NEON 29.01.2013, 14:20 Uhr 119 10

Böhmermann: "Kein Bock auf Nischenproduktion"

"Roche & Böhmermann" wird nicht fortgesetzt. In der Dezemberausgabe sprachen wir mit Jan Böhmermann über Sexismus und die Rettung des Fernsehens.

Interview: Annabel Dillig

Warum lassen Sie die Leute in Ihrer Sendung nicht ausreden?
Das Missverständnis ist: Bei echten Talksendungen, bei »3 nach 9« oder Lanz, interessieren sich die Moderatoren auch nicht für die Antworten. Die Sendung muss leicht durchzugucken sein, weiter nichts. Nichts im Fernsehen ist echt. Wenn du das voraussetzt, kannst du völlig frei an eine Sendung wie unsere ran­gehen, weil du weißt: Den Moderatoren geht es um leichte Fernsehunterhaltung und gute Gags, den Gästen darum, ihre Bücher und CDs zu verkaufen – aber kein Moderator interessiert sich für diese Bücher und CDs.

Also ist Ihr Konzept eine Do-not-talk-Show: Sie haben einen Zensurknopf, manchmal legen Sie eine Stimme aus dem Off über die Antworten der Gäste. Denken Sie manchmal: »Mist, hätte ich den jetzt da mal nicht unterbrochen?«
Ja, und der Zuschauer bestimmt auch. Aber ­alleine dadurch, dass man das auslöst, erreicht man ja schon mehr als jede andere Sendung. Dass Fragen zurückbleiben und du denkst, die Sendung ist zu kurz und ein Gast nicht zu Wort gekommen …

Es geht um eine Art Dauerspannung?
Ja. Wir wollen mit unserer Sendung eine kontrollierte Sprengung vornehmen, so würde ich es mal formulieren. Wir haben vierzig Minuten unter Kontrolle, und die letzten zwanzig Minuten oder auch manchmal die ersten geraten völlig aus dem Ruder, mit Ansage. 

Und das sieht dann so aus, dass Christopher Lauer von der Piratenpartei passiv-aggressiv vor sich hin brummt und Max Herre die Sendung verlässt.
Kann sein. Kann aber auch nicht sein. Ich möch­­te mich da eigentlich nicht erklären, um dem Zuschauer nicht die Magie der Sendung zu nehmen.

Wenn es um kalkulierte Sprengung geht, worin bestand in diesem Fall das Kalkül? Sind Sie zu dritt zusammengesessen und haben gedacht: Wenn Max Herre aufsteht und geht, nützt das allen: unserer Sendung und seinem Album?
Egal, in welcher Absicht etwas passiert ist, ob überhaupt irgendetwas mit Absicht passiert ist: Ich sage in aller Bescheidenheit, dass Max Herre uns zu verdanken hat, dass sein Album auf Platz eins gelandet ist. Und mit diesem Gefühl soll der jetzt mal durch die Welt laufen.

Dafür kann man auch mal aushalten, dass Charlotte Roche seine Texte als Schlager bezeichnet.
Ja, aber ich habe das nicht als so hart empfunden.

Haben die Leute Angst, zu Ihnen in die Sendung zu kommen?
Ich hatte beim Fernsehpreis den Eindruck, dass unglaublich viele Leute gerne in unsere Sendung kämen. Leider gilt das auch für viele Leute, die wir gar nicht dabeihaben wollen.

Wie ist es, für einen öffentlich-rechtlichen Sparten­­kanal wie ZDF-Kultur zu arbeiten?
Es ist so, wie früher mal VIVA war. Das ZDF sagt, ihr seid junge Leute, hier die Bumsbuchautorin und da der Typ, der berufsmäßig Leute verarscht, wir haben keine Ahnung, was ihr macht, aber macht mal. »Roche & Böhmermann« wird von einer Produktionsfirma gemacht, das sind vor allem Studenten von der Kunsthochschule in Köln. Wobei Firma fast vermessen wäre zu sagen, das ist mehr so eine Art Kommune.

Schon mal einen Anschiss aus Mainz bekommen?
Wir haben einen ZDF-Kulturredakteur vor Ort, Michael Ames, aber der weiß und will, dass wir eine andere Generation sind und anders Fernsehen machen. Aber natürlich gibt es Szenen, die so langweilig sind, dass man sie selbst im Experimentierfernsehen niemandem zumuten möchte, und natürlich kommt es vor, dass er bei manchen Szenen fragt: »Muss das sein?«

Wenn Charlotte Roche von ihrer »Clit« spricht?
Aber wir schächten ja keine Lämmer vor laufenden Kameras. Das ist alles im Rahmen, zugegeben in einem, der weitergeht als normales Fernsehen. Ich habe ja Kinder, allein das ist eine natürliche Grenze.

Wird man weniger radikal und unlustiger, wenn man Kinder hat?
Nein, im Gegenteil. Man wird entspannter, ruhiger, man blendet viel mehr aus und konzentriert sich auf Dinge, die wichtig sind. Kinder machen einen effizienter.

Sie kotzen sich ziemlich viel bei Twitter aus. Sind Sie ein Hater?
Nein, ich gehe nicht hassend durch die Welt. Das sind immer nur Momentaufnahmen. Der klassische kabarettistische Blick auf die Dinge. 

Sie werden nicht müde zu erwähnen, wie wenige Zuschauer Sie haben. Nur 0,3 Prozent Marktanteil. Aber ist es nicht auch wahnsinnig befreiend, nur im Nischenfernsehen zu sehen zu sein?
Das ist natürlich Koketterie, wir haben im Internet bis zu 290 000 Views pro Folge, das ist sehr gut. Wir stehen in den Podcastcharts auf Platz eins oder auf zwei. Für meine Generation sind wir da, wo es wichtig ist. Deswegen kann ich über die klassische Quote Witze machen: weil sie letztlich für uns nicht relevant ist.

Die Nische hat einen weiteren Vorteil: So ein Skandal wie kürzlich mit Joko und Klaas, die sich entschuldigen mussten, weil sie in einem Einspielfilm einer Frau an die Brust gefasst haben (Anmerkung d. Redaktion: passend dazu gibt's hier das NEON täglich zu dem Thema), kann Ihnen nicht passieren, weil Charlotte Roche und Sie eben nicht Sparkassen-Testimonials sind und als »Wetten, dass..?«-Nachfolger gehandelt ­wurden.
Finanziell bin ich bestimmt nicht froh, dass das so ist. Inhaltlich will ich mich nicht dazu äußern, das sind ja Kollegen. Außer vielleicht sagen, dass Joko und Klaas zwei perverse Sexgrapscher sind, denen das Handwerk gelegt werden muss und die im Hauptprogramm nichts verloren haben. 

Wären Sie gern im Hauptprogramm?
Ich habe keinen Bock, mit Nischenproduktionsbudget eine Nischenproduktion für ein Nischenhonorar zu machen, das ist natürlich unbefriedigend. Damit wir das Fernsehen retten können, sollen unsere Sendung mehr Leute ­sehen.

Noch mal zu Joko und Klaas: Hat die inszenierte Grenzüberschreitung die Pointe ersetzt?
Puh, dazu kann ich nichts sagen. Als erfahrener Fernsehstratege und Künstler tue ich mich wahnsinnig schwer damit, meine eigene Arbeit und die meiner Kollegen zu erklären.

Sie haben an anderer Stelle gesagt, dass Harald Schmidt als Jugendlicher ein pickeliger, katholischer Onanist gewesen sei. Wie waren Sie in der Schulzeit?
Ein pickeliger, atheistischer Onanist. 

Waren Sie Außenseiter oder Integrationsfigur?
Sagen wir es so: Ich war gut integriert in einer Gruppe von Leuten, die das Tageslicht gescheut haben.

Waren Sie enttäuscht, dass Schmidt zu Sky und damit irgendwie ja auch in die Bedeutungslosigkeit gewechselt hat?
Harald Schmidt ist die inspirierendste noch ­lebende Fernsehpersönlichkeit. Ohne »Schmidt­­­einander« Anfang der Neunziger wäre mir nie in den Sinn gekommen, beim Fernsehen anzufangen. Zu einer Zeit, als es allenfalls Klamauk gab, hat er mir gezeigt, dass man lustiges und intelligentes Fernsehen machen kann. Ich würde sagen, alle von denen, die heute als »Schattenkabinett« des deutschen Fernsehens gelten, sind durch Harald Schmidt zum Fernsehen gekommen. Ich will diese pathetische These übrigens von Harald zugleich als von Herzen kommende Ehrerbietung und ultimative Demütigung empfunden wissen.

Mit »Schattenkabinett« meinen Sie Leute wie Olli Schulz, Katrin Bauerfeind, Joko und Klaas. Was macht dieses neue deutsche Fernsehen aus?
Das kann ich schlecht sagen. Aber ich mache Fernsehen so, wie ich das gerne gucken würde. Das klingt jetzt stereotyp, ist aber so. Die meisten Leute meines Alters wissen, wie eine Kamera funktioniert, und jeder kann im Prinzip Filme machen. Wir wissen, wie man selbst ­Medien generiert und Content erzeugt. Ich kann so gut wie jeder Cutter mit After-Effects umgehen, 3-D-Objekte animieren und Internetseiten bauen, und das nicht, weil ich ein Supergenie bin, sondern weil das dazugehört, wenn man seit der Kindheit mit Computern lebt.

»Roche & Böhmermann« ist technisch ziemlich ambitioniert.
Ja, wir haben krasse Full-HD-Filmkameras, 1920 Pixel, die besten, die zurzeit auf dem Markt sind. Wir haben Spaß daran, ein Produkt zu machen, was richtig gut aussieht. Das kommt, weil wir alle zu sehr verwöhnt von der Optik amerikanischer Produktionen sind. 

Machen Sie in Ihrer Produktionsfirma viele Witze über Dinosaurier beim ZDF in Mainz?
Nein, das ZDF macht uns ja möglich, so dinosauriermäßig können sie also nicht sein. Das ZDF war immer ein Sender, bei dem auch junge Leute in Schlüsselpositionen sitzen. Bei der ARD ist man da sicherheitshalber eher etwas hierarchischer. Und technisch, sagen wir immer, muss das ZDF halt anscheinend so aufgestellt sein, dass es im Falle eines Atomkriegs noch störungsfrei senden kann. Wenn eine neue Kamera herauskommt, sagen wir hier in unserer Firma: »Ui, probieren wir aus« – und beim ZDF schaut man sich das erst mal zwanzig Jahre an.

Machen Sie Fernsehen für Mediathekgucker?
Nein, für alle. Aber der Verbreitungsweg, dieses Einbahnstraßenfernsehen, ist natürlich nicht die Zukunft. Ich persönlich möchte von einem Medium nicht mehr gesagt bekommen, dass ich etwas zu einem bestimmten Zeitpunkt gucken soll. 

Von Rudi Carrell stammt der Satz: »Ich werde noch lange als Wiederholung weiterleben.« Ist die Archivierung des Fernsehens Fluch oder Segen?
Beides. Ich würde zum Beispiel schon heute wahnsinnig gerne meinen ersten Fernsehauftritt sehen. Den hatte ich beim Zuckerwattewettessen auf dem Bremer Freimarkt 1995 oder 1996, wo ich als Jugendlicher einen riesigen Haufen Zuckerwatte gegessen habe, um dann eine große Menge Fahrchips zu bekommen. Ich freue mich, dass es im Archiv von Radio Bremen irgendwo diesen Fernsehschnipsel gibt, habe aber natürlich auch Angst, dass den jemals wer finden wird.

Wann war Ihnen zuletzt etwas peinlich?
Im Privaten ständig. Was mir schon ein paar Mal passiert ist: dass ich über bestimmte Leute rede, also lästere, und sie dabei aus Versehen anrufe. Oder ich drücke nicht auf »Auflegen«, die Mailbox geht ran, und ich rede dann mit ­jemand anderem versehentlich über die Person. Das hat sich zu einer handfesten Neurose ausgewachsen.

Gibt es ein Youtube-Video, das Ihnen peinlich ist?
Es gibt Sachen, die weniger gut sind, das ist klar. Aber ich gebe jetzt nicht die Bettina Wulff und fange deswegen an, das Internet zu verklagen.

Haben Sie schon eine Anfrage als Nachfolger von Dirk Bach beim Dschungelcamp bekommen?
Nein, noch nicht. Ich warte jederzeit darauf, dass die mich fragen. Aber da müssten einige Kostüme umgeschneidert werden.

Würden Sie es machen?
Wenn das Geld stimmt, würde ich es, äh, nicht machen.


Die besten Szenen der Sendung könnt ihr euch übrigens in der ZDF-Mediathek ansehen. Die Meldung über das Aus gibt's hier zum Nachlesen.


Bild: ZDF

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119 Antworten

Kommentare

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  • 0

    ich hab mir dei Sendung jetzt mal angeschaut und muss sagen: Mir gefällt die Sendung ganz gut. Fand Charlotte schon immer ganz sympatisch und den Böhmermann kannte ich bisher nicht.

    05.02.2013, 17:27 von Schmalzstulle
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  • 0

    http://www.tonight.de/news/kino-tv-news/ein-revolutionaerer-pr-gag-roche-boehmermann-geht-weiter.985412

    Frechheit.....

    ;)

    04.02.2013, 23:04 von PrinzessinKunterbunt
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  • 0

    ich kenne die sendung nicht nur so viel: charlotte dingens wird total überbewertet.

    04.02.2013, 17:34 von Sultanine
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  • 0

    'Unterhaltungsjournalisten des Jahres'!

    02.02.2013, 18:31 von Tora
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  • 1

    Schade um das Format.
    Böhmermann ist das Kaliber Tobi Schlegel Milchgesichter, die betont progressiv, aber hauptsächlich nur selbstgefällig lahm ihre laute Stockarschigkeit herumtragen und eben nicht witzig oder cool sind.

    01.02.2013, 13:43 von schauby
    • 1

      Ich kannte das Format gar nicht. Aber wenn man mal die bekloppten Moderatoren, das nervige Hipsterretrodesign, den beknackten Zensurbutton und das dümmliche Whiskey-Gesaufe wegmacht, bleiben oft ganz interessante Zusammenstellungen von Gästen übrig, die die Sendung phasenweise sehenswert machen (nach dem was ich inzwischen auffer Mediathek sah).

      01.02.2013, 14:18 von quatzat
    • 1

      dass die dort harten Sprit ausgeschenkt haben, fand ich ganz sympathisch.. so als Gelegenheitssäufer der zwanglosen Runde,  die hübsch gemachten Introducings, der alte Sprecher-Brummbass, aber ganz recht - das Hosting war nich optimal.

      Wobei ich mich outen muss, ich mag die Charlotte, diese alberne Schnalle hat Scheint und mehr Eier als viele ihrer Kollegen zusammen.  

      01.02.2013, 20:51 von schauby
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    • 0

      Hier stinkts.

      02.02.2013, 11:58 von quatzat
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    • 0

      scheiß Autokorrektur:
      Scheint

      Schneit

      02.02.2013, 15:31 von schauby
    • 0

      Das Gähnen machts noch schlimmer.

      *wedel*

      02.02.2013, 18:25 von quatzat
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    • 0

      Ich kann verstehen, dass du dir das wünschst. Gegen die Realität kann dieser infantile Wunsch leider nicht anstinken.

      Hast du schonmal Salzwasser gegurgelt? Versuch das mal. Möglichst lange.

      03.02.2013, 15:24 von quatzat
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    • 0

      Wenn du das Wissen, dass Salzwasser gegen Bakterienbefall hilfreich ist, als nicht erschließbar ansiehst, solltest du vielleicht erstmal waas lesen.

      Aber mach dabei den Mund zu.

      03.02.2013, 15:30 von quatzat
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    • 0

      Hier riechts faulig. Schrieb ich doch schon. Seitdem du den Mund aufmachst.

      03.02.2013, 15:42 von quatzat
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    • 0

      Es riecht aber so hipsterich faulich. Echt eklich.

      Kapierste? Oder soll ichs dir aufn Stück Klopapier schreibn?

      03.02.2013, 15:47 von quatzat
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    • 0

      Was anderes könnte in deiner Nähe auch kaum Bestand haben.

      03.02.2013, 15:49 von quatzat
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    • 0

      Kannst du versuchen, dabei weniger den Mund aufzumachen?

      03.02.2013, 15:55 von quatzat
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    • 1

      Stockarschigkeit- das Wort merk ich mir;) 

      05.02.2013, 12:32 von semolina
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  • 0

    Bei echten Talksendungen, bei »3 nach 9« oder Lanz, interessieren sich die Moderatoren auch nicht für die Antworten.


    Den klau ich mir für mein nächstes Bewerbungsgespräch oder tische ihn meinem Badeendchen als Wixxvorlage auf.
    Eigentlich sollte ich auch mal wieder öfter in die Kirche gehen.

    31.01.2013, 14:17 von JackBlack
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  • 1

    b ist ein dummer scheisstyp und er hat schmidt unerträglich gemacht.wär gern zynisch, wär gern überhaupt irgendwas. ist aber langweiliger motherfucker. 

    31.01.2013, 13:53 von Boahmaschine
    • 1

      Ich dachte, er wär dein Bruder?

      31.01.2013, 14:05 von quatzat
    • 0

      @Boahmaschine Geht es auch ohne Kraftausdrücke und Beleidigungen? Muss echt nicht sein, dass du dich hier auf einem solchen Niveau auslässt.

      31.01.2013, 18:02 von Max-Jacob_Ost
    • 2

      Wieso, dieser widerwärtige Kacktyp versucht doch sogar, sein Geld durch Beleidigungen zu verdienen. Dieser unterirdisch gekleidete Wichshammel.

      01.02.2013, 02:19 von Boahmaschine
    • 0

      ^^ 

      01.02.2013, 07:39 von quatzat
    • 0

      Ja. Und wenn er das hier machen würde, würde ich genauso reagieren. Hier hat sowas nichts zu suchen, also spar es dir bitte. 

      01.02.2013, 11:45 von Max-Jacob_Ost
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    • 0

      @Max

      Also allein die Thematisierung von diesem Böhmischen Geistbefreiten ist ja in gewisser Aff(!)ront. Daher plädiere ich auf Notwehr.

      01.02.2013, 15:04 von Boahmaschine
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  • 1

    Na ja, halb so schlimm, Hauptsache sinnvolle Sendungen wie Dschungelcamp und Co. werden weiter gesendet. Soviel zur Rettung des Fernsehens!

    30.01.2013, 11:26 von Tora
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    • 0

      :D     

      30.01.2013, 11:49 von Tora
    • 0

      Es gibt eben unterschiedliche Geschmäcker.

      30.01.2013, 23:15 von topfbluemchen
    • 1

      Ist das dieses "Ironie" ?

      30.01.2013, 23:28 von treefiddy
    • 0

      Ich hab nur einmal in die Sendung mit dem Max-Herre-Eklat reingeschaut und fand's unendlich peinlich. Den Böhmermann noch mehr als die Roche. Konzeptlosigkeit als Konzept? Und es ging in die Hose? Wow!

      31.01.2013, 12:12 von Aleksa_P.
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    • 0

      Stimmt, der war ja auch noch peinlich.
      Aber wenn er kritsiert, dass die Schalulli-Moderatoren aus Prinzip unvorbereitet in ihre Sendung gehen, bin ich dabei.

      02.02.2013, 15:08 von Aleksa_P.
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    • 0

      Prinzipiell unvorbereitet diese 60 Minuten Humor rüber bringen und damit "so" gut zu unterhalten, ist Kunst!

      02.02.2013, 17:26 von Tora
    • 0

      Ich finde das auch total witzig und amüsant. Viel Situationskomik eben auch.. so ein Humor wird auch nicht von jedem geschätzt.

      Ich kann z.B. über keinen der im TV üblichen Comedians lachen.

      02.02.2013, 17:31 von Tora
    • 0

      Vorbereitung (in diesem Fall = Anhäufung von Faktenwissen zu einem bestimmten Thema/einer bestimmten Person) kann dem Humor im Zweifelsfall niemals einen Abbruch tun, sondern höchstens zu noch witzigerer (geistreicherer) Situationskomik führen.

      02.02.2013, 17:37 von Aleksa_P.
    • 0

      Es ging mir in meiner ersten Aussage auch nicht um den mehr oder wenigeren Humor, sondern darum, dass es eine Kunst ist, eine Sendung unvorbereitet so locker und entspannt rüber zu bringen. Ich mag das!

      02.02.2013, 17:40 von Tora
    • 0

      Ja, und mir geht es nun eben darum, dass Vorbereitung niemals Lockerheit und Entspanntheit ausschließen muss, sondern per se wenn nicht zum Vorteil, dann immerhin nie zum Nachteil gereichen wird.

      02.02.2013, 17:43 von Aleksa_P.
    • 0

      das spreche ich dir auch nicht ab! so ist es!


      Aber: diese Sendung ist Kunst und ich bewundere das, irgendwie. ;)

      02.02.2013, 17:45 von Tora
    • 0

      Kunst, naja. Das muss, wie ich mir als intoleranter Mensch nur unter Grummeln eingestehe, jeder für sich selbst wissen. Ich fand's fremdschämverdächtig auf hippe studentische Unaufgeräumtheit gebürstet.

      02.02.2013, 17:48 von Aleksa_P.
    • 0

      unaufgeräumt widerspricht sich aber mit gebürstet. ;)

      02.02.2013, 17:55 von Tora
    • 0

      Ich habe offen gelassen, ob mit dem Strich oder gegen ihn. Zwinkerzwinker.

      02.02.2013, 17:57 von Aleksa_P.
    • 0

      sehr gut! ;)

      02.02.2013, 18:03 von Tora
    • Kommentar schreiben
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