Kekseoderso 06.05.2019, 02:05 Uhr 4 0

Kennst du das?

Wer sagt, dass man nicht ein Problem ist? Dass man „krank“ ist? Verständnis für den Todeswunsch eines Elfjährigen. Gesund? Sicher nicht.

Kennst du das?
Diese surreale Vorstellung, tot zu sein?
Keine ernsthafte Absicht, kein Verschmähen des Lebens.

Gelesen vom Suizid anderer. Dem Schmerz, der Trauer der Angehörigen. Gründe? Unklar.

Und ich?

Der Name sagt mir nichts, einer unter vielen. Und doch, fesselnd. Faszinierend. Irgendwie Verständnis für das warum.

Dann die Sorge, ob es einem selbst wirklich gut geht. Von sich in der dritten Person sprechen. Depersonalisieren.

 

Kennst du das?

Lang verarbeitetes, nie Prolematisches bricht über einen herein. Der Tod des Vaters. Angst vor dem der Mutter. Kindheitserinnerungen. Schön, schrecklich, nichtig.

Die Suche nach einem Ankommen, einem Zuhause.

Jede Heimat zerstören. Angst? Vielleicht.

Vielleicht nicht das richtige. Der Richtige.

Gibt es den?

Einen Menschen, der nicht das Gefühl vermittelt, anders sein zu müssen.

Anders sein müssen?

Wer sagt, dass man nicht ein Problem ist? Dass man „krank“ ist?

Verständnis für den Todeswunsch eines Elfjährigen. Gesund? Sicher nicht.

 

Kennst du das?

Zweifel an sich selbst.

Zufriedenheit, Großmut. Abgelöst von Abgründen. Keinem erzählen, passt nicht ins Bild.

Verstört andere, wie damit umgehen? Keinen Vorwurf machen, man kann es selbst nicht.

Zu alt dafür. Teenagerproblematik. Wo ist das funktionierende Mitglied der Gesellschaft?

Man sucht vergebens.

 

Kennst du das?

Nicht hineinpassen.

Will man das überhaupt? Sein wie die anderen.

Weniger Sorgen? Wohl nicht.

Kein eigener Nutzen aus dem Leid anderer.

Keine Fanfaren, weil es besser geht.

Kein Neid, weil es schlechter geht.

 

Kennst du das?

Scheu vor anderen.

Interesse? Muss körperlicher Natur sein.

Charakter? Irgendwo, tief vergraben. Nicht der Rede wert.

Daran Neugier? Womöglich. Letztendlich doch irgendwo der Körper wichtig. Wichtiger? Wer weiß.

Vorwürfe? Kann man nicht machen, reduziert man sich doch selbst darauf.

 

Kennt du das?

Angst vor sich selbst.

Was lauert da in mir?

Was bricht manchmal durch?

Und wie kann ich der Mensch werden, der mich davor schützen wird?

4 Antworten

Kommentare

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  • 0

    Manche der Sätze passen nicht ins große Ganze. Ich wollte auch mit 12 sterben. Neugierig, interessiert oder verständnisvoll war da niemand. Es hat niemanden gejuckt. Allerdings bin ich nur aus Ehrfurcht nicht gesprungen.

    08.05.2019, 09:15 von FrauBrauPrinzelich
    • 0

      mit 12 ist man da auch reif genug, um sämtliche faktoren abschätzen zu können, nicht wahr?

      09.05.2019, 10:07 von Sir_Tobi
    • 0

      Falls du nicht antworten willst, lass es; was bewegt jemanden mit 12 dazu, sterben zu wollen? 

      Und hat sich der Wunsch durchgezogen?

      10.05.2019, 16:34 von Kekseoderso
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  • 2

    ganzer satz. du fehlst. geflüchtet in pseudostilistik.

    06.05.2019, 14:19 von Sir_Tobi
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