Neubeginn
Irgendwann im Leben denkt man sich, dass es Zeit für einen Neuanfang ist.
Ich steh’ auf und merk „Es reicht“.
Schau ich mich um, muss ich erschrecken:
Nichts, was meinen Träumen gleicht,
Ließe sich hier noch entdecken.
Mit dem Warten ist jetzt Schluss!
Ich lass die Angst zu Boden krachen,
Die mich abhielt von Genuss,
Liebe, Glück und frohen Sachen.
Ich geh’ raus und blick’ nach vorn.
Wo ist hier das wahre Leben?
Ich fühl’ mich wie neu gebor’n.
Ab jetzt will ich alles geben!
Ich zieh’ in ein neues Land,
Mit der Frau, die ich begehre.
Oft hab ich die Chance verkannt,
Und bemerkte nicht die Leere.
Doch jetzt tut es einen Schlag!
Ich will nie mehr Zeit verschwenden.
Was ich schaffe Tag für Tag,
Soll nicht im Desaster enden.
Ich geh feiern und mach’ Sport,
Erfreue mich an simplen Dingen,
Bild’ mich täglich weiter fort,
Lass mir Saxophon beibringen.
Hätt’ ich mich nicht aufgerafft,
Um meine Faulheit zu besiegen,
Hätt’ ich nichts davon geschafft
Und würd’ noch zu Hause liegen.
Wir alle kennen den Moment,
Wenn es heißt sich zu entscheiden.
Ist man der, der vorwärts rennt,
Der, den alle nur beneiden?
Oder ist man Option Zwei,
Hat man Angst jetzt zu verlieren?
War’s auch nicht ganz fehlerfrei,
Der Status Quo war leicht zu führen.
Schlussendlich ist wohl die Moral,
Dem Leben einen Sinn zu geben.
Man hat jederzeit die Wahl,
Noch nach Höherem zu streben.






Kommentare
So schön hat es glaube ich noch niemand in Worte gefasst. Ich mag die Klarheit, du redest nicht drum rumm in Metaphern und trotzdem ist es schön.
30.06.2009, 19:07 von HollaWaldfeefind ich gut!
08.05.2009, 11:07 von Beat.Beat