Dimensionsreiterin -Die Rätsel des Thors-
Prolog zu meiner Geschichte
Prolog
Blut. Überall Blut, sowohl in der Nase, im Mund, als auch in den Ohren. Er hörte sein Blut in den Adern pochen. Er sah sich um. Um ihn herum lagen zwei Dutzend verstümmelter Leichen; alle mit dem gleichen Gesichtsausdruck: die toten Augen starrten ihn mit blanken Entsetzen entgegen. Der Nebel strich an seinen Waden entlang. Es war ein Leichtes gewesen diese Menschen zu töten. Er hatte nicht einmal fünf Minuten gebraucht. Er schob das Messer zurück in den Gürtel. Er sah sich nochmal um. Wohin würden ihn seine Beine nun tragen?
„Du scheinst Spaß am Töten zu haben?!“, ertönte eine Stimme hinter ihm.
Instinktiv reagierte er. Das Messer blitzte nur, bevor es auf Stahl traf.
„Deine Gabe könnte mir sehr behilflich sein. Schließ dir mir an oder du stirbst auf der Stelle.“
„Wer bist du?“
„Für dich bin ich „der Meister“. Wie lautet deine Antwort?“
„Werde ich oft töten müssen?“
„Glaub mir, du wirst genügend Zeit dafür bekommen.“
„Ich schließe mich Euch an.“
„Dann komm!“
Der Meister drehte sich um, steckte sein Schwert zurück in die Scheide und ging auf die Nebelwand zu. Er folgte ihm in eine unwissende Zukunft.




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