Sharon_ 23.08.2012, 11:35 Uhr 59 0
NEON täglich

Haste mal 'n Euro?

Was haltet Ihr von einer Kulturflatrate?

Nicht nur durch die Piraten kommt das Urheberrecht immer wieder ins Gespräch. in der letzten NEON haben wir einen Artikel dem illegalen Downloaden - und den damit verbundenen Konsequenzen - gewidmet. Im dazugehörenden NEON Link findet ihr eine Übersicht einiger legalen Download-Portale. 

In letzter Zeit wurden Spotify und ähnliche legale Streaming-Plattformen als Lösung gesehen - man besitzt die Musik nicht, aber der Künstler wird für jedes Anhören bezahlt. Klingt gut, nur leider muss ein Musiker ganz schön oft angehört werden, um davon leben zu können. Das wird in diesem Diagramm (aus 2010) sehr schön bildlich dargestellt (via Hermsfarm).  Um von seiner Musik leben zu können, müsste ein Künstler also bei Spotify ca. 4 Millionen Mal angehört werden. Und das jeden Monat! So richtig realistisch ist das für die meisten Musiker, die nicht eh schon auf MTV gespielt werden, also nicht. Auch Spotify selbst hat bisher noch keinen Gewinn verbuchen können. 

Aber wie sieht dann die Zukunft aus? Findet Ihr das Urheberrecht längst überholt? Glaubt Ihr, dass das Konzept einer "Kulturflatrate" funktionieren kann? Und wenn ja, wie? Wie sieht Eurer Musikkonsum und Eure damit verbundene Zukunftsvision für die Musikindustrie aus? 

59 Antworten

Kommentare

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  • 0

    Musik Bücher und co werden künftig nicht mehr gekauft, sondern gemietet, soviel ist klar. Das Prinzip funktioniert seit Jahrzehnten bei den Bibliotheken und warum soll es nicht auch bei Digitalen Medien funktionieren? 

    24.08.2012, 10:28 von FreeWilma
    • 0

      Der Wandel von der Besitzer- zur Nutzergesellschaft.

      24.08.2012, 10:45 von sailor
    • 0

      Ist das so ? Wenn ich mir vorstelle für eine Song, den ich mag, jedes mal einen Euro zu zahlen, dann würde es mir mein Geldbeutel nur sehr, sehr selten den Luxus erlauben, Musik zu hören.
      Wenn ich jetzt daran denke wie man sich für Nutzungsrechte dumm und dämlich zahlt (im Softwarebereich z.B.) dann ... nun ja, ich hoffe es gibt andere Lösungen.


      24.08.2012, 10:57 von Cyro
    • 0

      Ich möchte trotzdem Musik, die ich wirklich längerfristig gut finde, besitzen.  

      Und ich kann mir gut vorstellen, dass Bibliotheken nur funktionieren, solange genug Leute Bücher so kaufen. 

      24.08.2012, 11:11 von Sharon_
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      Ich habe zwei Umzugskisten CDs im Keller... Die modern da locker vor sich hin. Den musikalischen Gegenwert plus einer Menge weiterer Songs habe ich in der Hosentasche.

      Allein das überzeugt mich, alldieweil ich nicht weiß, warum ich z.B. 400 Kunststoffschatullen für CDs horten sollte.

      Ich weiß auch nicht, warum ich ein Auto besitzen sollte (von diesem, diesem oder diesem mal abgesehen.

      Alles resourcenverschwendung allererster Güte...

      Und was die Musik angeht... Darüber wird ja genau hier diskutiert.
      Und 1 Euro pro Songhören... DAS traut sich ja nicht mal die GEMA...

      :D


      24.08.2012, 11:20 von sailor
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      Mein Handwerkssoftwarezeug kostet ca. 3000 Euro... Also die Lizenz... Jedes Update 700...

      Was habe ich davon? Nix. Ein paar Karton, ein bischen Dokumentation.
      Softwarelizensierung per monatlicher Flatrate, verbunden mit permanenter Aktualität für...
      15 Euro im Monat

      Ich wäre SOFORT mit dabei.

      24.08.2012, 11:25 von sailor
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  • 0

    Das hatte doch der Herr Ost neulich schon -.-


    Das Thema.

    23.08.2012, 14:46 von Jingeling89
    • 0

      Nee, das war der NEON Link, der hier oben auch verlinkt ist, mit einer Auswahl an legalen Möglichkeiten, die es schon gibt. 


      Jetzt geht es ja um ob diese Möglichkeiten funktionieren, was gut wäre, was wir bereit sind zu zahlen und ob man für oder gegen eine Kulturflatrate ist. 

      23.08.2012, 14:50 von Sharon_
    • 0

      ach sorry,


      dieses ganze Thema von wegen: Verwerter, Künstler, Raubritter, Urheberrecht VS FFA etc pp -zeuch wird immer wild durcheinander Spekuliert.


      Ne Kulturflatrate kann nich funzen.
      Ja, Das Uhrheberrecht sollte überarbeitet werden.
      Ja, die Gema sollte überarbeitet werden (siehe schauby)

      23.08.2012, 14:59 von Jingeling89
    • 0

      Trotzdem gab es das Thema vor nicht allzu langer Zeit - lass es vielleicht so 2 oder 3 Monate plusminus sein - schon mal, ich erinnere mich soar fast noch an die einzelnen Aussagen einiger User/innen dazu.

      23.08.2012, 20:23 von topfbluemchen
    • 0

      :D nice.


      Ich erinner mich nichtmal mehr an mein gestriges Frühstück...

      24.08.2012, 09:14 von Jingeling89
    • 0

      Ich erinnere mich leider immer nur an unwichtige Sachen.

      26.08.2012, 21:03 von topfbluemchen
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  • 2

    Ich bin des Themas irgendwie müde, aber ich möchte, wie bei der letzten Diskussion darüber mal auf flattr hinweisen.
    So in der Art könnte es laufen. Der Bürger bezahlt die Gema-Gebühren in so ein System. Alle Inhalte sind offen.
    Jetzt ist es nur eine Frage ob man den Menschen vertraut.

    23.08.2012, 14:16 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 1

      Menschen vertrauen?

      23.08.2012, 14:27 von -jk-
    • 0

      Naja meine Theorie ist, das Leute gerne für Inhalte bezahlen, die ihnen gefallen so lange die Hürde dazu niedrig genug ist.

      So bin ich der Überzeugung das kinox.to und Konsorten sich eher wegen der Verfügbarkeit und Unkompliziertheit großer Beliebtheit erfreuen, gar nicht so sehr wegen einer so oft attestierten Umsonstmentalität.

      23.08.2012, 14:34 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      PS: Die Kids haben ja jahrelang für 30 Sekunden Klingeltöne 5 Euro ausgegeben, einfach weil sie ihn sofort auf dem Telefon haben wollten.

      23.08.2012, 14:35 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      Flattr klingt echt gut, werd mir das die Tage mal genauer anschauen! Und stimmt, es geht oft um Verfügbarkeit. Ich würde auch Geld zahlen für amerikanische Serien, wenn ich könnte. Also ab dem Moment, wo sie ausgestrahlt werden in den USA.

      23.08.2012, 15:18 von Sharon_
    • 0

      Genau mein Punkt. Es gibt ja gar keine Möglichkeit, legal an viele Inhalte zu kommen.
      Es muss zumindest mal ein Angebot an die Benutzer gemacht werden.

      Netflix erfreut sich in den USA auch größter Beliebtheit. Warum klappt so etwas bei uns nicht?

      23.08.2012, 15:21 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      Weil Bürokratie.

      23.08.2012, 15:23 von Sharon_
    • 0

      Geld zahlen für amerikanische Serien? In den USA sind die werbefinanziert im Internet verfügbar. Warum nicht hier? Die deutschen Sender kaufen die Internetrechte sowieso nie mit. Dann könnten NBC-Universal, Fox und Co das auch gleich hier vermarkten.
      Irgendwann werd ich mir eine riesige Satellitenschüssel zulegen um an die Fernsehausstrahlung für Grobritanien zu kommen. Da kann man ja das meiste 'ne Woche nach US-Erstaustrahlung gucken.

      23.08.2012, 19:23 von -jk-
    • 0

      Britisches Fernsehen gibts viel hier: http://www.filmon.com/tv/ Umsonst nur in kleinem Fenster, aber immerhin. 

      23.08.2012, 21:22 von Sharon_
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  • 0

    ich habe vor kurzem mit Siriusmo über das Thema gesprochen, Berliner Musikproduzent, Illustrator, Graffiti-Artist - ein Allroundtalent, vor etlichen Jahren als ich seine originellen Tracks entdeckte und mit Begeisterung rauf und runter hörte, hätte ich kaum vermutet, wie knapp der Bursche kalkulieren muss und von seinen Veröffentlichungen, Gigs und DJ-Sets quer über den Globus allein kaum über die Runden kommt.

    auch ein Problem der GEMA, ein kompliziertes Kastensystem aus ordentlichen, außerordentlichen und angeschlossenen Mitgliedern, ist bei der der Verteilung der Einnahmen ein riesen Murksverein.

    Zitat Rock Davis: "Von insgesamt 65000 in der GEMA organisierten Komponisten und Textdichtern sind gerade mal 3340 ordentliche Mitglieder, die den Löwenanteil der Einnahmen erhalten. (d.h. fünf Prozent der GEMA Mitglieder erhalten 65 Prozent der Einnahmen von insg. 850 Millionen Euro). Denn um ordentliches Mitglied zu werden, muss man nicht nur mindestens fünf Jahre Mitglied sein, sondern innerhalb dieser Zeit einen bestimmten Betrag erwirtschaften - keine Chance also für Newcomer und experimentelle Musiker, zu denen man das Gros aller produzierenden Musikschaffenden rechnen muss.. [...]
    Für die Künstler bedeute dies, dass die durch ihre Musik generierten Einnahmen in einem großen Topf der nicht zurechenbaren Einnahmen landet, die dann wiederum zum Großteil den ordentlichen GEMA-Mitgliedern zugehen, sprich: ein Undergroundhit macht Dieter Bohlen noch reicher." 

    23.08.2012, 14:02 von schauby
    • 1

      Krass. Das wusste ich nicht, dass das bei der Gema so läuft. Sehr seltsames System.

      Ja, mittlerweile glaube ich echt, dass Musik für die meisten immer mehr zur großen Leidenschaft wird statt zum Beruf. Leider.

      23.08.2012, 15:20 von Sharon_
    • 0

      Danke für Infos ... dass es so ein krasses Missverhältnis gibt bei der Verteilung der Einnahmen wusste ich nicht. Es spiegelt ja im Grunde das Bild der Gesellschaft wieder: Einige wenige kassieren ab und dergroße Rest bzw. die Masse darf dafür ackern.  Und alle sind verpflichtet dieses System zu finanzieren.

      23.08.2012, 23:59 von Cyro
    • 2

      Jeder 'anständige' Beruf hat etwas mit 'großer Leidenschaft' zu tun.

      Das strukturelle Problem ist, das in etwas NIX mehr finanziert wird, was sich nicht wirtschaftlich lukrativ verwerten lässt.

      Damit geht 'Kultur' langfristig ein, und dann geht die Gesellschft vor die Hunde. Tendenzen dazu sind allerorten zu beobachten.

      'Kultur' ist nicht das Sahnehäubchen, was man sich in guten Zeiten leiten kann.

      Kultur ist das Fundament einer Gesellschaft und damit auch das Fundament prosperierender Wirtschaft...

      24.08.2012, 10:04 von sailor
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  • 2

    Aber wie sieht dann die Zukunft aus?
    Tja... Man muss die Zukunft nicht kenne. Man muss nur auf sie vorbereitet sein.

    Findet Ihr das Urheberrecht längst
    überholt?
    Nur weil die breite Masse keinen blassen Dunst vom Thema hat, ist das Thema selbst ja nicht überholt...

    Glaubt Ihr, dass das Konzept einer "Kulturflatrate"
    funktionieren kann?
    Nein. Es wird an der Verteilung scheitern. Siehe -> GEMA

    Und wenn ja, wie?
    Wer nimmt wie an der 'Kulturflatrate' teil. Wer ist eigentlich 'Kulturschaffender'. Bei der Musik geht's ja nicht um die Urheberrechte der Künstler (das Covern von Musikstücken hat meines wissens nicht signifikant zugenommen...), sondern um die Verwertungsrechte der Unterhaltungsindustrie. Ich glaube nicht eine Sekunde, dass die von der Anwaltskanzlei Rasch im Auftrag von SONY, Universal, Warner und EMI erwirkten Abmahnzahlungen auch nur zu einem Cent den vertretenen Künstlern zugute kommen...

    Wie sieht Eurer Musikkonsum und
    Eure damit verbundene Zukunftsvision für die Musikindustrie aus?
    Selbermachen, Konzerte, iTunes. Viele kleine Labels. und der Musikindustrie wünsche ich die Pest an den Arsch...

    Ich habe das Gefühl, es wird wie 'früher'. Da man mit Füße hochlegen in der Musikindustrie nicht mehr die große Knete scheffeln kann, besinnen sich 'Die Marktteilnehmer' auf findige Ideen zum Geldverdienen. Das sorgt in meinen Augen langfristig für eine Qualitätssteigerung.

    Solange es noch Geld für formatierten Dudelfunk bekommt, zeigt sich das erst in Nischen, aber es wird. Auch das Format-Radio wird über die Wupper gehen...

    23.08.2012, 13:27 von sailor
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    • 6

      Weil es ihm zusteht.

      23.08.2012, 13:29 von sailor
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    • 1

      Wie soll'n das gehen, Hypo?

      Einkommen offenlegen und und ab Betrag X 100% Steuern?

      Da würde selbst ich auswandern...

      24.08.2012, 02:07 von sailor
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    • 0

      Doch hat's...
      »Das geht nicht« baut keine Aquädukte. »Wie soll'n das gehn« lässt immerhin Raum für Spekulationen...

      24.08.2012, 09:31 von sailor
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    • 0

      Arbeit - Lohn etc..
      Ein ganzes Heft zum Thema...

      24.08.2012, 09:38 von sailor
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    • 0

      Wenn man nicht aufpasst, kann man sich mit Arbeit das halbe Leben versauen...

      24.08.2012, 09:56 von sailor
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    • 0

      Wir brauchen mehr Live-Musik.

      23.08.2012, 13:16 von sailor
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    • 1

      »sondern wen Du kennst.«

      DAS kenne ich aus frustrierender eigener Erfahrung...

      23.08.2012, 13:30 von sailor
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  • 0

    Flatrates finde ich immer schlecht, ausgereifte und kostengünstige Micropayment-Systeme sind 'ne gute Sache.

    23.08.2012, 12:02 von EliasRafael
    • 0

      Welche denn zum Beispiel?

      23.08.2012, 12:04 von Sharon_
    • 0

      Wüsst ich auch gern, richtige Standards lassen ja auf sich waren :D wahrscheinlich zahlen wir alle irgendwann über Facebook oder Neon

      23.08.2012, 12:18 von EliasRafael
    • 0

      Achso, schade. Dachte du hättest schon die Lösung parat :) 

      23.08.2012, 12:19 von Sharon_
    • 0

      Dann wär ich reich :D

      23.08.2012, 12:28 von EliasRafael
    • 0

      Auch wenn ich keinen brauchbaren Lösungsvorschlag habe, find ich den Gedanken an eine Flatrate besser als Micropayment. Mir ist lieber einen bestimmten Betrag zu zahlen; ist der aufgebraucht, ist Schluss.
      Vielleicht hängt das auch nur mit meinem Widerwillen zusammen, meine Kontonummer bzw. Bankverbindungsdaten im Internet anzugeben oder meine Kartennummer. Ein mal reingefallen und abgezockt, zu spät gemerkt – weg war das Geld.  So ein halbes Monatsgehalt für irgendwelche Verbrecher ausgegeben, die dann Zugriff auf mein Konto hatten.
      Der Gedanke an Micropayment ist für mich der Gedanke, ganz viel und oft meine Karten- und Bankverbindungsdaten in die große weite Internet-Welt zu schocken ... und habe keine Ahnung ob da irgendwo auf meinem Rechner ein Keylogger läuft, irgendwelche Malware, die mein Virenscanner nicht erkennt, und ich überlege mir nicht nur ein- oder zweit mal ob ich wirklich etwas bestellen will, sondern vielfach ob ich das wirklich brauche, und lasse es dann meistens doch sein.
      Im Rahmen der Urheberrechtsdebatte kann ja mal die Idee auf, beim Verkauf von Rechnern einen Aufschlag abzukassieren, mit dem dann aber Musik- und Videodownloads allesamt legal wären bzw. deren Bezahlung mit erledigt ist.
      Das klingt im Nachhinein selbst für mich utopisch, aber ist mir weitaus lieber als der jetzige Zustand. Doch mit einer Einmalzahlung käme der Verbraucher bzw. Nutzer wohl zu leicht weg.


      23.08.2012, 12:36 von Cyro
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      Flatrate hatten wir doch schon beim Fernsehen, ich bezahle immer noch GEZ, obwohl ich die Sender kaum sehe und das System wird sich wohl noch lange fortpflanzen, daher bitte keine weitere Flatrate, weil neue interessante Dinge immer außerhalb solcher Systeme entstehen

      23.08.2012, 12:39 von EliasRafael
    • 0

      Flatrate und Micropayment schließen einander ja nicht aus. Flattr find ich schon einen ziemlich guten Ansatz. Und als zusätzliche zweite Einnahmequelle könnte dann noch die Kulturflatrate dazukommen. Apple hat mit iTunesMatch (bezahle einen Jahresbeitrag und deine ganze MP3-Sammlung ist mit einem mal komplett legal) so was faktisch eh schon eingeführt. Bezweifelt werden darf, ob bei diesem privatwirtschaftlichen Modell genug bei den Künstlern ankommt.

      23.08.2012, 12:54 von Heiko_Bielinski
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      »Bezweifelt werden darf, ob bei diesem privatwirtschaftlichen Modell genug bei den Künstlern ankommt.«

      Das ist keine Frage von 'privat' oder nicht, sondern eine Frage der Größe von Verwaltungsapparaten. Insofern halte ich Micropayment auch für besser.

      Ein Problem der Musikindustrie war ja, das die Konzerne zu groß geworden sind.

      Ist wie mit den Banken. Da sind ein paar kriminelle Großkonzerne am Werk, die Zinssätze manipulieren und Spekulationsblasen und Volkswirtschaften platzen lassen... Und was ist die Folge: Ich als kleines Licht im Wirtschaftskreislauf kriege keinen Kredit bei der Sparkasse... So schnell kommt ein System ist schwanken...

      23.08.2012, 13:49 von sailor
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