Marc_Schuermann 13.08.2010, 10:01 Uhr 28 0
NEON täglich

Häuserkampf

Macht ihr eure Wohnungen unsichtbar?

Ab kommender Woche kann man sein Heim verschwinden lassen. Dann ist unter google.de/streetview der Widerspruch dagegen möglich, dass Streetview im Internet das Haus zeigt, in dem man wohnt. Sofern man in einer der zwanzig Städte lebt, mit denen Google sein deutsches Streetview startet. Andere Widerspruchshilfen bieten der Mieterbund und das Verbraucherschutzministerium. Der Widerspruch muss natürlich die Anschrift enthalten, obendrein aber eine kurze Beschreibung des Hauses. Ist der Widerspruch durch, wird das jeweilige Haus unkenntlich gemacht.

Die Diskussion darüber, ob Streetview gut oder böse, nützlich oder schädlich ist, hat ja nun schon ein gewisses Alter erreicht. Lassen wir diese Debatte also im Hintergrund. Zumal es nun ja konkret wird. Und man kennt das zum Beispiel von Wahlen: Da war man lange entschlossen, diese oder jene Partei ganz sicher nicht zu wählen, und tut es dann doch. Oder umgekehrt. Im Fall von Streetview ist also die Frage: Wie viele derer, die ihr Haus eigentlich nicht im Internet sehen wollen, machen sich jetzt wohl wirklich die Mühe des Widerspruchs? Und wie viele derer, denen Streetview bisher ziemlich egal war, bekommen plötzlich doch ein schlechtes Gefühl und legen Widerspruch ein?

Daher die Frage an euch: Widerspruch oder nicht?

28 Antworten

Kommentare

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    Ich find das auch blöd. Wozu soll das denn überhaupt gut sein? Versteh ich nich.
    Aber ich wohne sowieso in der 189stgrößten Stadt Deutschland, ich bin erstmal nicht betroffen.

    15.08.2010, 16:51 von Lenulitschka
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    http://www.taz.de/fileadmin/seite1/kari.gif

    15.08.2010, 15:01 von sailor
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    Nö, die ist so unordentlich. Da guckt keiner hin.

    13.08.2010, 19:13 von Sirius
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    Versicherungen und ähnliche Vereine fotografieren schon seit Ewigkeiten systematisch Wohngegenden ab, um so ein Bild des sozialen Umfelds potentieller Kunden gewinnen zu können.

    Scheindebatte, auch wenn Google alleine schon wegen der kurzen Widerspruchsfrist bei gleichzeitiger Einführung während der Ferienzeit ein bisschen in den Arsch getreten gehört...

    13.08.2010, 18:13 von holo...
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      @derHerrMitDemPixel http://tinyurl.com/privatdongel

      Diese SWIFT-Geschichte find ich schon auch ein gewisses Hämmerchen...

      13.08.2010, 16:31 von sailor
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    übrigens: es gibt nicht nur dieses google street view, sondern auch programme, die fremden eine wegbeschreibung zu mir anzeigen können. wie pervers is das denn?! und ich glaube sogar, dass damit geld verdient wird. krass.

    13.08.2010, 15:11 von Pilades
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      @MisterGambit straßenkarten sagst du? dürfen die das!?!?

      13.08.2010, 15:26 von Pilades
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      @MisterGambit *fuschen* ?? hihi
      Meinst du pfuschen?

      13.08.2010, 17:55 von Jackie_Grey
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      @MisterGambit weil ich klug und witzig bin.

      13.08.2010, 18:16 von Jackie_Grey
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    Ich glaube nicht, dass in dem Kaff, in dem ich wohne, ein Google-Fahrzeug durchfährt und selbst wenn, wär's mir egal. Hier rennen so viele Touristen rum, die "mein" Haus wie oft auch immer schon fotographiert haben.

    Finde die ganze Aufregung nur lustig von Leuten, die sonst viel, viel weniger auf ihre Daten achten und für ein paar Payback-Punkte ihr halbes Privatleben preisgeben bzw. beim Thema Vorratsdatenspeicherung (z. B.) auch nicht viel zu sagen haben. :-D

    13.08.2010, 14:41 von Sheep84
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      @Sheep84 Payback-Punkte verblöden eine ganze Gesellschaft und durchschauen nicht nur unsere Daten, sondern vor allen Dingen unser Kaufverhalten.

      Wer sich darauf einlässt, dem ist nicht zu helfen.

      13.08.2010, 15:11 von Jackie_Grey
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    Ich bastel einfach ne neue Web-App.

    Housebook.com

    Infos zum Haus XY:

    - Selten abgeschlossen
    - Hinten schöner Garten, kann man nachts in die Büsche pinkeln
    - 2 Hunde, 1 nerviger Papagei
    - Vermieter ist ein Arschloch

    Mir ist das völlig Wurscht.
    Da kann ich gleich meinen Perso verbrennen.

    13.08.2010, 14:00 von IstDerNameNochFrei
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