, hatte keine Zukunftspläne, hab von heute auf morgen gelebt, hatte ein übel-geprägtes Männerbild was dazu führte, dass ich mir keine allzu guten Exemplare aussuchte. Bin früh zu Hause ausgezogen, weil die familiären Bedingungen gelinde gesagt schrecklich waren.


    Ich habe das Mama-dasein sehr genossen, war aber nicht nur Mama. Ich wurde gesund und hab Pläne für meine berufliche Zukunft gemacht und umgesetzt, war hier und da Nachts unterwegs. Hab eine Musikschule besucht, Klavier- und Gesangsunterricht genommen, mich sportlich ausgetobt.
    Sicher haben meine Kinder die ein oder andere Narbe auf ihrem verletzlichen Seelchen, sie haben beide keinen Kontakt zu ihrem Vater.Aber ich war, so kann ich das rückblickend beurteilen, eine gute Mama und mir war es immer wichtig, eine tiefe Bindung auf Grundlage von Vertrauen zu meinen Kindern zu haben, Das hat bis heute funktioniert. Sie sind mittlerweile 18 & 15 und wir haben ein wirklich tolles Verhältnis.

    Wer ein Kind als Grund sieht, Träume aufzugeben, der hätte auch ohne Kinder seine Traume nicht verwirklicht.  Ich habe mich trotz meinem Mama-dasein verwirkllicht.

    Heute führe ich eine über alle Maßen eine gesunde Beziehung, seit fast 5 Jahren und meine Kinder sehen in meinem Partner den idealen Mann und lassen sich davon auch heute noch prägen. Sie und ich hatten es nicht immer leicht, aber heute wird ihnen vieles ermöglicht. Sie kennen also beide Seiten.

    Ich sehe an der Schule meiner kleinen Tochter Kinder, die in vermeintlich stabilen Familien groß werden, verkorkst sind die meisten dennoch. Sie bekommen verschrobene Meinungen und Verhaltensweisen von ihren Eltern vorgelebt und anerzogen. Haben keine Selbstwahrnehmung, sind nicht selbstkritisch, nicht dankbar, sind fremdenfeindlich, sind voreingenommen gegenüber anders Denkenden. 
    Eine gut durchdachte, geplante, stabile Umgebung ist meiner Meinung nach nur sekundär wichtig.

    21.10.2015, 12:39 von konsTante
    • 1

      Achso, falls es sich so anhört. Natürlich finde ich meinen Lebensweg nicht als das Vorzeigebeispiel. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es auch hier nicht nur schwarz oder weiß gibt.

      21.10.2015, 12:40 von konsTante
    • 0

      da gockn wa doch ma so, wennse 24 sind, nech.

      21.10.2015, 18:43 von quatzat
    • 3

      Ich weiß nicht recht, was Du mir damit sagen willst. Aber wir haben bereits eine verdammt schwere Pubertät hinter uns, dann werden wir das Erwachsen-sein auch überstehen. Davon abgesehen bin ich eine von den Mamas, die kein Problem damit haben, los zu lassen. ich hab Ihnen die für mich wichtigen Dinge mit auf den Weg gegeben, was sie daraus machen, liegt in ihren Händen.

      22.10.2015, 00:16 von konsTante
    • 2

      Das soll dir nur sagen, dass es gar nichts heißt, wenn du glaubst, wie und was du deinen Kindern angetan hast. Allein diese fehlende Reflektionsleistung lässt auf Schlimmes schließen. Und das äußert sich eben nicht unbedingt mit 15 oder 18 sondern später.

      Nicht, dass ich das irgendjemandem wünschen würde.

      22.10.2015, 11:07 von quatzat
    • 3

      Fehlende Reflektionsleistung. Soso. Ich weiß nicht, wann ich Dir die Möglichkeit gegeben habe, Dich mit meiner Reflektionsleistung auseinander zu setzen um festzustellen, dass diese fehlt. Da fehlt es wohl an meiner Wahrnehmungsleistung. 


      Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass ich denke, dass meine Kinder ohne Folgen da raus kommen. Ich selbst habe am eigenen Leib erfahren, wie es ist, jahrelang zu denken, ich komme mit dem geschehenen klar und nun mache ich mit 35 eine Traumatherapie. Also maße Dir bitte nicht an, zu denken, Du könntest mir irgend eine fehlende Leistung diagnostizieren, wenn Du Dich nicht mal mit mir auseinander setzt. Das finde ich dreist.

      Wenn meine Kinder irgendwann ein Problem damit haben werden, werden sie dank ihrer Erziehung bewusst und reflektiert damit umgehen können und sie wissen, dass sie anders als bei mir (meine Mutter hat alles klein geredet, geleugnet, sich nicht mit mir auseinander gesetzt und nachdem sie erfahren hat, wer aus meiner Familie sich an mir vergangen hat, weiterhin Kontakt zu dieser Person gepflegt) dass ich sie auffangen werde und sie ernst nehme. Nur weil ich nicht heute schon in Schuldgefühlen zerfließe und entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen schlage mit dem Gedanken, was in 10 Jahren sein wird, heißt das nicht, dass ich nicht weiß, dass Folgen erst viel später auftreten können.

      22.10.2015, 11:55 von konsTante
    • 0

      'Aber ich war, so kann ich das rückblickend beurteilen, eine gute Mama
      und mir war es immer wichtig, eine tiefe Bindung auf Grundlage von
      Vertrauen zu meinen Kindern zu haben.'

      Lies dir das ma ganz genau und ehrlich durch. Vor alle wem was wichtig ist. Dann frag dich nochmal, wie das mit der Reflektionsleistung war.

      25.10.2015, 08:25 von quatzat
    • 0

      Danke Dr. Freud. Wie schon gesagt, solange man Hobbiemäßig versucht, irgendwas zwischen den Zeilen hervor zu lesen und irgendetwas aus dem Kontext zu reißen und anderes wieder in einen Kontext zu setzen, nur damit man seine eigenen Unterstellungen untermauertp, sollte man nicht erwarten ernst genommen zu werden.


      Du magst einiges im Köpfchen haben und kannst Dich gut ausdrücken. Aber Du gehörst, wie so viele hier, zu der Gruppe Usern, die sich großkotzig wie ein Hobbypsychiater aufspielen, aber niemals etwas von sich selbst Preis geben, ich vermute, um selbst keine Angriffsfläche zu bieten. Guck Du erst mal selbst ehrlich auf Dein Verhalten und in den Spiegel bevor Du anderen Ratschläge erteilst.

      Selbst meine Therapeutin (und die ist guuuuut) hat monatelang gebraucht um mit mir dahin zu kommen, wo wir heute sind. Du denkst doch nicht, dass ich mich im geringsten davon beeindrucken lasse, wenn jemand wie du denkt, er könnte, ohne auch nur eine Frage gestellt zu haben, irgendeine Behauptung aufstellen. Ein Mensch, er überhaupt kein erkennbares Interesse hat, sich mit dem Menschen hinter der Geschichte auseinander zu setzen. Dinge zu hinterfragen, um die Komplexität auch nur im Grundstein zu erkennen.

      Aber ich hinterfrage nun einmal:
      Quatzat, was ist denn Deine Motivation hinter Deinem ersten Kommentar auf meine Geschichte? Ich meine, man hat ja immer ein Ziel, welches man erreichen möchte.

      26.10.2015, 11:32 von konsTante
    • 0

      ZE INTERNAT HAZ U!

      26.10.2015, 14:00 von PixelAspect
    • 0

      ...scheisse...vergessen sinistres katzenbild zu posten...

      26.10.2015, 14:00 von PixelAspect
    • 1

      Meine Motivation ist, dir deinen Spiegel vorzuhalten. Wer so wie du ganz offensichtlich seine Fehlleistungen als besonders hervorhebungswürdig im Internet präsentiert, sollte darauf hingewiesen werden, dass das pure Herabsetzen anderer Lebensmodelle nie die Fehler des eigenen irgendwie mindert. Denn für bestimmte dritte (hier Kinder) ist das vollkommen unerheblich. Für die sind diese Fehler absolut. Und es ist ihnen sicher auch wurscht, dass du "rückblickend beurteilen [kannst/willst], eine gute Mama [gewesen zu sein] und mir es immer wichtig [war], eine tiefe Bindung auf Grundlage von

      Vertrauen zu meinen Kindern zu haben."

      Allein die Bezüge in diesem Satz würden bei mir alle Alarmglocken schrillen lassen, läse ich ihn von mir geschrieben.

      26.10.2015, 15:44 von quatzat
    • 0

      Ich sagte ja, aus dem Kontext gerissen, falsch verstanden und nicht hinterfragt.


      1. Es geht hier nicht um 

      "...Vertrauen zu meinen Kindern..." 

      sondern um die Bindung zu meinen Kindern, die auf gegenseitigem Vertrauen basiert. 

      2. "Wer so wie du ganz offensichtlich seine Fehlleistung als besonders hervorhebungswürdig im Internet präsentiert,..."

      Hast Du folgenden meiner Sätze gelesen?

      "Natürlich finde ich meinen Lebensweg nicht als das Vorzeigebeispiel. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es auch hier nicht nur schwarz oder weiß gibt."

      3. "...dass das pure Herabsetzen anderer Lebensmodelle..."

      Wo habe ich denn in irgend einer Weise ein anderes Lebensmodell herab gesetzt? Ich habe lediglich geschrieben, dass ein stabiles Elternhaus kein Garant für eine gesunde Entwicklung eines Kindes ist.

      Also nochmal...jemand, der nicht hinterfragt, sondern nur be- und verurteilt, bringt es nicht zu Stande, mich in einem Maße zu beeindrucken, dass ich in den vermeintlichen Spiegel, den er mir vorhält, zu blicken. Lediglich jemand, der sich die Zeit nimmt und die Mühe macht, sich wirklich damit auseinander zu setzen.




      26.10.2015, 17:34 von konsTante
    • 0

      'Ich sehe an der Schule meiner kleinen Tochter Kinder, die in
      vermeintlich stabilen Familien groß werden, verkorkst sind die meisten
      dennoch. Sie bekommen verschrobene Meinungen und Verhaltensweisen von
      ihren Eltern vorgelebt und anerzogen. Haben keine Selbstwahrnehmung,
      sind nicht selbstkritisch, nicht dankbar, sind fremdenfeindlich, sind
      voreingenommen gegenüber anders Denkenden. '

      q.e.d Wenn du noch nicht mal eine stringente Reflexion in dem Thread hier hinebekommst, dann solltest du deine Therapeutin mal fragen, ob eine Schutzhaltung wie in deinem letzten Post präsentiert wirklich zu einer aufrichtigen Betrachtung deiner selbst führt.

      26.10.2015, 17:41 von quatzat
    • 0

      Jap, man kann sich auch alles zurecht legen, biegen, lesen. Würde mich mal interessieren, ob Du Deine Vorgehensweise und Kommentare hier genau so kritisch hinterfragst, wie Du es mir unterstellst, es nicht zu tun. 

      26.10.2015, 17:54 von konsTante
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  • 6

    Heute passen Kinder besser in den Lebensplan Erwachsener als in den Jahren 1970-2000, als draußen ja wirklich auch was los war. Ohne Kind kann man sich heute ab 30 die Kugel geben, so öd' ist es geworden. Daher sind Kinder heute auch mehr so Projekte, Hobbys, Rohmaterial an dem man sich ganz relaxt austauben kann. Bis die Illusion vom 7 Sprachen sprechenden Physiknobelpreisträger, der mit den Fußzehen und Ohropax lässig Chopin spielt, zu bröckeln beginnt, man sich scheiden und als Frau die Titten, Ohren, Bauchspeck und Kinngrube machen lässt, sich als Typ am frühen Nachmittag mit dem neuen Sportwagen vor's Katholische Gymnasium stellt und endlich wieder alles seinen rechten Gang geht.

    20.10.2015, 21:58 von Boahmaschine
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  • 1

    Ich halte es schon für sinnvoll vor der Kinderplanung gewisse Dinge zu planen oder geregelt zu haben, wie z.B. Job/Finanzen/Wohnsitz/Partnerschaft.
    Das gibt gewisse Sicherheiten, über die man sich dann nicht mehr groß kümmern braucht.
    Auch denke ich, einmal mehr planen und überlegen ist sinnvoller, als ein Kind einfach in die Welt zu setzen.
    Kann in manchen Situationen vllt. trotzdem gut ausgehen, aber wenn nicht.. so ne kaputte Kinderseele find ich einfach grausam und muss dann auch erstmal wieder heilen.

    Gebe
    ich einen Traum auf, weil ich ein Kind bekomme?

    Das kann bestimmt in manchen Situationen so sein. Ich würd mir für mich jedoch eher wünschen, dass ich es nicht so sehen werde, sondern mich eher aufs Kind freue.

    Was ist mit mir, wenn ich keine Zeit mehr für mich selbst habe?

    Damit sollte man schon rechnen. Aber vllt. kann man es mit guter Planung und Unterstützung doch ab und an mal schaffen, ein bisschen Zeit für sich zu haben.
    Das ist jedoch nur meine Vorstellung, keine ahnung ob das wirklich so einfach umsetzbar ist ;)

    20.10.2015, 19:34 von -Maybellene-
    • 3

      Eine gesunde Kinderseele hängt mit Sicherheit nicht von dem Vorhandensein von geregelten Job/ Finanzen/Wohnsitz/Partnerschaft ab... auch wenn dieses manches erleichtern mag...

      20.10.2015, 20:41 von yuhi
    • 1

      Ja die ersten beiden Punkte würde ich diesbezüglich auch eher streichen.
      Aber ein ständiger Wohnungswechsel und eine unstabile Partnerschaft können schon was hinterlassen, ich spreche da leider aus eigener Erfahrung.

      21.10.2015, 06:42 von -Maybellene-
    • 0

      Ja, glaube ich, aber stabile Eltern oder eine gute Bindung zu einer Bezugsperson können viel ausgleichen...

      21.10.2015, 08:45 von yuhi
    • 0

      Das hier kann ich nur wärmstens empfehlen

      21.10.2015, 08:47 von yuhi
    • 2

      So vollumfänglich planbar ist nie alles, jedoch gewisse Strukturen sollten vorhanden sein. Sicher möchte ich auch kein Kind in die Welt setzen, wenn ich schon so am Geld rumknappsen muss.

      Aber ich denke mir dann, irgendwas lässt sich immer finden, dass es gerade nicht passt.

      21.10.2015, 08:59 von marco_frohberger
    • 1

      Natürlich wünscht sich jeder, erst dann ein Kind zu bekommen wenn die Bedingugen einigermaßen günstig, bis optimal sind, oder scheinen. Aber manchmal lässt sich das halt nicht planen. Das seh ich schon auch so :) Und wichtger ist dann halt gut damit umzugehen, wenn es mal nicht so gut läuft.

      21.10.2015, 09:03 von yuhi
    • 3

      Ich glaube ja, dass es nie DEN perfekten Zeitpunkt für ein Kind geben wird.

      21.10.2015, 15:40 von mirror87
    • 0

      Und wichtger ist dann halt gut damit umzugehen, wenn es mal nicht so gut läuft.

      Das sehe ich auch so :)

      Was das finanzielle angeht..
      in Deutschland gibts ja noch Kindergeld, Kinderwohngeld und evtl. noch mehr, was man beantragen könnte?
      Das reicht natürlich nicht aus, um ein Kind zu versorgen aber es ist 'ne gute Stütze denk ich.

      21.10.2015, 16:04 von -Maybellene-
    • 0

      Das reicht. Es gibt auch diese - wie heißt das denn noch?- "Bildungsgutscheine" , die man beim Sozialamt beantragen kann, wenn die Kinder in den Sportverein wollen, oder Musikunterricht nehmen möchten etc.
      Aber darauf kommt es meines Erachtens gar nicht sooo drauf an, auch wenn ich mir der Problematik der Kinderarmut durchaus bewußt bin.

      21.10.2015, 20:26 von yuhi
    • 0

      Den Beitrag zum Thema "Resilienz" zu hören, lohnt sich wirklich! ;)

      21.10.2015, 20:28 von yuhi
    • 1

      Hab ihn mir angehört und auch gleich an 'ne Erzieherin weitergeleitet.
      Find ich sehr interessant!

      22.10.2015, 06:33 von -Maybellene-
    • 1

      Uii, freut mich sehr :)

      22.10.2015, 22:27 von yuhi
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  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      ich denke, das lernen hält sich da schon in etwa die Waage.

      23.10.2015, 11:13 von Tanea
  • 3

    kinder sind wie das andere zeug: im prinzip ok.

    20.10.2015, 17:59 von ga
    • 2

      zeug kommt von zeugen.

      20.10.2015, 18:00 von ga
    • 0

      so wie...quallen?

      ich find quallen sind "zeug" und im prinzip auch irgendwie ok.

      20.10.2015, 19:43 von PixelAspect
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