The Whitest Boy Alive
Was soll man von einem Konzert erwarten, welches man schon mal erlebt hat?
Vielleicht, dass es genau so gut und schön wird, oder sogar besser? Aber wie lautet eigentlich die Steigerungsform von Besser?Vielleicht sollte man sie einfach The Whitest Boy Alive nennen. Ja das wäre eine gute Idee. Für diesen erlebten Abend würde es den Nukleus aus sicherer Entfernung treffen. Geboten wurde dem Publikum ein zwangloses, perfektes Zusammenspiel von instruments & vocals, dessen Definition des Wortes "Jamsession" nach Erneuerung ruft. Auch wenn die Wahl der Location auf den ersten Blick etwas unpassend erschien, "zeigte" die ausverkaufte Showboxx Musiker, die wirklich sehr viel Spaß am Jammen hatten, und die Zuhörer mit einer Fülle an bekannten, neuen und Cover-Material vom ersten Takt an in Ihren Bann zogen. Reduziert auf das Wesentliche, fern ab vom Schönheitsideal, welches bei flüchtiger Betrachtung Erlend Oye, mit seiner großen Brille, die man Gut und Gerne schon als unverkennbares Markenzeichen gelten lassen darf, eher als Antiheld erscheinen lässt. Es machte einfach riesig Freude, dem schmächtigen Mann, dessen scheues Ego nur so vor Selbstironie strotzt, zuzuhören. Nicht ganz uneigennützig verabschiedete sich Erlend persönlich am Ausgang, mit seinem aktuellem Album zum iTunes-Preis, von seinen Gästen. Wo hat man das noch? So nah am Star!"Wichtige Links zu diesem Text"
http://www.whitestboyalive.com/






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