ina-simone 04.02.2008, 19:04 Uhr 16 7

Der Allesgeber

Man kommt derzeit kaum an GET WELL SOON vorbei - Konstantin Gropper wird euphorisch als Messias der deutschen Indie-Szene gehandelt. Was ist dran?

. "Konstantin Gropper ist im Popgeschäft eine ganz große Nummer. (...) Im Speisesaal der Bayerischen Musikakademie in Hammelburg tummeln sich viele Superstars. Sie sind das allerdings nur für eine Woche und nur in einem Planspiel. Auch Konstantin wird sich bald wieder daran gewöhnen müssen, ein ganz normaler Student der Mannheimer Popakademie zu sein."
(DIE ZEIT, 03.03.2005)

Ein ganz normaler Student war Konstantin Gropper vermutlich nie. Schon damals, vor drei Jahren, feilte er in aller Stille an seinem großzügigen Geschenk für die kontemporäre deutsche Popmusikgeschichte – mit der Akribie eines Uhrmachers und der Leidenschaft eines Umweltaktivisten. Normen findet er ohnehin "fatal", zumindest in der Popmusik. Erst die illustren Nachkommastellen machen Musik zum Faszinosum. Trotz aller Sympathie für reizvolle Abweichungen, ist Gropper ein Perfektionist. Einer, der seine Songs bereits im Kopf arrangiert, sie dann mit einem Musikprogramm am Laptop rekonstruiert und schließlich die synthetischen Instrumente Stück für Stück durch echte ersetzt. Die er natürlich allesamt, bis auf wenige Ausnahmen, selbst einspielt. In seinem Schlafzimmer. Dass diese Songs nie ein richtiges Aufnahmestudio gesehen haben, erscheint angesichts des hochgradig ausgefeilten Sounds fast unglaublich.

Mittlerweile hat der 25-jährige seinen Abschluss im Fach Popmusikdesign gemacht und wird nicht müde zu betonen, dass dieses Studium rein gar nichts mit seinem künstlerischen Schaffen zu tun habe. Es sei für ihn viel mehr eine Möglichkeit gewesen, Kontakte zu knüpfen und sich einen gewissen Musikbusiness-Röntgenblick anzueignen. Von Mannheim nach Berlin-Friedrichshain ist er gezogen, hat unter dem Namen "Get Well Soon" sein Debüt fertiggestellt und mit City Slang ein renommiertes Label gefunden (Nada Surf, The Flaming Lips, Broken Social Scene, Calexico), das keine Angst vor langen Albumtiteln hat: "Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon" heißt Groppers Erstlingswerk, das die Schönheit des steinigen Weges zelebriert und an die Kraft der vielfältig definierbaren, lindernden Umarmung glaubt. Als "Zusammenhalt-Lieder" will er seine Stücke verstanden wissen: "Gemeinsam durchhalten. Am Ende wird es schon gut ausgehen, auch wenn es jetzt gerade echt schwierig aussieht."

Eine gute Besserung muss man dem Multi-Instrumentalisten mit der Blixa-Bargeld-Frisur aber nun wirklich nicht wünschen, die letzten Monate verliefen für Get Well Soon nämlich tatsächlich wie in einem Planspiel: Shows beim Haldern-Festival und sogar beim legendären Glastonbury Festival in England – Get Well Soon waren erst der dritte deutsche Act überhaupt, der eingeladen wurde, dort zu performen. Zu diesem Zeitpunkt sogar noch ohne Plattenvertrag. Umjubelte Clubkonzerte in London, Support für Cat Power, "Album des Monats Januar 2008"-Ehrungen in den Rockmagazinen "Visions" und "Musikexpress" (Josef Winkler zeigte sich "hingerissen" vom "brokatschweren, sonischen Gewand" der Platte), Einstand in den deutschen Albumcharts auf Platz 28. Angesprochen auf die schwindelerregende Erfolgskurve, kontert der "überzeugte Pessimist" in Interviews stets besonnen, dass er sehr gut wisse, dass das Interesse an seiner Musik auch ganz schnell wieder vorbei sein könne. Er hat auch mal zwei Semester Philosophie in Heidelberg studiert.

Groppers sympathische Bodenständigkeit wurzelt vermutlich auch in seiner Herkunft: Aufgewachsen ist er in der 3000-Einwohner-Gemeinde Erolzheim im Landkreis Biberach in Oberschwaben, zwischen Ulm und Bodensee. Ein idyllisches Örtchen, das mit dem Slogan "lebendig und aufgeschlossen" wirbt, dessen größte Attraktion dann aber wohl doch die optimale Verkehrsanbindung zur A7 ist. Als Sohn eines Musiklehrers wurde der kleine Konstantin schon früh mit Klassik bekannt gemacht. Auf der "Get Well Soon"-Website zitiert er selbstironisch den geschätzten Thomas Bernhard: "Über alle Landkinder von Lehrern wird immer behauptet, sie hätten Talent, vor allem Musiktalent, aber in Wahrheit haben sie für gar nichts Talent." Mit fünf Jahren bekam Konstantin Cello-Unterricht, zur Kommunion ein Schlagzeug, etwas später eine akustische Gitarre (selbstverständlich auch mit klassischem Unterricht) und mit vierzehn eine E-Gitarre. Die erste Band ließ nicht lange auf sich warten und war natürlich Grunge-inspiriert. Mitte der Neunziger kam schließlich niemand an Nirvana vorbei.

Gropper spielte im Laufe der Jahre in verschiedenen Bands, war aber auch in Orchestern und Chören aktiv. Eine gepflegte Matinée am Sonntagmorgen weiß er auch heute noch sehr zu schätzen. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass die 12 Stücke seines Debüts von einem "Prelude" und einer "Coda" (ital. "Schwanz") eingerahmt werden. Das Präludium (lat. "Vorspiel") war ursprünglich ein den Gottesdienst eröffnendes Instrumentalstück und auch hier hat es etwas Pastorales, beinahe Kathartisches. Das wattierte Vibraphon klingt gleichzeitig somnambul und hellwach, die Violine tänzelt leichtfüßig, während die Trompete würdevoll schreitet. Der Text besteht ausschließlich aus dem Albumtitel: "Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon", verkündet Gropper beschwörend; ein festes Versprechen. Und es wird nicht gebrochen. Nicht nur, weil Konstantin passenderweise "der Beständige" heißt.

Überhaupt ist der gebürtige Biberacher niemand, der sich windet, sich Hintertürchen offenlässt oder erst eine Versicherung abschließen muss, bevor er große Sprünge wagt. Er ist ein Allesgeber. Visierhochklappen gehört schließlich zum Handwerk, und zum Herzenswerk sowieso. "I tried my very best to make this music lovable" verspricht er im CD-Booklet und hat die Garantie, wie sich das gehört, mit seiner Unterschrift besiegelt. Die Dramaturgie der Platte ist exzellent, hier ist nichts Zufall und doch alles Gefühl. Zum Beispiel, wenn das wunderbar schwelgende "Christmas In Adventure Parks" (60s-Pop! Wall of Sound! Glockenspiel! Banjo! Pauken! Mal kurz das Video angucken? Kann ja nicht schaden: Klick!) mit den Worten "Save our souls / With your golden heart" endet und die eröffnenden Drums des darauffolgenden Antikapitalismus-Walzers "People Magazine Front Cover" sich anhören, als würde man in die Tiefen eines Herzschlag-Bergwerkes hineinlauschen. "You/Aurora/You/Seaside" jongliert mit herrlich windschiefen Balkan-Bläsern – der Song war allerdings schon längst aufgenommen, als Zach Condon, besser bekannt unter dem Namen "Beirut", auf MySpace Furore machte.

"Your Endless Dream" hingegen, ein zauberhaftes Duett mit der irischen Chanteuse Wallis Bird, wurde eindeutig von Ennio Morricones Spaghetti-Western-Soundtracks inspiriert. Filmmusik ist sowieso ein Genre, das ganz ausgezeichnet zu Groppers bildhaftem Kompositionsstil passt: "Witches! Witches! Rest Now In The Fire!" enthält ein Sample des zuckersüß streicherumsäumten "Liebesthemas" aus Adrian Hovens Trash-Horror-Movie "Hexen bis aufs Blut gequält" (1969), dessen Soundtrack ausgerechnet Schlagersänger Michael Holm ausheckte. Und dann gibt es auf "Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon" auch noch eine Cover-Version jenes Liedes, das Gropper als die Hymne seiner Generation bezeichnet: "Born Slippy" von Underworld, aus dem Film "Trainspotting". Er hat daraus eine Quasi-Akustiknummer gemacht, die trotzdem noch – genau wie die Rave-Vorlage von 1996 – nach Hypnose, freiem Fall und bewusstseinserweiternden Substanzen klingt. "I Sold My Hands For Food So Please Feed Me" ist dann wohl sowas wie die Chill-Out-Zone, mit sanft pulsierenden, kissenfüllenden Post-Rock-Elementen (Interpol!) und entrückten Nebelschwaden (Sigur Rós!), über denen eine himmelhohe chorale Gesangsmelodie thront. Und bei dem Wort "love" setzt eine Militärtrommel ein. All is fair in love and war.

Man sollte Get Well Soon ja eigentlich gar nicht mit anderen Künstlern vergleichen – zu eigen, zu besonders, zu beeindruckend, zu originell und keineswegs abgepaust ist das, was Konstantin Gropper da erschaffen hat. Aber man kommt einfach nicht umhin, bei "We Are Safe Inside While They Burn Down Our House" an Radiohead zu denken. Mit einem Lächeln, das dann aber auch gleich von einem überaus weihnachtlichen Posaunensolo abgelenkt wird. Als Quellen seiner Inspiration und persönliche Favoriten verweist die Kopf-und-Herz-Personalunion von Get Well Soon dann aber doch auf ganz andere Künstler: Leonard Cohen, Tom Waits, Björk, Talk Talk, Joanna Newsom, Bonnie "Prince" Billy, Einstürzende Neubauten, Tindersticks, Tocotronic. Um nur mal ein paar zu nennen.

"Lost In The Mountains (Of The Heart)" ist ein verständnisvolles Nicken in Richtung Blues und gleichzeitig auch in Richtung Rilke, auf dessen Gedicht "Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens" Gropper ganz bewusst anspielt. Darin berichtet der Protagonist aus der brisanten Gipfelperspektive, zwischen Lawinengefahr und Hoffnungsschimmer: "Aber wie klein auch, noch ein letztes Gehöft von Gefühl. Erkennst du's?" Halt finden in der Welt, Löschteiche erspähen, auch wenn die Gegenwart gerade lichterloh brennt, darum geht es bei Get Well Soon. Die schillernde musikalische Opulenz klingt manchmal ein bisschen nach Neuschwanstein und tatsächlich widmete Gropper seine erste EP "A Secret Cave, A Swan" König Ludwig II. von Bayern. Drei Walzer, ebenso inspiriert von der prunkvollen Opern-Grandezza Richard Wagners.

Der Gute hat ohnehin eine Schwäche für schillernde Persönlichkeiten: Am 21. November 1811 erschoss der lebensmüde Heinrich von Kleist vor der pittoresken Kulisse des Kleinen Wannsees erst seine schwerkranke Bekannte Henriette Vogel und dann sich selbst. "If This Hat Is Missing I Have Gone Hunting" lässt das historische Geschehen Revue passieren – Orgel, Geige und Gitarre, weltschmerzschwer und rabenschwarz, rekonstruieren minutiös die Tatortatmosphäre. "This time we will end it / This life ain't got no future, girl" singt Gropper mit Grabesstimme, die in ihrer hingebungsvollen Morbidität an Nick Caves "Murder Ballads" erinnert. Und dennoch ist da nichts Weinerliches, nichts Selbstmitleidiges, sondern nur das beeindruckende Muskelspiel der Entschlossenheit, das spürbar Depression in Euphorie verwandelt – musikalisch dargestellt durch einen völlig entfesselten Cheerleaderchor. Eine dieser illustren Nachkommastellen.

Dass Gropper grundsätzlich ein kreativer Einzelgänger ist, stimmt nicht ganz, immerhin kollaboriert er auch unter dem Namen The Grand Mirage ("Elektronik mit Goldrand" - MySpace-Page). Aber es behagt ihm nicht, Unfertiges zu präsentieren (das in seinem Kopf doch schon komplett ist) und dann innerhalb seiner Band zur Diskussion zu stellen. Ebenso wie er es unerträglich findet, wenn ein Gast noch während des Kochens aus den Töpfen nascht. Polaroid-Fotos zeigt man ja auch nicht herum, bevor sie ihren Grauschleier nicht durch Farben und Konturen ersetzt haben. Bei Konzerten leistet sich Gropper allerdings eine sechsköpfige Band aus Familienmitgliedern (Schwester Verena violiniert und singt Backing Vocals, Cousin Sebastian spielt Trompete) und Freunden. Da die Musiker seines Vertrauens aber in halb Europa verstreut wohnen – London, Dublin, Graz, Mannheim – wird immer nur kurz vor den Auftritten geprobt. Davon wird es im April eine ganze Menge geben, eine ausgedehnte Deutschlandtournee steht an. In einem Interview gab Gropper als bescheidenen Wunsch für die Zukunft an, dass es schön wäre, wenn die Bühnen wenigstens so groß würden, dass die sieben Leute auf der Bühne endlich mal genug Platz hätten und sich nicht mehr ständig mit ihren Instrumenten in die Quere kämen.

Gerade hat er übrigens einen Plattenvertrag für die Veröffentlichung von "Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon" in England und Irland unterschrieben – beim Londoner Label "Nude Records" (u.a. Suede). Konstantin Gropper könnte wirklich eine ganz große Nummer im Popgeschäft werden. Aber man ahnt, dass er es weiterhin vorzieht, große Nummern zu schreiben. Mit den schönsten Nachkommastellen der Welt.

Get Well Soon
"Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon"
City Slang / Universal
VÖ: 18.01.2008

Tourdaten:


09.04.2008 Köln – Gebäude 9
10.04.2008 Dortmund – FZW
12.04.2008 Heidelberg – Karlstorbahnhof
13.04.2008 Schorndorf – Manufaktur
15.04.2008 Frankfurt – Brotfabrik
16.04.2008 Berlin – Lido
17.04.2008 Hamburg – Mandarin Kasino
18.04.2008 Bremen – Spedition
19.04.2008 Münster – Gleis 22
23.04.2008 Giessen – MUK
24.04.2008 Biberach – Kulturhalle Abdera
26.04.2008 CH–St Gallen – Palace
28.04.2008 A–Graz – PPC
29.04.2008 A–Wien – Flex
30.04.2008 Nürnberg – MUZ
01.05.2008 München – Feierwerk
02.05.2008 Dresden – Scheune"Wichtige Links zu diesem Text"
Offizielle Website
Get Well Soon bei MySpace
Artist-Page bei City Slang
Videoclip des Polylux-Beitrages vom 17.01.2008

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16 Antworten

Kommentare

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    was für eine rezension! als hätte ina höchstpersönlich diese - wirklich genial angehauchte - platte geschrieben. dankesehr!

    16.02.2008, 12:57 von JacksonCannery
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    naja,ich finde den hype etwas arg übertrieben,an bright eyes kommt konstantin nicht heran!

    10.02.2008, 19:00 von resilarock
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    Wieder mal ein schöner Text...wie immer.

    Zu Get Well Soon: Natürlich ist Konstantin Gropper ein Riesentalent, natürlich ist seine Platte sehr ambitioniert...aber so richtig begeistert er mich nicht.

    09.02.2008, 17:37 von Club-Fan82
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    großartiger text, toll geschrieben, sehr fundiert! großes lob! :)

    08.02.2008, 08:49 von Tschoern
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    Bevor ich die Rezension las, tat ich mir Gropper ein paar Mal auf YouTube an (wo sind die Links hierzu oben? Völlig unverständlich, dass die da fehlen... ich schmeiß doch kein gutes Geld blind irgendeinem fremden Musikgeschmack, "Hype" genannt, hinterher, *rätsel*), lies die Mucke im Hintergrund laufen und wartete auf den "Kick".

    "If This Hat Is Missing I Have Gone Hunting" erinnerte mich, als ich die ersten Takte hörte, spontan an Calexico, aber um Klassen... schlechter. Kann mich mit dieser seltsamen Stimme, die so tief gurrend Töne versemmelt (Absicht?) oder ermüdend leiert, nur schwer anfreunden, da ist Joey Burns weitaus eingängiger. Leonhard Cohen hatte wenigstens noch Poesie in seinen Texten. Warum singt Amy Winehouse nicht? Sie wird wissen, warum. *schmunzel*

    "Tick Tack! Goes My Automatic Heart" ist einfach nur apathisch. Tiefe, dahin dröselnde Stimme, untermalt von ein paar uralten Riffs, etwas Rumgeloppe, dann eine Roboterstimme, die "tick tack" runterhackt, als wäre das originell, ist das ein Song oder ein animiertes Computerspiel?, man weiß nicht, was schlimmer sein soll, der Roboter oder Herr Leierkastenmann.

    "Christmas In Adventure Parks" spielt an, und schon wieder: Calexico, warum inszenieren die nicht diese Songs? Auf ihre Art, schneller, fetziger, mit Trompeten, rockiger. Beim dritten Lied der gleiche einschläfernde, schleppende Rhythmus, mit dieser Stimme, die (gewollt?) von Gitarrenklängen und dem hervordrängenden Drummer überdeckt wird. Töne halten muss schrecklich schwer sein. Ganz nette Einfälle, aber weit von mitreißender Originalität entfernt, als vielmehr störend und eher als prätentiös und wenig leidenschaftlich zu bezeichnen.

    "We Are Safe Inside While They Burn Down Our House", diesmal live gespielt, ist... nett. Nett. Ja: nett. Hallo große Schwester. Aber auch nicht gerade überzeugend. Das hört man einmal und denkt sich: gut, ok, hab ich mir auch angetan. Ab dafür. Das sich steigernde Gitarrensolo am Ende, das dann doch - zur Erleichterung der Ohren - leise ausklingt, ist wenig versöhnlich.

    "Rest Now Weary Head..." ist... ok. Ein Song. Ein Vers, ein Statement, endlos repititiert. Gut, bis es der letzte begreift. Schnell weiter.

    "Dead Love" ist wieder einschläfernd und einfach nur ermüdend. Man mag einfach nicht weiter machen.

    Fazit: Daumen runter. Vor Hypes flüchte ich so und so. Brrr. Lemminge machen noch keinen individuellen Geschmack. Die Stimme und die Songs haben Wiedererkennungswert, fein, muss man ihnen lassen. Aber das führt eher dazu, dass man den Sender wechselt als das Volume aufdreht.

    Der anfängliche Trick mit ein bisschen Quetsche am Anfang, Gitarrenbeats dazu (wo bleibt die MuHa?), eine Stimme, die abgeklärt cool und brummig klingen will, das ist eine bekannte Masche. Nichts wirklich Neues, Ähnliches hat sich schon mehrmals totgelaufen. Und der Männeken braucht bitte, bitte dringend einen vernünftigen Haarschnitt. *g

    Wenig überzeugt kann ich nun leider über zum Artikel nichts mehr sagen, denn wozu eine Rezension lesen, wenn mich deren Inhalt derart kalt lässt.
    Sorry Ina.
    Bis zum nächsten Mal.
    ;)
    zz.

    (PS: Dies war keine Vernichtung, nur eine Geschmackskundgabe. Jeder kann seinen eigenen Geschmack haben, aber gut singen können wenige.)

    07.02.2008, 17:38 von zzebra
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    mmmmh, ansich keine schlechte rezi...aber: zu lang! und vielleicht n paar fremdwörter weniger... erste journalistische grundregel (oder so): als journalist wirds ego in der schreibtischschublade gelassen, nich krampfhaft dem leser zeigen müssen, was man doch alles für wörter kennt. aber get well soon is großartig. und ich hab jetzt noch mehr lust, mir die platte zu holen...

    07.02.2008, 09:10 von sasse_rockt
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    Erstmal danke liebe Ina,
    wieder einmal ein sehr schöner Artikel.

    Diesmal haste mir aber nichts neues erzählt. Den kannte ich schon seit ein paar Tagen und naja...ich findn Zeitweise auch bissl langweilig...weiß auch nicht. Hat mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen. Vielleicht wirds ja noch, wenn ichn mir aufm Brückenfstival dann anschau. Aber das is ja noch bissl hin.

    ach und das Bild da aufer mySpace-Site geht ja mal einfach GARNICHT! Ey! Emo, oder was?

    07.02.2008, 04:01 von Angelona
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      @[Benutzer gelöscht] "Konsti" statt Konstatin zu sagen ist wundervoll. so Waldorf.

      12.02.2008, 23:42 von touchthesky
Seite: 1 2
  • Links der Woche #21

    diesmal u.a. mit einer Aktion gegen den Krieg, Opas, die die Tanzfläche erobern und rosa Mädchenträumen.

  • Wie siehst du das, Patrick Desbrosses?

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