Ich habe Angst
- soviel, dass ich mir nichts Vormachen will und darauf vertraue, mir zu vertrauen.
Ich komme Heim und ziehe die Tür zu. Mit dem knacken der Tür bin ich allein.
- Ich meine, heute war ein guter Tag.
Ich habe gelacht, heute habe ich anderen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich habe Fehler gemacht und heute habe ich so vieles richtig gemacht. Ich habe versagt und heute ebenso gerockt.
Meine Angst und Zweifel fangen an mir langsam die Luft zu rauben. Ich kann noch atmen, doch nur langsam.
Mir ist nicht klar wie es voran gehen soll, dafür ist es mir umso klarer, dass es nicht zurück geht.
Jeder neue Schritt fällt mir schwerer, obgleich es nicht die Ersten sind. Ich versuche mich trotzdem weiter. Selbst wenn ich versagen sollte, so weiß ich, dass ich es probiert habe und kann so, wenn die Tür hinter mir wieder zu fällt, eine Sekunde meiner Angst, in eine Sekunde meiner Hoffnung tauschen, weil ich weiß, dass ich es probiert habe, obgleich ich versage oder nicht.
Heute ist es wieder so weit.
Habe ich versagt oder gesiegt?
Ich werde es erst wissen wenn die Tür hinter mir wieder zu fällt.
Und ich hoffe, so voller Angst.


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Kommentare
wunderbar aus dem herzen gesprochen (:
05.12.2011, 18:45 von eigenart