Individuum 17.12.2006, 17:49 Uhr 5 0

Poch, poch, poch.

Manchmal vergesse ich alles, was mich das Leben lehrte. Dann liege ich da und warte darauf, dass mein Herz wieder zu schlagen anfängt.

Manchmal vergesse ich alles, was mich das Leben lehrte. Dann liege ich da und warte darauf, dass mein Herz wieder zu schlagen anfängt.
Ab und zu höre ich es pochen. Unregelmäßig. Leise. Ungewohnt - und doch so vertraut.

Poch … poch, poch.

Dann möchte ich am liebsten schreien: „Ja verdammt noch mal, manchmal fürchte ich mich vor dem Leben. Fürchte mich vor neuen Gefühlen, fürchte mich zu verlieben und mein Herz dabei zu verlieren. Fürchte mich über die Angst zu klettern, von der Unsicherheit zu trinken, mit dem Vertrauen zu atmen, mit der Schwäche zu zittern, mit dem Glauben zu fallen und das Misstrauen dabei zu kosten. Fürchte mich vor dem Tod und auch vor der Existenz, die mir so ungewiss erscheint. Fürchte das Ticken der Zeit und vor allem die Veränderung.“

Poch. Poch ... poch, poch, poch.

Und irgendwann – vielleicht heute oder lieber morgen – stehe ich wieder auf, wie so oft und obwohl ich gar nicht mehr daran glaubte, wage ich den Sprung. Und ich weiß, das ist der Rhythmus des Herzens – auch genannt Leben.

Poch, poch, poch.

5 Antworten

Kommentare

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    poch...

    22.01.2007, 17:12 von mmhh
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    tjo, ich würde mir wünschen das die Zeit schneller vergeht, damit es endlich alles ein Ende hat, wieder!!

    18.12.2006, 17:45 von daHunter
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    kann mich dem nur anschliessen. schön in worte zusammengefasst.

    lg

    18.12.2006, 15:41 von gasa26
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    schöner text, gefällt mir. ich verstehe sehr gut, was du meinst.
    liebe grüße

    17.12.2006, 18:54 von smile11
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