Tyler.Durden 30.11.-0001, 00:00 Uhr 227 2

#varoufake [NUT]

Deal with it. Medienkompetenz und das böse, böse Internet

Hat er oder hat er nicht? Günther Jauch - RTLs Dauermoderator und Edel-Polit-Talker der ARD mit einem geschätzten Gehalt von rund 4500 Euro pro Minute - stellte am 15.03.2015 seinen ganz besonderen Gast so vor: "der italienische Bruce Willis" (Zitat G. Jauch). Um den für deutschen Zungen scheinbar schier unaussprechlichen Familiennamen des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis zu umgehen sprach Jauch ihn in der Folge nur noch mit "der Herr Minister" an.





Was aber Jauch und seine Mitarbeiter irrtierte - in der Folge auch Kai Diekmann und seine Jungs bei BILD die Halsschlagader bedrohlich anschwellen lies war folgendes:

Im Jahr 2013 hatte der griechische Wirtschaftswissenschaftler Varoufakis auf dem Subversive Festival in Zagreb, Kroatien einen Vortrag gehalten. Soweit so gut. Im Laufe dieser Rede fällt auch der Satz "and stick the finger to Germany". Ooops und ab hier scheiden sich die Geister.

Die selbe Sequenz war bereits am Ende des von der Bild und Ton Fabrik produzierten Musikvideos "V for Varoufakis" zu sehen. Das Video wurde am 25.02.2015 bei einem bekannten Videoportal online gestellt. Ein Lied, welches vom Bremer Jan Böhmermann gesungen wird und Teil seiner wöchentlichen Sendung Neo Magazin Royale auf ZDF Neo war:


Dieses Video sorgte bereits europaweit für beachtliches Aufsehen. Auch weil Böhmermann erstmals auf Englisch singt und so die Sprachbarriere aufgehoben ist. In Griechenland wurde man ebenfalls darauf aufmerksam.

Zurück zu Jauchs-ARD-Talk am vergangenen Sonntag. Varoufakis war per Live-Schaltung zugegen und widersprach nun mit einem klaren Dementi. Das Video, wo er vermeintlich ganz Deutschland den Stinkerfinger zeigt, sei gefälscht. Der markante Fingerzeig sei manipuliert worden. Darauf war Jauch ganz offensichtlich nicht gefasst. 

Hier der gesamte, einstündige Talk noch einmal zum Nachschauen in der ARD-Mediathek (klick)

Aber ... wenn das bei Günther Jauch läuft, dann muss das doch stimmen! Oder doch nicht?

Diesen Mittwoch Abend - mit entsprechenden, vagen Teasern - zündeten Böhmermann und Co den eigentlichen Knaller und legten damit den Finger in die Wunde. Er und sein Team hatten das #fingergate inszeniert. No, he didn't?!?! Bereits fast ein Jahr zuvor Ende März 2014 hatte Böhmermann bereits in seiner Sendung unter dem Stichwort "Neo Magazin Fernseh Nothilfe" (damals noch ohne Hauptprogramm und im Mini-Studio) Stefan Raab und Pro Sieben einen bösen Streich gespielt: Blamielen odel Kassielen (Video). Und diesmal Günther Jauch? Trotz später Stunde gab es kein Halten mehr. Bei Twitter schoss der Hashtag #varoufake trotz des UCL-Spiels BVB vs. Juventus binnen kürzester Zeit in den Trend-Charts auf die 1 und ist es immer noch. Und auch das neue Video sammelte fleißig Klicks:



Über eine Million in nicht einmal 24 Stunden um genau zu sein.

Seit dem wird erneut heiß diskutiert. Stimmt Böhmermanns Version vom Fake? Haben sich Jauch, die ARD aber auch Diekmann und Bild-"Redaktion" aufs Peinlichste blamiert? Von Böhmermann an der Nase herum führen lassen? Häme deluxe! Großes hin- und hergezanke. Wieder werden zahlreiche Experten zu Rate gezogen. Oder handelt es sich vielleicht doch um einen Fake-Fake?

Yanis Varoufakis sagt in Richtung Jauch: "Das Deutsche Volk verdient bessere Medien" - Klick (SPON-Video). Während dessen wird in der aufgeschreckten Medienlandschaft heiß diskutiert. Aber auch der Spass kommt nicht zu kurz: MIFIMI (MittelFingerMittwoch). Nach ca 15 Stunden Twitter-Rumble gibt es von Seiten des ZDF eine offizielle Pressemitteilung zur Sache (klick). Unter vielen Anderen äußert sich auch Medienjournalisten Stefan Niggemeier bei radioeins und in seinem Blog. Wer nun lügt und wer Recht hat, will und kann ich an dieser Stelle nicht entscheiden. Ich möchte aber gerne als Böhmermann-Anhänger Yanis glauben.

Stellungnahme: Böhmermann | Cutter des Finger-Videos

Aber warum zum Kuckuck lässt dieser eine Finger - der Stinkefinger - der 'Fuck you'-Finger die Gemüter so dermaßen hochkochen? Es ist ja nun wirklich nicht so, dass der motorradfahrende Finanzminister aus Griechenland und Anlass feuchter Träume für Europas Ü40-Frauen diese Geste erfunden hat. Dennoch sorgt sie immer wieder - im Alltag wie auch in der Öffentlichkeit - für Ärgerniss und Aufsehen. Selbst der Verfasser dieses Nuts konnte vor kurzem nicht an sich halten: handsome (klick).

Auch noch gar nicht so lange her: der arme Peer Steinbrück würde gerne Merkel ablösen und mit sich gerne wieder einen richtigen Mann mit Eiern auf dem Kanzlerstuhl setzen. Was macht mann da? Richtig - man lässt ein polarisierendes Foto (klick) knipsen. Und ein weiteres Beispiel aus der Deutschen Politik: was war das Gelächter groß als uns-Brüderle, der alte Frauenversteher wild gestikulierend im Bundestag (unbewusst?) den Doppelfinger zeigte. Merkels eigenwillige Handhaltung wird ebenfalls stets viel beachtet.

Im US-TV wird der Stinkefinger geblurred. Trotzdem gibts ein riesen Törö bei öffentlichen Großveranstaltungen + Stinkefinger, siehe u.a. M.I.A. (Superbowl 2012). Auf der Insel bei den Britten gibts das umgedrehte Viktory-Zeichen (v sign) - also neben dem bösen Stinkefinger
noch den Zeigefinger dazu rausstrecken.

Andererseits - was sagt das über uns aus? Lügenpresse war und ist so eines der mehr als überstrapazierten Wörter, das noch immer in so manchen Köpfen widerhallt. Aufmerksame LeserInnen wissen, wie oft ich hier schon zum eigenständigen Denken aufgefordert habe. Aber nun geht es halt wieder los: "wem kann man noch glauben" jammert es aus allen Ecken... Das Stichwort lautet Medienkompetenz! Die hat man aus gesundem Menschenverstand oder man muss sie sich erarbeiten. Aber blinde Mitläufer haben schon lange vor dem Startschuss verloren. Fragenstellen hilft!

Deswegen: wie haltet ihr das so mit dem Stinkefinger? Feuerfrei in allen Lebenslagen oder Frechheit/ Unart? Und wie war das jetzt noch mal mit dem Internet und vertrauenswürdigen Quellen?


Und du so? Lachen, Weinen, Wut, Staunen oder Wow?


Tags: NUT, Medienkompetenz, Griechenland, Europa, Böhmermann, Jauch, Diekmann
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227 Antworten

Kommentare

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    um missverständnis zu vermeiden: böhmermann am 24.93.2015

    24.03.2015, 22:14 von Tyler.Durden
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    well I have 2 say! und für alle die wieder nicht mitgemacht haben, gibts ein riesen großes fktw

    fake oder nicht fake? auflösung

    23.03.2015, 18:20 von Tyler.Durden
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    Jan Böhmermann ist gelungen, was er erreichen wollte und sowieso am besten kann: Aufmerksamkeit erzeugen. Der Kollateralschaden dabei ist, dass er die Redaktion von Günther Jauch damit in unverschuldeten Misskredit gebracht hat, obwohl diese, nach jetzigem Erkenntnisstand, sauber gearbeitet hat.

    Denn das Video ist echt, das sieht man schon daran, dass Varoufakis selbst das Originalmaterial zur Verfügung gestellt hat, und darauf ist ... der Stinkefinger. Außerdem spricht das Böhmermannsche Varoufakis-Double in einem O-Ton während der Fake-Video-Dreharbeiten:

    "Wenn es bei Günther Jauch läuft, dann muss es doch eigentlich stimmen".

    Wie konnte er das während der vorherigen Dreharbeiten schon wissen, dass es bei Günther Jauch läuft?

    Der Vorwurf, de Ausschnitt sei aus dem Zusammenhang gerissen ist, ist hanebüchen. Varoufakis hätte den Kontext selbst herstellen können, denn er wurde live dazu befragt. Er zog es aber vor, das Video als Fake darzustellen, statt die abfällige Geste zu begründen. Den Beleg dafür, dass es eine Fälschung ist, ist er nach wie vor schuldig. Er wird ihn nicht mehr erbringen. Daher ist die viel gecholtene "Erregung", dass ein griechischer Minister nicht nur Deutschland den Mittelfinger zeigt, sondern danach auch noch die Dreistigkeit besitzt, die deutsche Öffentlichkeit zu belügen, durchaus nachvollziehbar.

    23.03.2015, 10:32 von weissabgleich
    • 3

      ganz im gegenteil! die rdaktion wurde vollkommen zu recht kritisiert, denn es wurden ein paar sekunden text + geste aus einem ZWEI jahre alten videomitschnitt präsentiert und vollkommen aus dem zusammenhang gerissen! selbst wenn - ich betone - selbst wenn, die aussage wurde aus dem alles entscheidenden kontext gerissen. DENN: varoufakis sagt das in einem hätte-wäre-wenn-satz. indirekte rede. und bei jauch lief ganz bewusst nur dieser halbsatz und der rest wurde durch off-kommtar ausgeblendet. jurnalismo lebe hoch. ard ist halt nich rtl. da kann er sowas einfach nich bringen.

      23.03.2015, 18:33 von Tyler.Durden
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      Wie gesagt, Varoufakis hätte alle Zeit der Welt gehabt, Herrn Jauch und den Zuschauern den Zusammenhang zu erklären. Stattdessen hat er lieber gelogen. Das lässt dann keine Fragen mehr offen.

      23.03.2015, 19:50 von weissabgleich
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      Ihr tut immer so als habe Jauch eine ganze Stunde lang nur Stinkefinger-Videos vorgeführt. In der Sendung ging es 60 Minuten lang um nichts Anderes als die aktuelle Rolle Griechenlands für Europa.

      Und wo du schon fragst, natürlich ist Herr Jauch derjenige, der "Politiker anderer Länder zur Klarstellung irgendwelcher Sachverhalte" auffordern sollte. Sowas machen Journalisten nun mal. Wer denn sonst? Genau das ist sein Job in dieser Sendung. Und wenn ein griechischer Minister einwilligt, muss er damit rechnen, seine Aussagen, auch wenn sie zwei Jahre alt sein sollten, klarzustellen. Er kann sie natürlich auch leugnen oder unter den Teppich kehren wollen, den Spieß umdrehen und stattdessen die deutschen Medien angreifen. Das hat in Griechenland ja schon häufiger ganz gut funktioniert. Aber allzu lange schauen sich die anderen Länder dieses Schauspiel nicht mehr an.

      23.03.2015, 20:12 von weissabgleich
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      Anstatt einen lügenden Minister zu verurteilen, kann man natürlich auch den bepöbeln, der die Frage gestellt hat. DAS ist Augenwischerei, und das  schaffen echt nur die Deutschen. Hat aber mit Jugendarbeitslosigkeit herzlich wenig zu tun.

      Ich hatte durchaus Sympathien für die neue griechische Regierung, weil sie alles anders machen wollten als die korrupten Lügner, die vorher dran waren. Aber das mit der Lügerei bekommen sie ja inzwischen selbst ganz gut hin und die Korruption bahnt sich bei dem einen oder anderen Syriza-Minister ja auch schon wieder ihren Weg. Offenbar ist das doch ne Mentalitätsfrage. Zu schade.

      23.03.2015, 20:35 von weissabgleich
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      Ach so, wenn andere auch korrupt sind, dann ist das ja halb so wild.

      Du hast offenbar noch nie im Ausland gelebt, denn die "deutsche Medienlandschaft" ist im Vergleich zu anderen "Medienlandschaften" wesentlich mehr an Aufklärung interessiert als die meisten anderen. Übrigens auch ne Mentalitätsfrage. Das viel gescholtene öffentlich-rechtliche System garantiert uns einen Informationsstandard, den ich so in keinem anderen Land kennengelernt habe. Und das für nicht mal 18 Euro im Monat. Viel zu viel für linksliberale Sozialromantiker, schon klar.

      Hast du mal griechisches Fernsehen gesehen oder griechische Zeitungen gelesen? Da läuft Frau Merkel regelmäßig mit Stahlhelm auf. Das bringt die Sache echt nach vorn.

      23.03.2015, 21:05 von weissabgleich
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      Ich habe das nicht den "Ländern und Bewohnern" abgesprochen, sondern den von dir beschworenen "Medienlandschaften". Den Drang nach Aufklärung sprichst du doch den Menschen ab. Nein, nicht allen Menschen, nur den Deutschen natürlich. Auf die darf man ja immer schimpfen, sind ja nur Deutsche. Die wollen nur unterhalten werden, wie du sagst. Und griechische Minister bepöbeln, obwohl die doch Tag und Nacht die Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen.

      Ach, und das hatte ich vergessen zu erwähnen, ich nehme dein Angebot, mit mir nicht weiter diskutieren zu wollen, an.

      23.03.2015, 21:32 von weissabgleich
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    • 1

      Ich bin froh, dass in Deutschland niemand korrupt ist und Politiker immer bei der alleraufrichtigsten Wahrheit bleiben...

      24.03.2015, 09:44 von sailor
    • 0

      Die Fähigkeit, sich vom Zwang des Gegebenen zu befreien, ist das Wesen
      aller Politik. Jan Böhmermann hat gar nicht die Bank gesprengt. Er hat
      nur einen viralen Volkshochschulkurs gegeben.
      Quelle

      25.03.2015, 11:58 von Tyler.Durden
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    • 1

      Suri...!

      22.03.2015, 18:30 von sailor
    • 0

      Surecamp hat halt Kultstatus... der kann sich alles erlauben :P

      23.03.2015, 11:02 von Tanea
    • 0

      Ja, Suri is total kultig. Sure, Sure, Sure Camp is da, hey Reiter, ho Reiter.. jetzt die neue Fetenhits 1999 und einen Bacardi Rigo kaufen. Nur 3 Heiermänner!

      24.03.2015, 09:37 von MaasJan
  • 4

    Ich find's ja relativ bezeichnend, dass man eine Aktion wie die von Böhmermann - die ja durchaus darauf abzielt, den gallopierenden Irrsinn einer auf total an der Sache vorbei gehenden Empörungsreflexen abzielenden "Debatte" bloßzustellen - im Prinzip nur wieder auf der Jauch-Schiene ("isses gefälscht? oder doch nicht?") weiter reitet.

    Dass es den Finger gab, ist ja schon einen Tag später klar gewesen, als Augenzeugen der Konferenz (unter anderem Zizek als deren Veranstalter) die Geschichte durch ihre Varoufakis-Verteidigungstexte indirekt verifiziert haben.

    Wieso man aber nicht über das Wesentliche redet (das da wäre: ein griechischer Minister und dessen Anliegen werden zur besten Sendezeit im gebührenfinanzierten dt. "Staatsfernsehen" durch eine aus dem Zusammenhang gerissene, im Kontext entstellend präsentierte Videosequenz unmöglich gemacht), erschließt sich mir nicht wirklich.

    Eine öffentliche Debatte, die scheinbar nur noch über Verkürzungen, Empörung und Ironsierungen in 140 Zeichen und lustigen Memes stattfindet, ist keine.

    Was "vertrauenswürdige Quellen" angeht: die wären mir gar nicht so wichtig. Ich unterstelle mal dem Großteil der Medien - Springer sei mal aussen vor - dass sie ihren Job nach besten Wissen und Gewissen betreiben. Da liegt auch der Hund begraben: Medien und deren Konsumenten, bzw. beider Seiten fast schon manische Getriebenheit, jeden Tag eine neue Scheindebatte durchs Netz zu jagen, bedingen sich in ihrer Hysterie gegenseitig.

    Was fehlt, sind Redaktionen (oder auch nur Einzelpersonen an den richtigen Hebeln) die sich dieser newsticker-Hatz durch fundierte Analysen entziehen wollen/können (Mediensterben und Klickzahlen-Junkietum sind da natürlich kontraproduktiv)

    So sucht sich jeder seine "seriösen Quellen" selbst (sei es nun indymedia, RTdeutsch oder HamasTV, "glaubwürdig" wird so zu einem immer subjeltiveren Label) und lebt fröhlich in seiner Filterbubble.

    Ich persönlich hab mir in den letzten Wochen und Monaten des öfteren gedacht, wie unersetzbar Schirrmacher in dieser Medienlandschaft gewesen ist: als er noch bei der FAZ maßgeblich verantwortlich war, war diese Zeitung ein Ort kontroverser, aber äusserst fruchtbarer Diskussionen. Da stand ein Wagenknecht-Artikel gleichberechtigt im Politikteil neben dem Text eines Verbindungs-Konservativen wie von Altenbockum. Dazu ein oller Marxist wie Dietmar Dath in der Feuilletons-Redaktion...

    Letzterer darf mittlerweile nur noch Filmkritiken machen (da tut er keinem Konservativen weh, weil die das eh nicht lesen), und ansonsten ist die FAZ nur noch Die Welt für etwas kultiviertere Nationalchauvinisten. Ach, ich könnte........

    20.03.2015, 22:37 von holo...
    • 0

      der teil mit dem schirrmacher ist gut - aber ich hab dich beim springerbashing erwischt.

      23.03.2015, 22:16 von libido
    • 0

      Ich bin zwar ein Freund differenzierter Betrachtungen, aber "seinen Job nach bestem Wissen und Gewissen" machen und "Springer" bringe ich dann doch nicht zusammen.

      Obwohl, wie es in besagten Redaktionen mit dem Gewissen steht, wage ich nicht zu beurteilen - aber dass auslassen, hinzudichten, verzerren ect. (gerade in der causa Griechenland) zum bevorzugten Repertoire von Bild und Welt gehören, kann man ja nicht ernsthaft bestreiten...

      24.03.2015, 13:50 von holo...
    • 0

      okay, ich hab jetzt springer gegen den rest der journalistenwelt verglichen gesehen. ich glaube kaum, dass beim stern, dem spiegel oder dem focus, der neon oder mens health irgendwelche wissensundgewissensdinger oder werte jenseits des tagesgeschäfts bestehen. im gegensatz zu denen hat springer sogar ein paar konstanten wie der qua axeldekret verordneten usa- und irsraelliebe. auch wenn das natürlich streitbare leitplanken sind.

      24.03.2015, 21:49 von libido
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    • 3

      liebe isi - that sounds like: PARANOIA

      niemanden trauen, wegschauen (augen zu halten) oder den kopf in den sand stecken - das geht natürlich. aber ist es sinnvoll?

      22.03.2015, 13:16 von Tyler.Durden
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    • 1

      ...mitten im ach so tollen Europa, das nur noch eine blühende Idee im Geiste des Finanzkapitals zu sein scheint


      Das ist mir dann aber auch ne Nummer zu polemisch.

      Diese von vielen Linken geteilte Sichtweise, derzufolge die politischen Organe reine Sachverwalter des "Finanzkapitals" seien, mag (weniger aus Korruptheit, mehr aus systemischer Begrenzheit der Alternativen) teilweise richtig sein, den Kern der Sache trifft es allerdings auch nicht.

      Die Bankenrettungen zur Hochzeit der Krise (kann man eigentlich bei einem Dauerzustand noch von Krise sprechen?) war meines Wissenstandes, so ungern ich das auch sage, notwendig, um den Kollaps einer Vielzahl der Finanzinstitute zu verhindern.

      Und entgegen der populären Meinung ging es da ja nicht nur um die Vermögenssicherung einiger weniger Betuchter (den vielbeschworenen 1% der Superreichen), sondern im Gegenteil um Millionen kleine Privatverögen, staatliche und private Renten- und Gesundheitsfonds ect. Ein großflächiger Bankenkollpas hätte europaweit gerade für viele "kleine Leute" einen noch immenseren Schaden bedeutet, als es jetzt schon der Fall ist.

      Der Euro (und damit das Konstrukt "Europa") hätte das mit Sicherheit nicht überlebt.

      Ich unterstelle auch Leuten wie Schäuble und Co., dass sie so handlen, wie sie eben handeln, aus dem Grund geschieht, die Gemeinschaftswährung und damit die politische Union zu erhalten. Ein Kollaps des Euro birgt die sehr große Gefahr eines Zerfalls der politischen Union und eines weiteren Erstarkens der nationalistischen Rechten. Das Szenario eines Rückfalls in chauvinistische Kleinstaaterei halte ich für gar nicht mal so unwahrscheinlich, und in meinen Augen ist das das am wenigsten wünschenswerte Szenario.

      Damit wären wir auch wieder beim aktuellen Thema: es gibt aus ökonomischer Sicht nur eine Alternative zur (da sind wir uns einig) untragbaren Austeritätspolitik, die die südeuropäischen Staaten und allen voran Griechenland in das gegenwärtige soziale Elend stürtzt, und die wäre eine Schuldenunion.

      Natürlich traut sich das kein Politiker in den wirtschaftsstarken EU-Nationen seinem Wahlvolk mitzuteilen, aber eine Gemeinschaftswährung kann nur dann wirklich funktionieren, wenn die reale Wirtschaftsleistung in den Mitgleidsstaaten einigermaßen gleich stark ist. Deutschlands exzessiver Exportüberschuss (das ist VWL 1. Semester) kann nur funktionieren, wenn dafür andere Staaten mehr konsumieren als sie produzieren. Und das ist, relativ simpel aber kaum einmal angesprochen, nur durch Schulden möglich.

      Den Euro (und damit die EU) erhalten, ohne Teile der EU kaputt zu sparen, funktioniert nur über eine Angleichung der Wirtschaftsleistung. Und für D würde das massive wirtschaftliche Einbußen bedeuten.

      Deswegen klammert sich die deutsche Regierung so an die Sparvorgaben.

      Die über Rettungsfonds ect. voranschreitende Vermögensumverteilung von unten nach oben ist dabei weniger Teil einer sinistren Verschwörung, sondern Kollateralschaden einer systemischen Unzulänglichkeit.

      Das beliebte Bild vom "bösen Banker" ist eine populistische Nebelkerze, die Fehlentwicklungen immer lieber gerne mit den moralischen Unzulänglichkeiten von Individuen erklären möchte, anstatt sich einer sachlichen Systemdiskussion zu stellen. Dass die Linke da immer so gerne einsteigt, erklärt sich damit, dass das Scheitern sozialistischer Experimente immer gerne mit dem Argument "der falschen Ausführung" (d.h. der moralisch zu wenig gefestigten Entscheidungsträger) relativiert wird, anstatt den empirischen Fakten ins Auge zu sehen...aber das ist wieder ein etwas anderes Thema.

      21.03.2015, 21:31 von holo...
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    • 0

      Deine gesamte Antwort zeigt, dass du a) meinen Kommentar nicht wirklich gelesen oder b) ihn nicht wirklich verstanden hast

      Das alles, was hier offensichtlich nicht gelesen/verstanden wurde (wtf, wie kann man hier bitteschön ein "dankbar auf die Knie fallen" hineininterpretieren???) nochmal aufzudröseln, ist nicht nötig, da das alles klar und deutlich geschrieben steht.


      (Kleiner Hinweis: ich habe lediglich versucht, eine möglichst objektive Schilderung der momentanen Handlungsoptionen zu präsentieren.)

      Richtig groß finde ich es dann aber, wenn du mit dem klassischen Furor des in ökonomischer und politischer Theorie relativ unbedarften Salon-Linken auf mich los gehst, als wäre ich ein gleichermaßen unbedarfter neoliberaler Diskussionsdummy...

      Nochmal: ich habe eine Analyse der Handlungsoptionen abgeliefert, über meine persönliche politische Einstellung sagt das wenig aus (zu deiner Beruhigung: linker als du jemals warst)

      Und jetzt kannst du meinen Kommentar geren nochmal lesen und mir deine sachlichen Einwände vorbringen, oder du lässt es eben. Aber dann bitte auch keine insistierende, substanzschwache Suggestivfragen mehr. Danke.

      ps: ich find's ja gut, wenn sich in Folge der jahrelangen Krisenszenarien vormals unpolitische Menschen politisieren, aber es wäre jedeweder gesellschaftlichen Gegenbewegung sehr geholfen, wenn die Leute den Auswüchsen eines unkontrolliert-überkomplexen Wirtschafts-und Sozialsystem etwas mehr mit politischer Theorie und wirtschaftlichen Zusammenhängen und etwas weniger mit wohlfeilen Moralurteilen zu Leibe rücken würden.

      tl;dr: Lenin würde kotzen :)

      22.03.2015, 09:52 von holo...
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      Ich versuch mal, das ganze in kleinere Unterpunkte aufzudröseln, damit Dinge wie grundsätzliche Systemfragen, zurückliegende Ursachen und aktuelle Handlungsoptionen nicht zu sehr vermengt werden. Das macht nämlich solche Diskussionen immer recht unübersichtlich ;)

      a) zu deinen Ausführungen zu den Ursachen der Finanzkrise: keine Widersprüche von meiner Seite. Die "Ursünde" liegt ganz klar in dem begründet, was wir der Einfachheit halber gerne als Finanzkapitalismus bezeichnen. Dieses System gilt es auf lange Sicht zu überwinden. Allerdings spielt der Finanzsektor beim Thema Griechenland mittlerweile eine untergeordnete Rolle, die Schuldenlast ist stand jetzt klar auf den öffentlichen Sektor (sprich: den Steuerzahler) übertragen worden. Die Gegenwärtige Krise ist keine Finanzkrise mehr, sondern eine Währungskrise (und damit eine politische)

      b) Bankenrettung: entgegen der populären Meinung diente die Bankenrettung nicht (nur) dem Wohle der ökonomischen Eliten, sondern eben auch der Rettung der Ersparnisse von Millionen "kleinen Leuten". Dazu kommen unzählige staatliche und private Renten- und Gesundheitsfonds, sprich: die Absicherung von Millionen normaler Bürger in ganz Europa. Es ist relativ wahrscheinlich, dass diesen massiven Schock weder die Gemeinschaftswährung, noch die politische Union überlebt hätten. In der Folge hätte man mit europaweitem Erstarken von national-chauvinistischen Kräften rechnen können (diese Gefahr besteht immer noch). In meinen Augen auch keine allzu tolle Option. Man hätte in dieser Situation natürlich sagen können: "Das System ist im Arsch, lasst es zusammen brechen", aber man muss ganz schön masochistisch veranlagt sein, nur aus ideologischer Rechthaberei ein kaputtes Europa in Kauf zu nehmen. Denn wenn man eines aus der europäischen Geschichte gelernt hat, dann dass in Krisenzeiten eher die Rechten an die Macht kommen.

      c) die bösen Banker
      Dieser Ausdruck impliziert immer so etwas wie individuelle Schuld, sprich: wären es gute Banker, könnte das System besser funktionieren. Das ist ein Denkfehler: die Banker (wie auch alle anderen) sind weder besonders gut noch böse, sondern lediglich austauschbare Platzhalter in einem an sich fehlerhaften System. Einer Systemdiskussion kommt man aber nicht mit moralischen Urteilen bei. In dieser Hinsicht sind sich Teile der Linken und naive Christen gar nicht so unähnlich: "Wären alle Menschen gut, so hätten wir das Paradies" oder so. Der Mensch ist aber einfach nur so, wie er immer schon war, und deswegen muss das System den menschlichen Unzulänglichkeiten so gut es eben geht angepasst werden. Mit Moralurteilen kommt man da aber mMn nicht weiter, sie vernebeln viel eher den analytischen Blick (deswegen "Nebelkerzen")

      d) Austeritätspolitik
      Wie ich schon geschrieben habe, befinden wir uns mittlerweile nicht mehr in einer Finanz-, sondern einer Währungskrise. Hätte Griechenland eine eigene Währung, könnten sie ihrer Schuldenkrise uA dadurch begegnen, ihre eigene Währung so weit abzuwerten, bis ihre Schulden nur noch ein Bruchteil des ursprünglichen realen Wertes wären. In einer Gemeinschaftswährung läuft dies aber dem vitalen Interesse vieler anderer Mitgliedsstaaten zuwider. Deswegen wäre ein Schuldenschnitt die einzig praktikable Lösung (im Prinzip ist der aber schon vollzogen, da die Hauptschuldner (Frankreich, Deutschland ect.) den größten Teil der Rückzahlungen eh schon auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben haben (ergo: es rechnet schon längst keiner mehr mit einer vollkommenen Rückzahlung)

      Die Schulden sind deswegen schon gar nicht mehr das eigentlich Thema, sondern die Frage: wie stabilisiert man auf längere Sicht den Währungsraum: und da kommt das zum tragen, was ich in meinem ersten Kommentar schon geschrieben habe: eine Gemeinschaftswährung funktioniert nur, wenn alle Mitgleider einigermaßen eine ähnliche Wirtschaftsstärke aufweisen. Das bedeutet aber gleichzeitig auch eine Schuldenunion und - insbesondere für Deutschland - einen Rückgang der Wirtschaftsleistung, um die schwächeren Mitgleider aufholen zu lassen. Das ist der Knackpunkt an der ganzen Griechenlandgeschichte: eine wirklich solidarische Währungsgemeinschaft (die ich befürworte) bedeutet einen merklichen Rückgang der dt. Wirtschaftsleistung. Und erklär das mal dem Durchschnittkosumenten, am besten im Wahlkampf :)

      e) Geldpolitik der EZB

      Hier erkennt man auch wieder recht schön, wie widersprüchlich Betrachtungsweisen sein können. Ich glaube, es war Pixel, der in fast einem Atemzug die EZB als Symbol für eine die Südländer strangulierende Austeritätspolitik bezeichnet hat und ihr gleichzeitig vorwirft, den Markt mit billigem Geld zu fluten. Billiges Geld ist aber das Gegenteil von Austeritätspolitik (deswegen hat Draghi auch schon mehrmals ne Breitseite von Merkel und vor allem Schäuble abgekriegt)

      Tsipras selbst beklagt zum Beispiel gar nicht die Geldpolitik der EZB, sondern das Spardiktat. Wie Tsirpas in einem Spiegel-Interview durchblicken lies, wünscht er sich ein Ende des Spardiktats, damit Griechenland sich möglichst bald selbst wieder am Kapitalmarkt mit Krediten eindecken kann.

      f) lange Rede, langer Sinn
      Es wirkt vielleicht etwas schizophren, aber man tut mMn gut daran, grundsätzliche Systemkritik und realpolitische Analyse hin und wieder auch getrennt zu betrachten (geht natürlich nicht immer), anstatt sich nur hinter einfachen Parolen zu verschanzen (bezeiht sich jetzt nicht auf dich, sondern mein ich ganz allgemein...)

      Ich glaube, es ist ziemlich bezeichnend für die Gegenwärtige Situation, dass selbst gestandene Marxisten mittlerweile nichts mehr einfält, wenn sie nach einer radikalen Alternative gefragt werden. Die systemische "Alternativlosigkeit" ist wohl unser größtes Problem...

      Wäre das jetzige System ein Programm-Code, würde man in fast komplett löschen und nchmal von vorne anfangen - nur hieße das auf unsere Gesellschaften übertragen, dass es für Leute unseres Alters zu Lebzeiten wahrscheinlich nur noch bergab gehen würde. Und so idealistisch ich auch veranlagt sein mag, ein mich für ein kommendes Himmelreich opfernder Christ bin ich nun auch wieder nicht :)

      22.03.2015, 14:52 von holo...
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    tylerdurden, du postest dermaßen viele links, dass ich dir kein...ähm... recht geben kann.

    ansonsten haste das schön zusammengeschriebselt. irgendwie scheinst du mir aber teil der medienmalaise zu sein, oder?

    20.03.2015, 21:39 von libido
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      die links sollen dem leser die möglichkeit geben, bei bedarf über den text hinaus zu informieren bzw die quellen selbst zu checken. das trifft aber nicht auf alle links zu. das sind auch jede menge quatschlinks (gif usw) dabei. also hab dich nich so und gib dir nen ruck!

      22.03.2015, 13:11 von Tyler.Durden
    • 0

      zu deiner frage: nope

      24.03.2015, 22:18 von Tyler.Durden
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    zwischen den stinkefingeraufregern und den charliehebdoaufregern besteht hohe kongruenz - irgendjemand zeigt "unseren" "werten", dass sie nichts wert sind.

    böhmermann scheint mir jemand zu sein der es derzeit ganz gut versteht, auf den zeitläuften zu surfen. solche momente hatten aber auch hallervorden, elstner, raab oder gar gottschalk mal.

    ps: war eigentlich jemals eine medienfrau cool? schöneberger? drall, aber nicht cool. von sinnen? schräg, aber nicht cool. engelke? schon am nächsten dran. aber das wäre dann eine gg. 50 männer. die emanzipation ist erst fertig, wenn frauen sich jenseits kebekusscher mariobartherei auch mal nach vorn wagen und volle pulle drauf loslegen.

    20.03.2015, 21:30 von libido
    • 0

      Brennen muss die Hexe.

      20.03.2015, 21:50 von EliasRafael
    • 1

      Aber wir ham doch die Merkel.

      20.03.2015, 22:32 von mirror87
    • 0

      Der Varoufakis zeigt mit seiner Geste erstmal... nix.
      Er illustriert damit etwas.

      Und solange nicht darüber diskutiert wird, was er damit illustriert, ist das eine Scheindebatte. Und das zeigt dann, insofern haste recht, das 'die Werte' (was immer das sein mag) nix wer sind...

      21.03.2015, 09:42 von sailor
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      @libido

      muss es denn überall gleichberechtigung geben? ich fände es besser, wenn sich alle auf ihre eigenen stärken konzentrieren würden. es bedarf keiner worte, dass das machohafte klein- und fernhalten der dandys ganz oben einfach nur krampfhaftes festhalten an der vergangenheit sind - ABER vlt gibt es auch gar nich so viele frauen, die da überhaupt hinwollen. schlimmer fände ich es dann, wenn frau angegriffen wird, weil sie eben nicht nach ganz oben will. das gibt es übrigens bei männern genauso

      22.03.2015, 13:08 von Tyler.Durden
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      ich ertappe auch mich manchmal bei dem gedanken, der da zwischen deinen zeilen steht, dass frau eben nicht dafür gemacht ist (ergo keine stärken darin hat), zu provozieren, lustig zu sein.

      es gibt positionen, die frauen genetisch als sammlerinnen und stammzusammenhalter sehen. nicht als spalter, nicht als feuerentdecker und -besieger.


      im übrigen sehe ich das, was du als "ganz oben" bezeichnest, nicht automatisch als ganz oben an. du meinst eher "vorn". und man kann auch unten oder in der mitte "vorn" sein. frauen tendieren (in einer immer noch ziemlichen männerwelt) weniger zu extrempositionen, setzen sich weniger gern exaltierten positionen aus. weil sie vielleicht sensibler auf (männer- aber auch und gerade frauen-)kritik reagieren. frauen, die einen scheiß drauf geben, sind leider rar gesäht.


      vielleicht muss frau in zukunft, um dem spagat aus besserer aubildung, aber immer dümmeren männern und dem eigenen anspruch, sich selber mindestens nur auf gleicher ebene wenn nicht lieber nach oben (frau will die besten gene für ihre kinder) zu vergeben wohl oder übel auch die elemente humor, extrovertiertheit, klassenkasperei, etc. in betracht ziehen, um um die rareren männer zu werben, die den eigenen ansprüchen gerecht werden?

      22.03.2015, 14:30 von libido
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      "vorn" = "außen"

      22.03.2015, 14:31 von libido
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      als dummer mann hab ich aufn sonntag so meine schwierigkeiten mit sätzen, welche sich über ganze absätze erstrecken :P

      22.03.2015, 16:48 von Tyler.Durden
    • 0

      Die hat den Längsten.

      23.03.2015, 21:55 von Patroklos
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      oh, ist die rechte milo moire vorm breast job beim pflücken von vaginalem ostergras als metapher für das heidnische fruchtbarkeitsfest vor dem hintergrund aktueller gesellschaftlicher nichtrasurtabus als kritik am kunstdiktat ältere notgeiler männer?

      (fotze)

      23.03.2015, 22:20 von libido
    • 0

      Dein Ausschnitt ist bestimmt schöner.

      Hast du auch schon mal Knochen geschrubbt?

      23.03.2015, 22:32 von Patroklos
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      habs sogar gegoogelt. kann mir aber keinen reim auf den einen ausschnitt deines kommentars machen. also jetzt nicht meinen ausschnitt, sondern knochen schrubben. so ne art selbstkasteiung in der sakristei?

      23.03.2015, 22:42 von libido
    • 0

      Balkan Baroque.

      23.03.2015, 22:49 von Patroklos
    • 0

      Zwar keine Mediensau, aber Ada Lovelace.

      23.03.2015, 22:53 von Patroklos
    • 0



      so wie marina abramovic bei milo moire hat sich wohl auch adidas gefühlt, als plötzlich nike kam, sah und ohne erkennbaren mehrwert siegte?

      23.03.2015, 22:55 von libido
    • 0

      Da fragst du besser einen Sportler.

      23.03.2015, 22:57 von Patroklos
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  • 2

    Applaus! Applaus! Fast so unterhaltsam wie Neo Magazin Royal letzten Abend! :)

    20.03.2015, 18:43 von Hobson
    • 0

      .. ach .. du nu wieder

      20.03.2015, 18:51 von Tyler.Durden
    • 0

      schon gesehen? enjoy! :D

      22.03.2015, 16:49 von Tyler.Durden
    • 1

      *vomstuhlfall* :D

      23.03.2015, 18:05 von Hobson
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