boundless_sassiness 22.12.2012, 13:25 Uhr 1 0

Über das Beginnen des „Ernst des Lebens“ und den Grad der Ernsthaftigkeit des Ernstes

Woher soll ich denn wissen, was ich will..

Wir stehen am Bahnsteig des Lebens
Vermeintlich verunsichert, doch irgendwie hoffnungslos zuversichtlich.
Wir warten auf den Zug ins (N)irgendwo.

Und Abfahrt!

 

Zug hält, Tür auf, zögern,  einsteigen, Zug fährt, tick tick tick,

scheiße, schnell wieder zurück!

Panik, Zug hält, abspringen, taumeln, gerettet!

Stille

Links oder rechts

Und schon wieder verletzt

Der Ernst des Lebens,

wer will ihn schon falsch begehen.

Wir grübeln vergebens

Und bleiben dort stehen,

An Ort und Stelle

Und schon wieder diese Welle

der Begeisterung,

wenn eine neue Vision,

ich ahne es schon,

dass sie nicht lange bleibt,

in meinem verwirrten, kleinen Hirn ihr Unwesen treibt.

 

Wir stehen am Bahnsteig des Lebens,
Vermeintlich verunsichert, doch irgendwie hoffnungslos zuversichtlich.
Wir warten auf den Zug ins (N)irgendwo.

Und Abfahrt!

 

Spiegelbild im Fenster der Tür,

Arroganz im Blick,

nichts hält es zurück,

wer sollte es stoppen,

dieses Exemplar der verkorksten Generation?

Ernst ahnte es wohl schon,

dass er mich mal kann.

Denn wie ernst sollten wir Ernst nehmen,

wenn wir jeden Tag seine Resultate sehen,

wie sie gesichtslos an uns vorübergehen?

Wir sind zu jung für dich, Ernst!

 

Wir stehen am Bahnsteig des Lebens,
Vermeintlich verunsichert, doch irgendwie hoffnungslos zuversichtlich.
Wir warten auf den Zug ins (N)irgendwo.

Und Abfahrt!

 

Zug hält, Tür auf, keine Bewegung, Stillstand.

Es gibt da einen Einwand,

der gegen Vernunft und Ernsthaftigkeit spricht,

der Leichtsinn der Jugend, der mit ihnen bricht.

Wir lassen uns treiben,

Freiheit für eine kleine Ewigkeit!

Vielleicht werden wir bleiben.

Vielleicht werden wir uns die Knie aufschlagen,

wenn wir neue Wege wagen.

Aber letztendlich werden wir starten,

vorbei das vergebliche Warten

auf die richtige Entscheidung.

Wir verlassen den Bahnsteig

und gehen zu Fuß.

Es ist nicht seine Zeit,

wir sind noch nicht bereit,

den Ernst für voll zu nehmen.

 

Wir begehen das Leben,

vermeintlich ohne Plan, doch irgendwie sehr glücklich.

Wir warten auf nichts und lassen uns tragen.

Go for it!

 

 

 

 

                                                                                             

1 Antworten

Kommentare

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  • 0

    Der Ernst verfolgt leider immer seine eigenen Pläne, daher weiß man nie so ganz genau, wann er in den Zug des Lebens mit einsteigt

    22.12.2012, 13:57 von EliasRafael
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