Sternentaenzer 30.11.-0001, 00:00 Uhr 8 0

Ein Wochenende ohne David Bowie // Southside 2004

"Mach mal 'Space Oddity' rein." "Zum 5ten Mal, Flo: Es ist im Auto!!!"

Betrunkene Menschen sind sehr vergesslich. "Mach mal 'Space Oddity' rein!" Dabei hast du Flo schon unzählige Male gesagt, dass ausgerechnet diese CD im Auto ist. Aber er hört nicht auf. Er will jetzt Bowie hören.
Es ist Freitag vormittag und der Wind ist gehörig kalt. Trotzdem sitzten wir alle in kurzen Hosen und T-Shirts vor unseren Zelten. Es ist Festival. Da macht man allerlei Dussligkeiten.

Gestern abend sind wir angekommen. Das Spiel England - Portugal läuft gerade und alle wüssten gerne, wie es steht. Ich stehe gerade in der Schlange vor dem Eingang und warte auf meine Festivalbändchen. Neben mir ein Halbengländer. Süß ist er ja schon... aber er ist auch ein halber Schweizer. In meiner Hosentasche vibiriert es. Ja! Jemand denkt an uns! Fußballzwischenstand. Toll! 1:0 für England. Ich freue mich mit dem netten Halbengländer und er gibt mir eine Dose Bier aus seinem Rucksack. Carlsberg.

Schnitt. 1 Stunde später.

Ich habe nun endlich ein Bändchen und schleppe meine Zeug rein. Zelt, Schlafsack, Rucksack, Isomatte. Fehlt nur noch die (Riesen-)Kiste mit Essen. Ach ja, und die Bierfässchen. Gottseidank habe ich ein paar starke Männer bei mir. Ich fluche leise vor mich hin, denn meine Freunde haben am anderen Ende des Geländes unser Lager aufgeschlagen. Auf halbem Weg steht eine Großleinwand. Ich erfahre, dass es gleich Elfmeterschießen geben wird und bleibe stehen. Die paar Minuten kann ich auch noch warten mit dem Zeltaufbau. Beckham verschiesst und das Spiel ist verloren. Naja, noch nicht ganz. Aber in diesem Moment ist mir klar, dass ich mein England-Trikot nicht mehr tragen kann ohne von anderen mitleidig belächelt zu werden. Verloren. It's all over now. Ein wenig traurig bin ich.

Inzwischen ist es stockdunkel und halb zwölf in der Nacht. Mein Zelt steht immer noch nicht und ich bin den Tränen nahe. Jemand reicht mir ein Bier und ich trinke es dankbar in einem Zug leer. Dreimal waren die Stangen jetzt schon falsch drinnen und ich habe kein Licht. Gedanklich richte ich mich darauf ein, die erste Nacht draussen zu verbringen. Allerdings stachelt diese Niederlage den Ehrgeiz eines Freundes an und er hilft mir. Zwanzig Minuten später kann ich das Zelt einräumen.
Der erste Abend auf dem Southside hat etwas magisches. Müde ist keiner, rund um mich herum riecht es nach Gras und Alkohol, aus dem Getthoblaster dudelt Ween. Thirteen Golden Country Classics. Die ersten Nachbar regen sich auf. Wir grinsen. Allein aus diesem Grund ist diese CD jedes Jahr dabei. Es wird eine lange Nacht und gegen halb sechs falle ich müde und besoffen, aber glücklich ins Zelt.


Die Ruhe währt nicht lange. Ich werde von lautem Rascheln von nebenan geweckt. Als ich verschlafen nach draussen blicke, sehe ich die Ursache. Dort, wo gestern keine Zelte waren, ist alles vollgestellt. Menschen laufen unermüdlich hin und her, schleppen Kisten, Taschen, Zelte, Bierkästen.
Es ist Zehn Uhr morgens, als ich aufstehe. Ich kippe mir ein wenig Wasser aus einer 1,5-Liter-Plastikflasche über den Kopf, wasche notdürftig das Gesicht und putze die Zähne. Das muss reichen.
Ein Frühstück muss her. Fladenbrot, Frühstücksfleisch (alle brüllen: 'Igitt, wie ekelhaft!', wollen dann aber auch was), einen eingeschweissten Schokocrêpes und ein Bier dazu. Frisch gezapft aus einem noch kühlen 5-Liter-Fässchen. Angermann. Billigbier. Noch mache ich mir Gedanken darüber, wie schlecht und wässrig es schmeckt. Dann sehe ich auf dem Boden ein Tetrapack Wein, auf dem tatsächlich steht, es sei eine VERSCHNITT aus verschiedenen Tafelweinen. Ich denke mir, wenn jemand DAS trinken kann, dann trinke ich auch Angermann. Ein Reim, wie fein.

Gegen Nachmittag ist es endlich wärmer und es windet nicht mehr so stark. Man hört die ersten Soundchecks auf der Main- und 2nd Stage. Spürbar werden die Leute zappeliger. Bald geht es los. Der eigentliche Grund, warum wir alle hier sind. Auf unserem Plan steht als erstes BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB. Halb Neun. Ich habe keine Ahnung, wieviel Bier ich seit heute morgen getrunken habe, aber ich habe mich mit dem Herrn Angermann angefreundet.
Es geht los. Sie kommen auf die Bühne und fangen an. Zwei Minuten, dann ist Stille. Stromausfall. Das Publikum stöhnt auf. Unruhe breitet sich aus. Auf der Bühne wird hektisch hin und her gerannt, immer wieder versuchen sie, den Sound anzustellen. Den Musikern stinkt die Sache gewaltig. Aber sie bleiben. Und das rechnet ihnen das Publikum hock an, andere Musiker wären längst verschwunden wie Herr Manson einst. Und plötzlich beginnen sie wieder zu spielen. Aucoustic. Anders, als alles, was man von BRMC erwartet. Aber es ist toll. Das Publikum ist wieder versöhnt. Wunderbar.
Anschliessend ziehen wir los. Ich habe Hunger und will unbedingt einen Riesen-Hotdog. Plötzlich wollen alle einen. Oder haben zumindest auch Hunger bekommen. Und ich grinse in mich hinein und beisse genüsslich in meine 4-Euro-Hotdog.
Beim Herumlaufen endtecken wir die sog. Spirit-Area, in der verrückte Motorradfahrer verrückte Sachen machen. Die Ansager sind noch verrückter. So ein Ansager: "...und er kommt mit einem Haufen Speed rein..." Neben mir regt sich Neffs auf: "WAS???DER KOMMT MIT NEM HAUFEN SPEED REIN??? UND WIR MÜSSEN UNSERE KAMERAS AM EINGANG ABGEBEN? UNVERSCHÄMTHEIT!" Ich bekomme kaum Luft, weil ich mich vor Lachen an meinem Bier (richtiges Bier) verschlucke. Ja, recht hat er!
Unser nächstes Konzert sollen CYPRESS HILL werden. Zugegeben, dieser aufblasbare Riesenbuddha mit dem Hanfblatt in der Hand ist ja ganz nett, ebenso die Hits die man kennt. Aber es ist komisch, in der Menge zu stehen und high zu werden allein von den Rauchschwaden die an einem vorbeiziehen. Ich gehe zurück zum Zelt und trinke ein Angermann.

Um kurz vor elf mache ich mich mit Neffs auf den Weg. Gerade als wir das Gelände betreten, hören wir:
"Zehn Neun Acht Sieben Sechs..." und rennen los. Perfektes Timing. "Fünf Vier Vier Vier Vier Vier"
DIE FANTASTISCHEN VIER stehen auf der Bühne. Sie gratulieren Otto Rehagel. Er hat es offenbar mit seinen Griechen wieder geschafft. Ich grinse und denke an Smudos Version von 'Griechischer Wein' auf Helium. Das war super! Es geht los mit 'Troy', der aktuellen Single, dann 'Was geht'. Die Mikros sind beschissen eingestellt, wenn einer der Vier etwas allein sagt, hört man ihn kaum. Und das Publikum brüllt so fleissig mit, so dass die Vier teilweise kaum zu hören sind. Was manchmal auch gut ist, denn sie weisen ständig auf ihr neues Album hin, welches im September erscheint. Ich bin skeptisch. Ein wenig mehr hatte ich von den (nicht einzigen, aber) Helden meiner Jugend erwartet. Neffs will gehen, ich bleibe. Auch wenn es besser sein könnte. Die alten Sachen sind klasse, die Mikros leider immer noch zu leise. Was solls. Ich hüpfe und brülle mit.
Das Konzert ist vorbei und ich laufe allein zum Zelt zurück und denke an 'Populär'...die alten Sachen fand ich ja ganz gut, die neuen nicht...

Eine lange Nacht liegt vor mir und ich stürze mich wagemutig hinein. Um fünf Uhr gehe ich ins Partyzelt, wieder allein. Alle anderen schlafen schon. Noch sind hier Leute, die Musik ist noch an. Ich hole mir ein Beck's und schlagartig wird mir wieder klar, dass Angermann nicht wirklich gut ist. Ausserdem ist es auch noch warm. Nicht so dieses Beck's in meiner Hand. Ich lächle.
Neben mir steht ein Häufchen Elend, den Blick gebannt auf meine Zigarette gerichtet. Das Häufchen Elend heisst Marco, ist 32, seine Freund sind gegangen und haben seinen Geldbeutel mitgenommen. Obendrein haben sie das Wohnmobil von innen verriegelt. Ich gebe ihm ein Bier aus (kühles Beck's) und reiche ihm meine Zigaretten. Er schaut mich dankbar an und nun stehen wir zu zweit herum. Leider nicht für lange, denn das Zelt schliesst. Also raus. Inzwischen scheint die Sonne und es ist angenehm warm. Ein paar Leute kicken einen Fussball planlos durch die Gegend und treffen immer wieder herumsitzende Leute und Zelte. Es scheint ihnen einen Heidenspass zu machen. Marco neben mir ist inzwischen übermüdet und obendrein betrunken und lallt etwas von: '...mal wieder so richtig durchvögeln...' und ich beschliesse, auch Fussball zu spielen. Bloss weg hier.
Um halb acht liege ich endlich in meinem Schlafsack. Im Zelt nebenan werden sie gerade wach und greifen nach ihrer Gitarre. Am liebsten würde ich schreien. Um neun stehe ich wieder auf, nach kaum einer Stunde Schlaf.
DIE KLEINEN GÖTTER spielen bald. Ich erinnere mich an ein kleines Plakat hinter dem DJ in meiner Stammkneipe mit der Aufschrift: Die Kleinen Götter. Eine ehemalige Abiband aus Konstanz. Sozusagen Lokalhelden. Ich bin ehrlich überrascht, wie gut sie am Samstag morgen rocken und bin nach drei Lieder klatschnassgeschwitzt.
Danach gönnen wir uns eine lange Auszeit. Den ganzen Mittag verbringen wir auf dem Zeltplatz, trinken, rauchen, schlafen und immer wieder mit Sonnencreme einschmieren. Inzwischen ist es richtig heiss geworden. Aber es kommt nicht an die Temperaturen vom letzten Jahr ran. Ich lege ein Päckchen Gummibärchen in die Sonne, damit sie eine gleichförmige Masse werden. Damit kann man viel Spass haben. Robert verwandelt sich in Peter Maffay indem er sich eine Gummiwarze ins Gesicht klebt. Das Rohr (tatsächlich Teil eines Abflussrohres) ist in ständiger Benutzung. Ein Teil Apfelmost und ein Teil Cola, und das dann trinken ohne Abzusetzen. Ich verziehe mich in mein Zelt, damit niemand auf die Idee kommt, dass ich das auch mal trinken sollte. Plötzlich kommt Caroline mit der Hiobsbotschaft vom Festivalgelände. Herr David Bowie wird nicht spielen. Wir sind frustriert und Flo ruft wieder: "Ich will 'Space Oddity' hören!" Wir sind kurz davor, ihn zu prügeln. Die Stimmung ist ein wenig gedrückt, aber wir müssen es hinnehmen. ER kommt nicht. Basta. Fertig. Aus. Apropos Pasta: etwas zu essen wäre nicht schlecht. Um 19 Uhr ist endlich das nächste Konzert: LIFE OF AGONY. Ich kenne kaum etwas, bin fast überrascht, überhaupt etwas zu kennen. Aber es ist okay. Auf der Großleinwand erkenne ich einen Freund, der im Moshpit ist. Ich lächle. Bei dichtgedrängten Menschenmengen bekomme ich Angst. Ich weiss nicht warum, es ist einfach so. Ich geniesse einfach von weiter hinten.
Nun sollen die Pixies spielen, aber stattdessen stehen die SPORTFREUNDE STILLER plötzlich auf der Bühne. Und je länger sie dort stehen uns spielen, desto besser wird meine Laune wieder. Ich kann nicht stillstehen und zappel herum. Kurz vorher war ich noch beim Inder, habe einen Mixteller gegessen. Und weiss jetzt schon, dass dies nicht der letzte Besuch bei diesem indischen Stand gewesen sein wird. Die Sportfreunde sind vorbei und haben Spass gemacht. Diese netten Jungs aus der Nachbarschaft. Zumindest kommt es mir immer so vor. Ich werde sie bald wiedersehen auf dem 'Rock am See'. Neffs sagt verächtlich: "Die spielen doch sowieso überall wo eine Steckdose ist."
Nun steht einer der Höhepunkte auf dem Plan. Die PIXIES. Nach über zehn Jahren wieder zusammen auf der Bühne. Kim Deal spielt den Bass und ich bin schwer beeindruckt von dieser Frau. Sie könnte sicherlich meine Mutter sein, aber man sieht ihr an, dass sie Spass hat. Mit jeder Minute Pixies steigt die Stimmung und gipfelt in einem Gitarrensolo. Das erste Gitarrensolo, das wirklich den Namen Solo verdient. Die Gitarre steht ganz am vorderen Rand der Bühne in einer Halterung und der Gitarrist fummelt an einem Gerät herum, während die Gitarre immer verzerrtere Geräusche und Töne von sich gibt. Der Siedepunkt ist schliesslich mit 'Where is my mind?' erreicht, das Publikum singt jede Zeiel lauthals mit und wir sehen uns an und sind einem Moment lang einfach nur glücklich, sonst nichts.
Zurück an unseren Zelten wird es wieder lustig. Es wird beschlossen, das große Partyzelt aufzusuchen. Dort haben sie scheinbar nur eine begrenzte Musikauswahl, denn heute, am dritten Abend, läuft dieselbe Musik wie die Abende zuvor. Das tut, Angermann sei Dank, nichts zur Sache. Wir haben Spass. Morgens um kurz nach sechs gehen wir schlafen.

Den nächsten Morgen beginne ich mit mieser Laune. Es ist schon der letzte Tag und ich bin erst gerade richtig in Stimmung gekommen. Ausserdem schmerzt mein Kopf und meine Augen. Angermann ist Schuld am Kopfschmerz, der wenige Schlaf an den lichtempfindlichen Augen. Nichtsdestotrotz gehe ich zu GRAHAM COXON und bin überrascht. Er ist bei Blur ausgestiegen und plötzlich erst erkenne ich, was er für die Band gewesen ist und weiss auch, warum die letzte Blur-Platte nicht mehr so gut war. Ich sehe Menschen mit England-Trikots herumlaufen und freue mich. Sie schämen sich nicht dafür. Und das müssen sie bei der Musik weiss Gott nicht.
Nach dem Konzert schaue ich kurz beim Inder vorbei. Es schmeckt einfach zu gut und ich kann nicht widerstehen. Mein zweiter Mixteller. Einen kurzen Moment zögere ich noch, darmtechnisch bedingt. Aber dann bestelle ich. Die sanitären Anlagen sind in diesem Jahr nicht ekelerregend, sondern sogar recht angenehm. Also rein damit!

Auf dem Zeltplatz macht sich inzwischen allgemeine Aufbruchstimmung breit. Dem Angermann habe ich seit heute morgen abgeschworen, ich muss abends Auto fahren. Also nur noch Wasser. Und bemerke, dass ich kaum mehr auf die Toilette muss. Lag wohl doch am Bier, das andauernde zum-pinkeln-rennen. Bald schon sind alle Sachen verstaut und wir können nun noch die letzten Konzerte geniessen. Ich habe viel Spass mit FRANZ FERDINAND, auch wenn ich meine Freunde irgendwo unterwegs verloren habe. Ich weiss, dass sie kommen müssen, denn anschliessend spielt MONSTER MAGNET. Das werden sie sich nicht entgehen lassen und so ist es dann auch. In der Zwischenzeit sind Wolken aufgezogen und ich danke mir im Stillen selbst, dass ich das Zelt schon im Auto verstaut habe. Dave Wyndorf tritt auf die Bühne und es fängt an, stark zu regnen. Allerdings regnet es schräg, so dass die eine Hälfte meines T-Shirts klatschnass ist, die andere trocken. Es regnet das ganze Konzert durch, aber mir ist das ganz recht. Es sind wenig Leute da, und so kann ich recht weit vorne stehen. Der Bass wummert. Er wummert so laut, dass jeder Körper mitvibriert. Wahnsinn, so einen Bass habe ich noch nie gefühlt. Ich bekomme Gänsehaut.
Monster Magnet haben sich weiterentwickelt. Keine Stripperinnen mehr auf der Bühne, dafür kommt auch der Rest der Band mal zum Zug. Es ist nicht mehr die Dave-Wyndorf-One-Man-Show. Das ist Monster Magnet. Monster Fucking Magnet.

Als vorletztes kommt die skandinavische Wunderband. Kaum beachtet und manchmal auch belächelt haben sie ganz leise die Hintertür genommen und sind plötzlich voll da und mischen dick mit im Musikbusiness. THE HIVES. Man weiss nie, ob Pelle Almquist das Publikum gerade verarscht oder mit ihm lacht. Er hat einen Heidenspass, wir ebenso. Heute macht er einen auf Schwuchtel. Ich höre immer wieder hinter mir das Kichern von Neffs und wie er sagt: "Die sind soooo suuuuuuuper!" und dann weiterkichert. Ja, wir haben Spass und können nicht ruhig stehen. Pelle steckt uns an mit seinem Gezappel. Auf nach dem Konzert zapple ich noch herum.
Langsam wird es dunkel, die Nacht senkt sich. Das letzte Konzert, das Konzert, auf das ich mich (neben David Bowie) am meisten gefreut habe. AIR. Französischer Elektro-Pop ist eine Schublade, in die man Air gerne steckt. Aber es klappt nicht, irgendwo schaut immer ein Stück heraus und die Schublade klemmt. Im Glückstaumel erlebe ich ein grandioses Konzert und komme mir betrunken vor. Betrunken von der Musik. Weil sie so schön ist, manchmal sehr Roboter-artig und manchmal orchestral. Ich bin traurig, als das Konzert zuende ist. Es war wunderschön.

Langsam sammelt sich der noch verbliebene Rest und wir schlurfen zu unseren Autos. Es ist Sonntag abend, kurz vor zwölf, als ich losfahre.
Um zwei Uhr schlafe ich endlich zuhause in meinem Bett ein, mit einem leichten Tinnitus und einem seligen Lächeln auf den Lippen. Duschen kann ich auch noch morgen.

Bis zum nächsten Jahr!

8 Antworten

Kommentare

  • Kommentar schreiben
  • 0

    Hidiho,

    artikel is echt klasse, ich musste ständig innerlich zu mir ja sagen das jedes wort wahr ist, leider hab ich die pixies damals noch nicht gekannt, sonst wäre ich wahrscheinslich ausgeflippt bei dem konzert.
    aber dieses jahr gehts richtig rund, vor allem bei dem hammer lineup mit millencolin ( meiner lieblingsband) und flogging molly und konsorten einfach musik zum party machen und sich gut fühlen.

    schönen gruß burning-max

    04.04.2005, 21:04 von Burning-Max
    • Kommentar schreiben
  • 0

    hey.
    dein artikel ist gut, aber es nervt mich, dass du in gegenwart geschrieben hast.
    bei rock am see war ich letztes jahr auch, und es war voll ql :) naja..

    achja, das mit den gummibärchen mach ich auch immer im sommer, das ist lustig =:]

    also hau rein, man sieht sich dieses jahr bei siuthside, bei soad und millencolin ;)

    liebe grüße, die kADdY

    24.03.2005, 15:06 von ..kADdY
    • Kommentar schreiben
  • 0

    ich war eigentlich nur wegen bowie da.Letztes jahr hab ich mir geschworen nicht mehr zum southside zu gehen(war jedes mal da seit es in neuhausen ist).Un dann ruft mich als das erste line-up bekanntgegeben wurde ein freund an,mitten in der nacht ,und sagt ,das bowie zum southside kommt.Und ich dachte,dann muss ich wohl auch.War schon schwer enttäuscht.Aber vielleicht wäre der auftritt noch enttäuschender gewesen.
    Und rock am see ist dieses jahr auch irgendwie schwach....

    26.07.2004, 20:00 von candide
    • 0

      @candide dein artikel hat richtig schön dieses festivalfeeling rübergebracht.
      aufs southside werde ich dieses jahr das erste mal gehen. bin mal gespannt!

      25.02.2005, 18:53 von frollein.m
    • Kommentar schreiben
  • 0

    klasse Text, so war 's! und es war gut. sehr gut. Schade, dass die beatsteaks bei dir nicht vorkommen, denn die haben - wie immer - eine super show geliefert.
    PS: Hör gerade "Where is my mind". das erste Mal seit längerem. Danke.

    21.07.2004, 00:33 von kakaristo
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Wie schon erwähnt: Cooler Text.
    David Bowie hatte es ja wirklich übel erwischt, das habe ich im Nachhinein gelesen...

    16.07.2004, 21:52 von veit
    • Kommentar schreiben
  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • 0

    toller bericht! danke, jetzt weiß ich wenigstens was ich versäumt habe!

    07.07.2004, 22:53 von nowhere_fast
    • Kommentar schreiben
  • 0

    ihr glücklichen hattet sonnencreme! sind dir die vielen sonnenverbrannten menschen seit samstag abend aufgefallen, da haben wir auch dazugehört...
    die acoustic-session von BRMC war cool, aber mit knapp 30 min. spielzeit unverschämt kurz. die Pixies fand ich auch toll, bei Where Is My Mind kamen mir die tränen, so schön.
    schade, dass der große David Bowie ausgerechnet bei uns nicht mehr spielen konnte. tragisch, eigentlich.
    dennoch ein super festival und bestimmt nicht mein letztes southside.
    danke für deine erinnerungen daran!
    mit der security-tussie hab ich übrigens bestimmt zehn min. diskutiert, bis sie mich endlich mit kamera da rein ließ.

    07.07.2004, 14:06 von orangepeace
    • Kommentar schreiben

NEON fürs Tablet: iOS und Android!

Neueste Artikel-Kommentare