TerranceTino 30.11.-0001, 00:00 Uhr 0 2

Mein Superheld heißt Stiefpapa

Mutti hat keine Zeit. Mutti ist nicht da. Dann such ich mir jemand anderen. Jemand, von dem ich nie dachte, dass er mal so ein Jemand werden würde.

Scheidungskinder gibts ja viele. Die meisten, so wie ich, hatten das "Glück", dass sichs die Eltern mit der Ehe überlegten, als ihre Kinder noch klein waren. Andere erleben das mitten im Lebenskonflikt namens Pubertät, viele andere müssen das gar nicht erleben. Zum Glück? Für mich nicht, glaube ich.

Es fing damit an, dass mein Erzeuger meine Mutter betrog. Brachte seine Geliebte mit zum Mittagessen, während meine Mutter meinen Bruder im sechsten Monat in ihrem Leib trug. Doch ich kann nicht sagen, dass mir das aufgefallen ist. Für mich war Papa der Beste. Der Größte. Mama? Ja, da hab ich auch eine.
In einer regnerischen Nacht dann, als mein Held nicht nach Hause kam, packte meine Mutter den Entschluss, abzuhauen. Mich als vierjährige inklusive. Mein Bruder noch nicht mal ein Jahr. Ich verstand gar nichts, bestand lediglich darauf, meinen bunten Plüschund mitnehmen zu dürfen. Durfte ich. Dann furhen wir zu meinen Großeltern, kamen dort unter. Auf einem Feldbett anfangs, aber okay. Ich war ja bei Oma und Opa. Die Oma und der Opa, die eine Wirtschaft betrieben, in der man alles essen konnte was man wollte, inklusive Eis und Überraschungseier.
Aber Papa war trotzdem irgendwie nicht da.
Als ich meiner Mutter widerwillig mitteilte, dass ich die Suppe nicht essen möchte, weil Papa die auch nicht mag, platzte ihr der Kragen. Sie packte mir die Koffer mit ein paar Plüschtieren, drückte sie mir in die Hand und setzte mich vor die Tür. Mit vier. Daraus habe ich gelernt. Ich konfrontierte sie weiter.

Dann Weihnachten ´95. Es klingelte. Ich mache auf. Wer steht da? Papa! Mit riesen Geschenken für mich und meinen Bruder.
Ich freute mich. Doch da wurde ich auch schon zurückgerissen, es gab lautes Geschrei, ein Krachen und Knallen und die Tür war zu. Papa war weg. Die Geschenke auch. Mutti verheult. Komisch.

Januar ´96. Mein Brüderchen liegt auf der Säuglingsintensivstation. Sein Lungenflügel entwickelt sich nicht weiter.
Oma ist voller Sorge. Sie schluchzt, während ich neben ihr sitze und Pommes mit Ketchup esse. Opa ist wie immer resigniert. Nur noch irgendwie..viel stiller.
Und Mutti? Achja. Da hab ich auch eine.

März ´96. Mein Bruder ist ein Jahr alt. Ich liege im Krankenhaus. Werde auf Rheuma behandelt. Meine Verwandten, von der Oma bis zur anderen Oma, über die Uroma bis hin zur Tante..alle kommen. Sogar der Freund von meiner Tante. Meine Tante, die gerade mal zehn Jahre älter ist als ich. Ihr Freund 15 Jahre älter als ich. Und meine Mutti? Die kommt auch. Nur wann, das weiß ich nicht mehr genau.

April ´96. Im Jeep meins Opas holen mich meine Mutti, mein Onkel Denny, der gerade mal 13 ist und natürlich mein Opa vom Krankenhaus ab.
"Wo ist denn Oma Annerose, Mutti?"
"Kuck mal, wir haben dir einen Beutel mit Spielsachen gekauft, schau doch mal rein."
"Ja, aber wo ist denn die Oma. Opa?"
"Hier wäre doch gar kein Platz mehr gewesen."
Dass Denny nichts dazu gesagt hat , sondern schweigend aus dem Fenster sah, gibt mir erst seit ein paar Jahren zu denken.

Zuhause ist alles still. Ich ziehe mich an meinen blauen Chromkrücken die Treppe nach oben, renn ins Wohnzimmer. Leer.
"OMA? OMA! Ich bin wieder daaaa!"
Ich klappere das ganze Stockwerk ab. Nirgends. Im Garten vielleicht? Ich schnapp mir die Krücken, Mutti steht an der Treppe. "Geh mal ins Wohnzimmer."
Ich tus. Vielleicht hat sich Oma Annerose was nettes ausgedacht? Ich bin gespannt.
Mutti kommt zu mir. Sieht mich an. Komisch.
"Die Oma ist nicht da."
Hab ich schon gemerkt. "Wo ist sie denn?"
Schweigen.
"Die Oma ist jetzt beim Onkel Karl. Im Himmel."
Wuusch.
Ich sehe meine Mutti an. Denny steht in der Tür.
Ich lasse mich aufs Sofa fallen. Starre auf den Fernseher. Und falle in mich zusammen. Ich weine. Meine Mutti versucht mich zu trösten. Dann weiß ich nur noch , dass Denny und sein Kumpel Enrico alles taten, um mich aufzumuntern. Doch so etwas geht nicht, wenn die Erde aufhört, sich zu drehen.

Krebs. Um genauer zu sein: Leukämie. Die Ärzte stellten es zu spät fest. Drei Monate später war es aus. Man sagt, sie hätte schlecht ausgesehen. Es wäre ein Segen gewesen. Es ist meine Oma. Wie können die so über sie reden?
Mir bleibt nicht viel Zeit, darüber nachzudenken. Heute weiß ich, warum ich einen Tag später als geplant aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Beerdigung.
Ab da beginnt die Erinnerung an meine Mutti zu schwinden. Ich war mit meinem Bruder Steven oft bei Nachbarn. Wir hatten viel Spass. Und ich habe meinen Bruder gehasst. Warum? Keine Ahnung. Sein kugelrundes Gesicht. Seine großen blauen Augen. Seine Grübchen. Ich wollte ihn nicht umbringen. Ich konnte ihn nicht leiden.
Oft kam auch Marco, der Freund meiner Tante Susi zu uns und brachte uns in den Kindergarten. Bügelte Wäsche, weil meine Mutti in der Wirtschaft zutun hatte. Meinem Opa half, wo es ging. Meinem Onkel beistand. Ihrem Bruder. 13 Jahre. Stark übergewichtig. In sich gekehr.t Computerbesessen. Essenbesessen.
Marco holte uns. Brachte uns zum Arzt. Wusch Wäsche. Badete uns. Brachte uns zu Bett. Und meine Mutti? Achja, da war ja was.

August ´97. Schulzeit. Größte Zeit bis dahin für mich. Ich ging um Sieben zum Bus. Fuhr in die Schule. Von Zwölf bis halb vier im Hort. Dann fuhr ich wieder nach Hause.
Meine Freunde: Franka und Felix. Franka, mit der ich meine ersten sexuellen Erfahrungen machte. In Matratzenhöhlen, die wir im Hort vor den Hausaufgaben aufbauten. Ich war immer der Mann. Übernahm gern die Verantwortung. Aber nur im Spiel. Ansonsten musste ich ja. Felix gab mir meinen ersten Zungenkuss, so in der zweiten Klasse. An meinen Bruder erinnere ich mich in dieser Zeit eigentlich gar nicht. Ist ja auch egal.
Aber in dieser Zeit war Marco oft bei uns. Er war mit meiner Mutti verliebt, glaubte ich. Und das war auch so. Ich fragte meinen Opa eines Tages, ob wir Marco behalten könnten. Kein Problem.

Marco stand meiner depressiven Mutter zur Seite. Ließ sich anschreien, hörte zu, war da. Auch für uns. Mich und meinen Bruder.

Januar ´98. Marco ist doof. Ständig verbietet er mir, Süßigkeiten aus dem Schrank zu nehmen. Ich darf nicht Playstation spielen, darf nicht Muttis Gameboy nehmen. Muss lieb zu meinem Bruder sein. Muss aufessen. Dabei ist er gerade mal 15 Jahre älter als ich. Das macht sich bemerkbar. Doch nicht wirklich bei mir. Mit Zahlen kann ich nichts anfangen. Schon damals nicht. Heute nur dürftig.
Er schrie mich oft an, wir stritten uns. Ich kann nicht sagen, dass ich ihn nicht mochte. Ich hatte ihn lieb, aber trotzdem war da noch was..Hass war es nicht..aber weit davon entfernt war es auch nicht. Hassliebe trifft das ganz gut.
In der Schule fanden Marco alle cool. Weil er ja auch erst 21 war.Und ein cooles Auto fuhr, das gleiche wie meine Mutti hatte, nur in grau. Und laut Musik hörte, wenn er mich abholte. Das war cool. Und weil er blondgefärbte Haare hatte. Auf der einen Seite. Auf der anderen waren sie braun. Deswegen nannten wir ihn heimlich "Lutscherkopf". Weil mich das an die Schoko-Bananenlutscher von ChuppaChupps erinnerte.

April ´98. Mein Opa hat eine Freundin. Das gefällt mir. Dann ist er nicht mehr so alleine. Ihre Söhne kommen auch mit. Andrea ist lustig. Sie macht viele Späße. Und ich darf immer mit ihr und Opa fernsehkucken. Sie spielt mit uns Karten und beschäftigt sich mit uns. So hab ich nicht immer Marco auf dem Hals.

August ´98. Andrea ist schon wieder ausgeflippt. Ich höre, wie sie sich mit Mutti streitet. Dann knallen Töpfe. Ich ducke mich. Ich höre, wie Andrea aus der Küche stürmt. Die Treppe hoch. Sie holt Wäsche aus der Waschmaschine und hängt sie im Garten auf. Bei Regen. Als sie fertig ist, kommt Opa aus dem Haus und nimmt die Wäsche wieder ab.

Oktober ´98. Ich bin bei Nicole. Sie ist meine Freudin. Obwohl sie schon zwölf ist. Und Riesenbrüste hat. Ich mag Nicole. Wir mögen beide die Backstreet Boys. Nicole verrät mir, dass sie in Matthias, den älteren Sohn von Andrea verliebt ist. Aber der ist schon 25. Mir kommt das ein bisschen komisch vor, aber im Grunde macht mir das nichts aus. Mir fällt nur auf, dass sie immer enge T-Shirts trägt. Find ich irgendwie eklig, muss sie aber nicht immer und immer wieder wissen. Das reicht, wenn ich das einmal sage.

Januar ´99. Marco hat Salmonellen. Ich muss ihm einen Eimer bringen. Ich habe Angst, dass er stirbt. Verstecke mich heimlich in der Schule auf dem Klo und weine. Bete zum lieben Gott, dass er nicht auch noch Marco zu sich holen soll.
Die Tage vergehen. Andrea riecht schon wieder so komisch. Irgendwie nach Bier. Oder sowas. Ich geh ihr lieber aus dem Weg. Opa ist auch ganz komisch. In unserer eigenen kleinen Wohnung über der Wohnung von Opa und Andrea ist jetzt auch Denny immer zu Besuch. Isst mit uns an unserem winzigen Wohnzimmertisch. Weil Opa den Kühlschrank in der Küche verriegelt hat. Deshalb isst Denny bei uns.
Als Steven und ich ihn besuchen wollen, sagt er nur: "Geht nur wieder zu euren Kunden (was soviel wie Idioten heißen soll)".
Das war das letzte Mal, dass ich mich so richtig an meinen Opa erinnere.

August ´99. Es ist vier Uhr nachts. Denny, Steven und ich sitzen auf der Rückbank des kleinen Honda Civic´s meiner Mutti. Und warten. Dann steigen Mutti und Marco ein. Wir fahren los. Ich schaue aus dem Fenster und sehe, wie Nicole mir aus dem Fenster zuwinkt und schreit: "Tschau, Caro!" Dann fahren wir los.

Steven und ich kommen bei einer Freundin meiner Mutti unter. Dort übernachten wir zwei Tage. Ich mag ihren Hund. Tammi. West-Highland.

Die neue Wohnung ist ganz schön. Wir wohnen ganz oben. Ich muss mir ein Zimmer mit meinem Bruder teilen. Die Wände sind pink. Mir gefällt das. Und Kiki auch. Mein Teddyhamster.

September ´99. Die neue Klasse ist ganz in Ordnung. Wir haben Buchvorstellung. Ich wollte eigentlich ein Buch vorstellen, was mir meine Mutti gekauft hat. Aber das sieht mir irgendwie zu langweilig aus. Es heißt "Harry Potter und der Stein der Weisen".
Aurach ist ganz anders als Kretscham. Marco sagt immer, dass die Wessis komisch sind. Ich finde, dass Wessis nicht besser als Ossis sind. Aber was weiß der schon.
Meine Mutti fährt jeden Morgen mit meinem Mountain -Bike zur Arbeit. Marco ist nur am Wochenende da. Zum Glück. Dann dürfen wir immer alles. Playstation spielen. Auf den Bauernhof gehen. Bis abends auf dem Spielplatz spielen.
Wenn Marco Sonntags wieder in den Osten fährt, sitze ich auf dem Spielplatz und weine. Hoffentlich ist er bald fertig mit seiner Ausbildung.

Mein Rheuma hat wieder angefangen. Ich muss viel Medizin nehmen. Kann kaum laufen. Will nichts essen. "Ich will zu Oma Annerose, Mutti." Mutti hört nicht zu. Ich muss frühs vor der Schule früher aufstehen, damit ich meine Beine strecken kann. Ich muss ja laufen. Ich habe Untergewicht. Der Arzt sagt zu Mutti, dass er nicht weiß, ob ich überhaupt noch älter als 13 werde. Ich bin jetzt 8. Dann hab ich noch Zeit. Mutti weint. Viel. Manchmal viel zu viel.

Ich bin lieber draußen. Mit Hannah. Meiner neuen Freundin. Sie ist auch schon 14. Aber das macht nichts. Sie bringt mir immer Maultaschen von zuhause mit. Sowas leckeres hab ich noch nie gegessen.

Ich muss meiner Mutti viel daheim helfen. Steven nicht. Nur ich. Find ich ungerecht. Aber Marco ist wieder da. Er bleibt jetzt für immer bei uns. Ich soll den Dreck auffegen. Ich klemme die Schaufel zwischen Boden und Besen. Meine Mutti sieht das. "Mach das ordentlich." Ich versuchs. Hab dann keine Lust mehr und stelle mich absichtilich dumm an. Meine Mutti packt den Besen und rennt auf mich zu. Marco hält sie fest. Sperrt sie in die Küche und mich in mein Zimmer. Na gut.

Januar ´00. Marco und Mutti stützen mich, während wir zum Heilpraktiker laufen. Ich kann meine Beine nicht ausstrecken. Sie tun weh. Anton Hermanutz macht uns die Tür auf. Ich darf "Toni" zu ihm sagen. Er massiert mir die Knie. Das ist komisch. Danach kann ich aber wieder laufen. Das finde ich super. Toni sagt, dass ich ab jetzt keine Medikamente mehr nehmen darf. Na dann.

März ´00. Weil Mutti jetzt bald ein Baby kriegt, ist sie ganz launisch. Aber mir ist das egal. Ich will am Liebsten sterben. Ich darf keine Medizin mehr nehmen. Da wäre zu viel in meinem Körper. Ich esse nicht mehr. Ich lache nicht mehr. Mir macht nichts mehr Spaß. Ich mag nicht mehr leben. Mein Körper fühlt sich krank an. Er rebelliert. Ich hab keine Lust, mit ihm zu kämpfen. Das nervt mich. Soll er doch machen. Steven hat schon wieder ins Bett gemacht. Ich finde das eklig. Weil er auf mein Stickeralbum gepinkelt hat. Jetzt kleben die Aufkleber nicht mehr. Danke.

August ´02. Janina ist jetzt fast zwei Jahre alt. In meiner Klasse werde ich Ossi genannt. Warum? Ich hab viele Freunde, aber auch viele Leute, die mich nicht leiden können. Dito. Mir wachsen Brüste. Das nervt mich. Die Mädchen lachen. Die Jungs gaffen. Daheim ists auch nicht besser. Marco nervt mich. Ich darf nichts und muss viel. Auf meine inzwischen BEIDEN Geschwister aufpassen. Meiner Mutti helfen. Die hat Stress mit der Vermieterin. Erika. Komische Frau.

Marco nimmt mir mein Sega Mega Drve weg. Nur weil Steven frischgekochtes Wasser aus dem Wasserkocher über den blanken Rücken geschüttet habe. Der nervt mich einfach, mein dummer Bruder. Ne riesen Blase bildet sich. Gut so.

Ich verhülle mich nur. Wenns heiß draußen ist, dann hab ich auch einen Pulli an. Und meine Latzhosen. Ich will ein Junge sein. Ich bin jetzt der Ossi mit den Titten. Ich hasse das. Und jetzt ist auch noch Blut in meiner Unterhose. Na toll..meine Tage. Und nur Marco ist daheim. Ich warte bis meine Mutti da ist. Die erklärt mir das, wie man das macht.

Ich will nicht mehr in die Schule. Ich breche weinend zusammen. Marco fragt mich, was los ist. Ich erzähle ihm, wie sie mich nennen. Er sagt, dass er sich die vorknöpft, dass sie sowas nicht mit seiner Tochter machen. Warum kann ich nicht einfach Papa zu Marco sagen? Ich weiß es nicht. Aber er ist ein guter. Und meine Mutti? Ach. Die hab ich auch.

September ´03. Ich bin auf einer anderen Schule. Mädchenrealschule. Schön ists dort. Viel besser als auf der Hauptschule. Marco ist mein Vertrauenspartner. Mit ihm rede ich über alles.
Er ist sowas wie mein großer Bruder. Und mein bester Freund. Viel besser als ein Vati. Aber..wenn ich über ihn rede..dann sage ich nicht "Marco". Sondern "Papa". Denn das ist er. MEIN Papa.

April ´07. Mein Bruder ist cool. Mit ihm rede ich über alles. Wir machen uns über unsere Eltern lustig. Josie ist jetzt schon fast ein Jahr alt. Steven und ich, wir gehen mit unseren Hunden stundenlang spazieren. Hören Punk Rock und erzählen uns Witze. Ich weiß gar nicht, warum ich ihn früher nicht mochte. Eigentlich...ist er richtig cool. Muss er von seiner Schwester haben. Der Großen natürlich.
Marco und ich hören die selbe Musik. Wir unterhalten uns darüber. Über die Bands. Wir sehen uns zusammen Moto GP an. Wir feuern Werder Bremen an. Wir trinken zusammen Bier. Nein, das natürlich nicht. Aber mit Marco rauche ich meinen ersten Joint. Bei uns daheim. Weil er findet, ich solle es lieber bei Leuten ausprobieren, die ich kenne, anstatt irgendwo in der Pampa. So gut wars nicht. Aber eine Erfahrung wert.
Als mit Nico, meinem ersten Freund Schluss ist, tröstet er mich den ganzen Tag, die ganze Woche. Ist für mich da. Marco ist ein toller Papa.

Heute. Auch wenn ich nicht mehr daheim wohne, ist mir mein Stiefpapa das Wichtigste. Und meine Geschwister. Meine Mutter..die kann ich bis heute nicht umarmen, ohne so ein unangenehmes Gefühl in der Brust zu spüren. Vielleicht liegt es daran, dass sie mal sagte, Steven sei von uns beiden ihr Lieblingskind. Das täte ihr zwar Leid, doch sie könne nichts dafür. Schon okay. Ich hatte sowieso nie eine Mutti. Dafür einen umso tolleren Vati. Achja. Ellinor-Annerose ist jetzt 2 Jahre alt. Und mein Ein und Alles. <3

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