jsncck 16.03.2010, 12:30 Uhr 0 1

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Er sitzt in einem dunklen Zimmer, das einzige Licht wird von einer Lampe mit matter, gedämpfter Glühbirne gespendet.

Er sitzt in einem dunklen Zimmer, das einzige Licht wird von einer Lampe mit matter, gedämpfter Glühbirne gespendet. Er ist umgeben von Papier, von Büchern, Notizen und Zeitungen, Papierschnipsel und Schreibzeug. Eine abgebrannte Kerze zu seiner Rechten, ein voller Aschenbecher zu seiner Linken, umgeben von Zigarettenstummeln. Die Luft steht im Zimmer, der Rauch wabert langsam, vom Zug des Türschlitzes bewegt, von der Tür weg in Richtung der Dunkelheit des Zimmers. Ein Fenster ist hier nicht mehr zu erkennen, obwohl er hätte schwören können, dass es hier mal eins gab. Zugestellt von Büchern, Papierstapeln, zugemüllt, wahrscheinlich. Streichhölzer liegen kreuz und quer auf dem Tisch, besonders in der Nähe des Aschenbechers, meist abgebrannt..
Ein schönes unschönes geordnetes Chaos.
Und er sitzt mittendrin. Mittendrin, trinke Kaffee, die fünfte Tasse heute, wie man an den Kaffeerändern auf dem Papierstapel vor ihm erkennen kann, eine halb abgebrannte Zigarette in der anderen Hand, zerstaustes Haar, übermüdete, rote Augen. Bleiches Gesicht, bleiche Hautfarbe generell, so sitzt er mittendrin.
Er lässt alles auf sich wirken.
Er schreibt.
Er denkt.
Er flucht.
Er produziert, produziert nicht.

Bleistifte brechen, Kugelschreiberminen gehen aus, Füllfederhalter verbiegen, Tinte, fehlt, Blätter werden zerknüllt, zerrissen, weggeworfen.
Am Ende kommt dabei eine Geschichte zu Stande, oder auch nicht.
Sinn?
Nichtsinn?
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