sophie_servaes 30.11.-0001, 00:00 Uhr 4 0
Hausmitteilung

»Darum ist das so« selber schreiben

Ihr kennt eigenartige Alltagsphänomene, für die es bislang noch keine zufriedenstellende Erklärung gab? Ab sofort könnt ihr diese selbst aufschreiben!

Unsere Heft-Rubrik „Darum ist das so“ befasst sich mit Themen wie „Darum gehen wir in Hotels zuerst ins Badezimmer“, „Darum drücken wir Tasten schwacher Geräte ganz fest“ oder „Darum sind Joggingschuhe so hässlich“ – eine Erklärung für diese und ähnliche vermeintliche Tatsachen liefern wir in jeder Ausgabe. Und natürlich gibt es unendlich viele solcher Phänomene, für die eine Erklärung bislang ausgeblieben ist. Deshalb: Schreibt euer eigenes „Darum ist das so“! Wie? Das erklären wir hier:

Erstmal braucht ihr natürlich ein Phänomen. Dir ist aufgefallen, dass nur Spießer Fahrradkörbe haben? Dass nur kleine Männer Ohrringe tragen? Oder dass nur Singlefrauen Poster aufhängen? Gut. Schreib auf, warum das so ist. Die Erklärung kann eine tiefenpsychologische oder aber auch eine rein intuitive und subjektive Annahme sein, Hauptsache, wir sind danach ein bisschen schlauer.

Jetzt kannst du einen Artikel anlegen. Geh auf dein Userprofil, klicke in der rechten Spalte auf „Einen neuen Artikel schreiben“ und wähle dann die Textart „Darum ist das so“ aus. Lass dir eine kurze, passende Überschrift einfallen - als Teaser brauchen wir deine These, als Text die Erklärung.

Und jetzt: abschicken!

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    Darum ist das so selber schreiben!

    02.05.2018, 06:32 von aron5
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    Deshalb
    kommt ein Malheur selten allein



    Früh morgens, mit meinen Gedanken noch im Tiefschlaf, begebe ich mich mit
    wackligen Beinen ins Badezimmer. Die Tatsache, dass die Zahnpasta sogleich im
    Waschbecken anstatt auf der Zahnbürste landet, nehme ich mehr oder weniger
    gelassen zur Kenntnis. Kann passieren - der Kleks ist schließlich schnell
    behoben. Mein tiefstes Unterbewusstsein fühlt sich jedoch gekränkt und ist deshalb
    bereits felsenfest davon überzeugt, dass dies erst der Anfang einer länger
    andauernden Pechsträhne war! Entweder wird als nächstes mein Müsli auf der
    Tischdecke landen, der Kaffee sich auf meinem frischgewaschenen T-Shirt breitmachen
    oder ich werde endlos nach meinem zweiten Schuh suchen. Die unbewusste
    Erwartungshaltung ist somit bereits vollständig auf das Schema
    "Pechsträhne" getrimmt. Das ist in etwa so, wie wenn man sich fest einredet,
    trotz High Heels nicht stolpern zu dürfen und seinem Schwarm dann direkt vor
    die Füße segelt. Die Konzentration ist bereits dermaßen stark auf die nächste
    Niederlage fokussiert, dass die gebündelte Energie in die Umsetzung des Malheurs
    fließt. Oder kennen Sie ein kleines Kind, dass das Verbotene nicht anziehend
    findet?

    Doch ich verrate Ihnen einen Trick, um dem Phänomen Abhilfe zu schaffen: Es
    gilt den eigenen Verstand gekonnt zu überlisten. Wandeln Sie Ihre gesamte
    negative Energie in positive Energie um. Anstatt zu denken "hoffentlich
    passiert jetzt nicht auch noch xy", reden Sie sich einfach ein: "ich
    kann das, ich schaff das und lasse mich nicht unterkriegen". Eine gesunde
    Portion Selbstvertrauen ist hierfür jedoch unerlässlich. Kultivieren Sie Ihre Selbstliebe
    also noch heute.







    08.11.2017, 19:28 von sonja_st
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