ina-simone 30.11.-0001, 00:00 Uhr 4 4

»Ich kann immer auf ihn zählen – und er auf mich genauso.«

Boy Omega und The Book Of Daniel gehören zu den interessantesten Musikprojekten Schwedens – die Köpfe dahinter sind Brüder. Ein Interview.

.

Daniel und Martin Gustafsson haben nicht nur die gleichen Eltern, sondern auch dasselbe außergewöhnliche musikalische Talent. Sie bezeichnen sich gegenseitig als "beste Freunde", sind demnächst – jeder mit seiner eigenen Band – auf deutschen Bühnen zu sehen und veröffentlichen beide im Herbst neue Platten. Gleich mehrere gute Gründe, die sympathischen Schweden zum Gespräch zu bitten. Allerdings: getrennt voneinander.

Daniel, 30
THE BOOK OF DANIEL
Klingt nach: Rufus Wainwright, Jeff Buckley, Van Morrison
Website, MySpace, Labelsite, MP3s

Martin, 28
BOY OMEGA
Klingt nach: Elliott Smith, Bright Eyes, Kristofer Åström
Website, MySpace, Labelsite, MP3s


Beide wohnen in Göteborg und sind in Deutschland bei dem Label Riptide Recordings (Tiger Lou, Rocky Votolato, Gregor Samsa u.a.) unter Vertrag.

***

Was muss man unbedingt über Deinen Bruder wissen?

Daniel:
Martin trug einige Zeit lang einen Bart, den hat er jetzt aber nicht mehr, aus kusstechnischen Gründen. Er spielt ungefähr fünfzehn verschiedene Instrumente, ist gerade verliebt, 28 Jahre alt und hat eine Schwäche für Parks, lange Frühstücken und White Russians. Er ist Raucher und legt eine phänomenale Disziplin an den Tag, wenn es darum geht, an seiner Musik zu arbeiten. Zudem hat er ein außerordentliches Talent für das Aufspüren toller neuer Bands.

Martin:
Daniel ist einer meiner besten Freunde, wir können miteinander echt über alles reden. Und ich meine wirklich: alles. Er hat so ein bisschen hochstehende Haare und mag ruhige Bars lieber als laute Clubs. Er ist 30 Jahre alt, aber sieht aus wie 22. Wenn Menschen uns zum ersten Mal sehen, denken sie immer, ich sei der große Bruder. Ach ja: Bei ihm brennt gelegentlich mal ne Sicherung durch. Man sollte es nicht drauf ankommen lassen. (lacht)

Wie würdest Du die Musik Deines Bruders beschreiben?

Daniel:
Die Musik von Boy Omega klingt ungefähr so: Du stehst ganz still auf einer vielbefahrenen Straße einer Großstadt, schließt Deine Augen und hältst die Hand von jemandem, den Du liebst. Du hörst den Zeitungsjungen, der die Schlagzeilen hinausschreit; von einem Fenster, irgendwo im zweiten Stock eines Wohnhauses, hörst Du, wie jemand eine wunderschöne Melodie auf einem Klavier spielt. Du hörst die warme, beruhigende Stimme des liebsten Menschen an Deiner Hand, während ein Junge mit einer Melodica spielt und ein Mädchen auf einem Karton herumtrommelt. Das klingt wie etwas, was Du noch nie zuvor gehört hast, worauf Du aber trotzdem lange, lange gewartet hast. Und während sie spielen, hörst Du das Klimpern von Münzen, die Passanten in einen Hut, der vor den beiden liegt, werfen.

Martin:
Ich bekomme immer dieses einzigartige, ganz spezielle warme Gefühl, wenn ich The Book Of Daniel höre. Seine Musik klingt wie das definitive Wiegenlied. Wirklich außergewöhnlich. Man fühlt sich sehr speziell, wenn man das hört. Ein bisschen wie die Nadel im Heuhaufen.

Was ist die beste Textzeile, die Dein Bruder jemals geschrieben hat?

Daniel:
Eine eigentlich sehr einfache Zeile aus dem Song "If Only“ (aus dem Album “The Black Tango”), aber sie hat so etwas Universelles, wie ein Gebet. Sie erzählt davon, dass man jemandem gerne zeigen würde, wie wertvoll er ist und was man wirklich für ihn empfindet:

“If only you could see what I saw in your eyes.”

Martin:
Mein Bruder ist ein wirklich erstaunlicher Lyriker. Ich kann mich gar nicht für eine beste Textzeile entscheiden, aber im Moment ist es diese hier, von seinem Song "Hallelujah“ (aus dem Album "Songs For The Locust King“):

“Go tell those folks not to forget that there’s no fever like the one that I sweat.”

Gibt es Parallelen zwischen Deiner eigenen Musik und der Deines Bruders? Wo liegen die Unterschiede?

Daniel:
Ich denke, die Parallelen liegen in der Instrumentierung, aber das ist es dann auch schon. Liegt wohl daran, dass die Säulen meines musikalischen Tempels Jazz, traditionelle schwedische Musik, Blues und auch ein bisschen Oper sind. Während Martins Tempel von elektronischen Elementen, Country und großartigen Streicherarrangements getragen wird. Natürlich gibt es aber Gemeinsamkeiten in der Musik, die wir hören und im Endeffekt machen wir beide Rockmusik.

Martin:
Nun ja, die Instrumentierung unsere Songs ist ähnlich. Ich würde außerdem sagen, wir schreiben beide Popsongs, wobei Daniels Songwriting mehr im Jazz wurzelt und meins eher in einer Art Kammerpop mit vielen Streichern und auch ein paar elektronischen Spielereien hier und da.

Habt Ihr schon musikalisch kollaboriert?

Daniel:
Vor ein paar Jahren haben wir als Weihnachtsgeschenk für unseren Vater für eine Nacht eine Band gegründet und ein sehr klassisches Blues-Demo aufgenommen. Wir nannten uns “The Appalachian Foothill Brothers”. Einer der Songs, "The Blues And The Beesting“, ein fantastisches Stück Ass-Rock, hat es sogar auf das dritte Album meines Bruders geschafft, das nächstes Jahr erscheinen wird. Martin spielt auch Baß auf meinem Mitte November erscheinenden Debütalbum und ich habe ihn auch immer gerne in meiner Band dabei. Nicht nur, weil er ein grandioser Bassist ist, sondern auch, weil er stets großartige Ideen für Arrangements hat. Und dann hatten wir auch noch eine gemeinsame Band, als wir noch Kinder waren. Jeder schrieb die Hälfte der Songs, aber wir schrieben nie einen Song zusammen. Ich schätze der Grund dafür war, dass er immer die Hits komponierte und ich die Stücke, die in einem Schuhkarton landeten und über die man denkt: "Ich würde das echt lieben...wenn’s nicht so scheiße wär.“

Martin:
Wir hatten während unserer Kindheit und Jugend mehrere gemeinsame Bands und Projekte: Död (das heißt “Tod” auf Schwedisch), Alice Brun (in den Songs ging es hauptsächlich um das Von-Bäumen-herunterpinkeln in Fredriksdal) und Morning Penguin (Indiepop im Sinne von Popsicle, Dinosaur Jr, Lemonheads). Als wir noch richtig klein waren, hatten wir dieses Projekt mit unseren Plüschaffen, "Tjing Tjong and Nickes Boogie Woogie Band“. Da haben wir mit den verschiedensten Spielzeugen Lärm gemacht und das ganze mit einem alten Plattenspieler kombiniert, den wir in höchstmöglichem Tempo rotieren ließen. Unsere Texte waren komplett improvisiert. Wenn ich darüber nachdenke, sind das wohl die besten Songs, die wir je aufgenommen haben. Etwas weniger lange ist es her, dass wir dieses einmalige Projekt "The Appalachian Foothill Brothers“ gemacht haben. Es war ein Weihnachtsgeschenk für unseren Vater und jeder von uns hat einen Song beigetragen. Daniel und ich haben auch für einen Kurzfilm gemeinsam etwas aufgenommen, das geht so in die Ambient-Richtung, ein bisschen gespenstisch. Außerdem war ich eine Zeit lang Teil des "The Book Of Daniel“-Orchesters, ich habe dann bei Liveshows Baß oder auch mal Schlagzeug gespielt. Das mache ich übrigens auch auf seinem bald erscheinenden Meisterwerk, "Songs For The Locust King“.

Wie würdest Du die Beziehung zu Deinem Bruder beschreiben?

Daniel:
Mein Bruder ist absolut mein bester Freund und auch wirklich der einzige Typ, den ich fünf mal am Tag anrufe, um irgendwas in den Hörer zu murmeln und ihm die gleiche Geschichte hundertmal zu erzählen. Heute war das übrigens: Wie viele Surrealisten sind nötig, um eine Glühbirne auszutauschen? Wir hängen wirklich oft zusammen rum und haben eine tolle Zeit.

Martin:
Ich kann immer auf ihn zählen – und er auf mich genauso. Wir sind einfach aus dem gleichen Fleisch und Blut, weißt Du?

Wenn Du eine Hymne auf Eure Brüderschaft schreiben würdest – wie würde die wohl klingen und welchen Titel würdest Du ihr geben?

Daniel:
Ich schätze, der Song würde sich anhören wie ein schizophrener DJ, der sich nicht entscheiden kann, welches Lied er spielen soll. Deswegen würde man immer nur Songhäppchen hören, während im Hintergrund jemand versucht, auf der Gitarre ein neues Stück zu spielen, das aber nicht hinbekommt. Er legt die Gitarre weg, zündet sich eine Zigarette an und geht nen Kaffee trinken. Der Song würde "Girls Just Wanna Have Fun“ heißen. Und singen würde ihn Cindy Lauper.

Martin:
Die Hymne würde wie ein altes Klavier klingen, das durch die Wüste gezogen wird. Von einem Maultier, auf dessen Rücken Shrek und Martin Jol sitzen. Der Titel wäre: "Famous Last Words Lost“.

Gibt es eine Anekdote über Dich und Deinen Bruder, die Du mit uns teilen würdest?

Daniel:
Martin wurde mit einer Mißbildung seines rechten Fußes geboren. Er ist gekrümmt und die Achillessehne ist zu kurz. Und selbst jetzt, nach vier Operationen, hat der Fuß zwei oder drei Schuhgrößen weniger, als der linke. Als ich ungefähr sechs Jahre alt war, hatte er eine seiner Operationen und ich war überzeugt davon, dass sie ihm das rechte Bein amputieren würden. Was in meinem überdrehten Sechsjährigen-Gehirn gleichbedeutend war mit: Ich würde fortan einen Piraten zum Bruder haben! Ein kleiner Junge mit einem Holzbein und einem Säbel zwischen den Zähnen. Ich dachte sogar darüber nach, ob ich nicht einen Finger in eins seiner Augen bohren sollte, damit er dann auch wirklich ein richtiger Pirat wäre. Andererseits tat er mir aber auch Leid. Aber nur, bis er mir seinen Zaubertrick zeigte: Wenn er diesen Knopf an seinem Krankenhausbett drückte, kam eine hübsche Krankenschwester in sein Zimmer und er bekam soviel Eiscreme, wie er wollte. Da wusste ich: Er war ein Simulant. Und hatte sein Holzbein redlich verdient. Aber natürlich stand nie zur Debatte, sein Bein zu amputieren. Sie haben nur hier und da was zusammengedübelt und ihn dann mit einem Lutscher wieder heimgeschickt. Verdammt, wäre das cool gewesen, einen Songschreiber-Piraten zum Bruder zu haben!

Martin:
Als wir klein waren, haben wir viel herumgealbert und "gekämpft”. Unser Vater hat in seiner Jugend geboxt, also haben wir seinen alten braunen, ledernen Boxhandschuhe geborgt und hin und wieder dem anderen einen kleinen Hieb versetzt. Eines Tages waren wir ungewöhnlich grob zueinander und ich habe meinen Bruder in bester Mike-Tyson-Manier ins Genick geschlagen. Danach haben wir die Boxhandschuhe für immer an den Nagel gehängt und begonnen, Schach zu spielen.

Daniel, was darf man bei Deinen Konzerten am 28. August in Hamburg (Knust) und am 29. August in Berlin (Knaack) erwarten?

Wenn ich die Typen tatsächlich durch’s Schlüsselloch der Studiotür, in einen Bus und auf die Autobahn bekomme, dann werde ich Per-Ola Eriksson am Klavier mitbringen. Er ist einer dieser Kerle, die mürrische alte Männer waren, bevor sie ihre Milchzähne verloren haben. Aber er macht so wunderschöne Musik! Eines Tages werde ich eine Plattenfirma gründen, nur um seine Musik zu veröffentlichen. Dann werde ich Adam Svanell am Saxofon mitbringen, der Typ spielt, als würden seine Schuhe brennen. Wenn man ihn auf der Bühne sieht, denkt man wirklich, er wäre gerade vom Blitz getroffen worden. Und würde das auch noch genießen. Schließlich wird auch Björn Kleinhenz am Baß dabei sein – das ist ein Typ, der mal eben schnell pinkeln geht und mit einem fantastischen Song zurückkommt. Das ist außerdem ein Typ, auf den nach dem Konzert die Frauen warten. Der Rest meiner Band kann leider nicht mit zu den Konzerten kommen, die sind alle im Urlaub. Aber ich verspreche, sie nächstes Mal mitzubringen. Und was die Songauswahl betrifft, so werde ich natürlich viel von meinem Anfang isschen erscheinenden Debütalbum spielen – aber auch einige ganz, ganz neue Stücke.

Kannst Du schon ein bisschen was über Dein Debütalbum verraten (“Songs For The Locust King”, Riptide / Cargo, VÖ: 03.11.2006)?

Nun, es beginnt mit einem Gebet an einem Flughafen. Dann erzählt ein Betrunkener Lügengeschichten über seine angebliche Boxerkarriere und Kamele wandern in den Sonnenaufgang, während ein junger Mann einen Karton mit Erinnerungen füllt. Seine Ex-Freundin sitzt im Fernsehsessel und beobachtet ihn dabei. Dann geht es um einsame Dezembernächte und einen Hasenjungen, der durch die Straßen huscht, als ein "Wildhead“ sich einer Marschkapelle anschließt. In der selben Nacht befinden sich ein junger Taxifahrer und ein Mädchen, das Regentropfen zählt, im hinteren Teil einer Bar, während ein Schwarm Papiervögel auf dem Fenstersims landet. An der Wand schreit ein Graffiti, während ein verwirrter Grabsteindichter und ein Mädchen, das versucht, ihre Kalorienzufuhr mit Amphetaminen und Süßigkeiten zu kontrollieren, sich treffen, um gemeinsam das sonntägliche Baptistentreffen zu besuchen. Das Album wird "Songs For The Locust King“ heißen und Anfang November bei Riptide Recordings erscheinen.

Martin, am 13. Oktober wird Dein Mini-Album “The Grey Rainbow” bei Riptide Recordings erscheinen. Was wird darauf zu hören sein?

7 Songs in 25 Minuten – und ich glaube, es sind tatsächlich die besten, die ich bislang aufgenommen habe. In den Liedern geht es um: Flaggen verbrennen, Tunnel graben, Schmerzmittel, rechtsradikale Schweine, Atombomben, das Ende der Welt, den Wind auf dem Wasser, Verlust, eine Hochzeit, Friedenstauben, Geister, Schneestürme, Rache, Ameisen, die Löwen attackieren, Dämonen, verlorene Liebe, nicht den Abzug zu drücken und ruhig bleiben, wenn’s so richtig stürmt.

Kannst Du auch schon etwas zu den kommenden Konzerten sagen?

Für die Shows im September wird Boy Omega zu einem Quintett vergrößert. Wie immer werden ich Per-Ola Eriksson an Klavier und E-Gitarre mitbringen, Karin Wiberg mit der Violine und Andreas Lassus an Schlagzeug, Melodica, E-Gitarre und Percussion. Mikael Lundgren wird Baß spielen und ich werde singen, Akustikgitarre spielen und ein bisschen mit Elektronika herumspielen. Wir werden hauptsächlich Stücke des im Oktober erscheinenden Mini-Albums "The Grey Rainbow“ spielen und Songs meines aktuellen, zweiten Longplayers, "The Black Tango“.

Gibt es etwas, das Du Deinem Bruder schon immer mal in der Öffentlichkeit sagen wolltest? Dann wäre dies hier nun die passende Gelegenheit.

Daniel:
Ist es okay, wenn ich das Geld, das ich Dir noch schulde, in Pokémon-Karten zurückzahle? Und ich freue mich wirklich sehr darüber, dass Du glücklich verliebt bist.

Martin:
You can do anything, but don’t you step on my Pinketöffs!

***

The Book Of Daniel: “Songs For The Locust King”
Riptide / Cargo, VÖ: 03.11.2006

Boy Omega: "The Grey Rainbow“
Riptide / Cargo, VÖ: 13.10.2006


***

THE BOOK OF DANIEL – live:

28.08.2006 HAMBURG Knust (mit Cursive)
29.08.2006 BERLIN Knaack (mit Cursive)

***

BOY OMEGA – live:

21.09.2006 KÖLN Stereo Wonderland (mit Downpilot)
22.09.2006 HAMBURG Reeperbahn-Festival
13.10.2006 HANNOVER Café Glocksee (mit Hanalei)
14.10.2006 MÜNSTER Gleis 22 (mit Hanalei)
24.10.2006 A-WIEN Chelsea (mit Hanalei)
26.10.2006 A-SALZBURG ArgeKultur (mit Hanalei)

***"Wichtige Links zu diesem Text"
So sahen Martin & Daniel 1981 aus. Wie aus einem Astrid-Lindgren-Buch!
So sieht Martin (Boy Omega) heute aus.
So sieht Daniel (The Book Of Daniel) heute aus.

4

Diesen Text mochten auch

4 Antworten

Kommentare

  • Kommentar schreiben
  • 0

    Danke dafür, finde das interview wirklich großartig und sehr unterhaltsam :) finde sowohl boy omega als auch books of daniel großartig, also hat mir dieser text eine große freude gemacht ;)

    11.09.2006, 16:21 von memfis
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Ei, ein wirklich gutes Interview! Habe zwischendurch Tränen gelacht und freue mich, dass du die beiden entdeckt hast und in Deutschland etwas bekannter machst! Das ham se auch verdient...

    24.08.2006, 21:31 von Schwedenschwein
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Schönes Interview.

    24.08.2006, 13:47 von mira-isabell
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Danke Ina, wirklich toll!

    Und ich freu mich, dass es diese tollen EP-Stücke auch aufs Album geschafft haben. Wird ganz groß.

    23.08.2006, 16:31 von bartender
    • Kommentar schreiben

NEON fürs Tablet: iOS und Android!

Neueste Artikel-Kommentare