Mein Weg
Schweigend gehe ich den Weg entlang Den wir immer lachend gingen
Mein Weg
Schweigend gehe ich den Weg entlang
Den wir immer lachend gingen
Meine Schritte werden langsam und schwer
Als ob du meine Hand halten würdest
Nach unten neigt sich mein Kopf
Die Tränen folgen meinem Blick
Wie kostbar war damals die Zeit
Die ich nicht zu schätzen wusste
Losgelöst ranntest Du los
“Wer zuerst ankommt, der gewinnt“
Ich lief hinterher und gewann jedes Mal
Hätte ich die Freude Dir doch gelassen
Noch immer höre ich Dein Lachen
Das den ganzen Raum erhellte
Deine Schritte verhallen noch immer
In meinem Ohr, das nichts vergisst
Meine Kräfte schwinden nach und nach
Ich kann nicht mehr aufrecht stehen
Verliere den Halt und stürze zu Boden
Etwas Ausgleichendes an meiner Seite fehlt
Doch plötzlich spüre ich neue Energie
Irgendetwas verhilft mir auf die Beine
Fast spüre ich die Wärme deiner Hand
Die mich zurück nach vorne bringt
So bleibt mir nichts anderes übrig
Als der Welt ins Auge zu sehen:
Du bist nicht mehr da
Aber ich bin doch nicht alleine…





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