gg_tian 11.02.2013, 22:50 Uhr 2 5

Der Weg

Ein kleiner literarischer Einwurf über den Weg des Lebens. Weil wir doch alle einmal Hoffen auf einer Veranda zu sitzen um uns lächelnd zu erinnern.

Ich mach mich dann mal auf den Weg

Schritt für Schritt ins Ungewisse

Ach schau! Auf allen vieren krabbelt die Vernunft

und schon sehe ich die Wellen brechen


Siehst du sie auch? Die junge Unschuld wie sie glänzt

Ein Fuß kommt vor den anderen

geblendet von strahlend glücklichen Kinderaugen

und schon sehe ich die Möwen kreisen


Rundherum stehen sie und jubeln dir zu

die einen die kommen, die anderen die gehen

doch Sie, Sie geht ein Stück mit

und zu zweit sehen wir die Blätter wehen


Die, die dir das Wissen geben

zeigen dir das Lesen der Karten Richtung Ziel

Füße werden müde, doch Füße müssen gehen

und schon sehe ich die Wolken ziehen


Wegbegleiter schließen auf und halten mit

die Welt wirkt wie ein Wechselspiel

es läuft im Wind, es trabt im Stehen

und schon sehe ich das Sternenzelt


Kurven erscheinen, Kreuzungen vergehen

die Sohlen benutzt und abgestumpft

dort laufen sie im Überholmanöver

und schon sehe ich das Morgenlicht


Zufrieden, Geplagt am Schluss kommt das Ziel

die Zeit sie vergeht und Genuss tut sich breit

Philosophie über jeden Schritt an der Veranda des Seins

und schon sehe ich lächelnd das Abendrot des Wegs.








Tags: Weg, Zeit, Alter
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2 Antworten

Kommentare

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  • 1

    Wunderschön geschrieben...ich bin grad wieder am Anfang vom Weg, laufe aber tapfer weiter :)

    12.02.2013, 03:05 von KleineFreiheit
    • 1

      Nie aufgeben! ;)

      12.02.2013, 09:01 von gg_tian
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