Was es ist
Eine kleine Geschichte in Gedichtform, die sich teilweise an das Gedicht "Was es ist" von Erich Fried anlehnt.
Wenn Ich hier bin und Du da...
Und Ich gerade bei Dir war...
Dann lieg Ich jetzt auf meinem Bett
Und denke, Ich könnte etwas ändern
Was MENSCH nicht ändern kann
Verdammt, wenn Ich vergessen könnte
Was Ich da in Mir trage
Doch es drängt sich grade nach draußen
(In Form von Tränen)
Und Ich hoffe, das es nun ein für alle mal geht...
Denn das wäre das Beste für Mich
Und für Dich
Und für unsere Freundschaft,
Die dann endlich beginnen könnte.
Und wenn es nicht geht
Werde Ich es, dieses Gefühl
In Mir verkapseln
Für ein paar Stunden, Tage, Wochen wird alles gut sein
Dann werde Ich wieder damit anfangen
An Dich zu denken
Und an den Abend, an dem Du nicht wusstest, was Du tatest
Und Ich werde Mir einbilden und Mir wünschen
Das Du es doch wusstest
Und dann werde Ich wieder zu Dir rennen
(Dreimal durch die Stadt,
Dreimal an deinem Haus vorbei,
Beim Vierten Mal mit weniger Mut als davor
Aber weniger Zeit)
Und an Deiner Tür klopfen
Und Dir nicht ins Gesicht sehen können
Wenn Ich Dir etwas erzähle
Über das Wetter
Und das Essen von Eis
Und Wir werden in unserem Deutsch reden
Eine Sprache, die zu 95% aus
"Ja... Nein... Mal sehen... Vielleicht"
Besteht
Und Ich werde dann gehen, Mich von Dir loseisen
(Und Ich werde wissen,
Was Mich erwartet und trotzdem
Bei Dir bleiben wollen,
Obwohl es immer nur schlimmer werden kann,
Je länger Ich bleibe - So denke Ich)
Und Ich werde mich
Zu Hause ins Bett zu legen
Und das ganze wird von vorne anfangen.
Und Ich hoffe immer noch
Das die Tränen
Die wegen diesem Grund fließen
Irgendwann versiegen
Bald, bald
(Hoffentlich)
Denn Ich will Dir Nahe sein
Nicht nur wegen den Tränen
Und der Tatsache
Das Ich Dir beim reden nicht ins Gesicht sehen kann
Sondern auch, weil Ich Dich lieben will
Wie Sie alle Dich lieben
Sie haben es Mir alle erzählt
Wie einen Bruder
Wie einen, Den man mal liebte
Und Der Einen liebt
Wie eine Schwester
Wie eine, Die man vielleicht mal liebte
(Sandkastenliebe
Mehr oder weniger
Aber ich spiele nicht mehr
Schon lange nicht mehr)
Bist Du Dir dessen bewusst?
Das Ich es so ernst meine?
Das Ich Dich lieben will
Oder es gerade tue
Auf die eine oder andere Art?
Auch wenn Ich Mich nicht
Bereit fühle für wirklich alles
Was so zwischen Mann und Frau
Passieren kann
Ich kann Mir fast denken
Wie es Dir geht…
Heraus aus deiner Welt gerissen
Die so voller Kunst und Schattenspiel ist
Ich wünschte Mich manchmal auch in diese Welt
Aber Ich bin ein offener Mensch
Der sehr unsicher sein kann
Und deshalb blieb Ich dort nie lange
Ich wurde immer wieder her geholt
In die Welt, in der Ich jetzt lebe
Und in die Ich im Begriff bin, Dich zu ziehen
Lässt Du Dich ziehen?
Oder willst Du bald gehen
Alles Zurücklassen
Vielleicht gehst Du
Ja in die Schweiz
Oder nach Dresden
An eine Universität
Oder nach Berlin
Ja, das würde auch schon reichen
Es wird nur noch wenige Jahre dauern
Deshalb habe Ich ja auch nicht so viel Zeit
Wie Ich gerne hätte
Verstehst Du?
Und innerhalb allein dieser Zeilen
Habe Ich eine Wandlung durchgemacht
Und stehe jetzt
Völlig anders da
Und wenn Ich die ersten Zeilen lese
Denke Ich so etwas wie
„Das kannst Du Ihm nicht geben
Es ist für Ihn nicht interessant
Und wenn Du es wirklich vergessen willst
Dann solltest Du damit aufhören“
Vielleicht will Ich diese Liebe auch nicht vergessen
Schließlich ist es das erste Mal
(Und es hätte auch ganz anders laufen können)
Verstehst Du?




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