heike_kottmann 26.03.2012, 11:19 Uhr 194 0
NEON täglich

„Das ist kein Geschäftsmodell, das ist Scheiße!“

Wie haltet ihr es mit dem Urheberrecht?

Der einzigartige Sven Regener, Sänger der Band Element of Crime, ist vergangene Woche bei einem Radiointerview mit dem Zündfunk ausgeflippt: Er wetterte gegen die Piraten, YouTube, Google und alle anderen, die für die Kostenlos-Kultur im Internet sind. „Es wird so getan, als ob wir Kunst machen als Hobby. Das Rumgetrampel darauf, das wir uncool seien, wenn wir darauf beharren, dass wir diese Werke geschaffen haben, ist im Grunde nichts anderes, als dass man uns ins Gesicht pinkelt“ sagte Regener.
 
Ich finde ja, er hat vollkommen Recht. Wenn man Urhebern ihre Rechte abspricht und für die Leistung von Musikern nicht bezahlen möchte, „macht man sich zum Lobbyisten für einen milliardenschweren Konzern.“
 
Wie seht ihr das? Gebt ihr Regener Recht? Und wie findet ihr es, dass seine Wutrede ausgerechnet auf YouTube verbreitet wird?

194 Antworten

Kommentare

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    Ich bin entsetzt, in welchem Ton die Debatte stattfindet, nicht hier, sondern zB in der Auseinandersetzung mit den Piraten. Da haut man den Komponisten Sätze wie "Es gibt kein geistiges Eigentum" um die Ohren. Das finde ich gewagt.

    Was ist eigentlich mit dem Grundsatz: "Wenn ich etwas haben will, aber den Preis nicht zahlen will, muss ich ohne es auskommen. Ich kann es mir nicht einfach nehmen." Wieso gilt das ausgerechnet bei Musik nicht?

    Ich spüre bei den Piraten einen Mangel an Empathie. Immerhin ist Musik keine Dienstleistung wie 1x Autowäsche. Wenn ich Musik, die ich hören will, bewusst auswähle, dann tue ich das, weil sie mich innerlich bewegt, weil sie mich zum Lachen oder Weinen bringt, oder einfach macht, dass ich mich gut fühle. Das passiert, weil sich der Komponist und der Musiker mir emotional öffnen. Wie kann ich dieses Angebot einerseits annehmen und andererseits dem, der mir da die Seele massiert, im Gegenzug so ans Schienbein treten? Das meine ich mit mangelnder Empathie.

    10.04.2012, 03:45 von HalbePortion
    • 0

      Sehr geehrte halbe Portion ;)

      es ist richtig, dass sich der Künstler öffnet und damit meine Seele massiert. 1x bin ich bereit dafür zu zahlen und sehe dies auch als rechtlich legitim. Aber jedes mal bei einem Klick zahlen zu müssen, während man den Masseur noch bei seinen Auftritten und bei seinen CD-Verkäufen finanziert ist nicht gerechtfertigt. Wenn mich der Künstler so sehr berührt und ich empfinde, dass er auch talentiert ist dann kaufe ich eine CD!!!

      Liebe Grüße

      10.04.2012, 18:00 von Timotheos
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    Ha, also dass die Rede über Youtube verbreitet wird ist schon mal irre komisch. Jedoch kann ich selbst als Musiker, der weiß wie weit der Weg von einer Idee bis zum geschaffenen Werk ist (Idee, Komposition, Text, Technik, Aufnahmen, Mix, Master), Regener nicht beistehen. Man beginnt mit einer Kunst, weil man das Interesse überhaupt, sowie den Spaß am geschaffenen Werk hat, weder weil man reich werden noch Publik machen möchte. Das ist der Status eines echten Künstlers bevor er merkt, dass man Geld mit einer Kunst machen kann. Alles was im Nachhinein passiert ist meiner Ansicht nach "nuttig". Die Berufsmusiker stellen sich immer als arme Schweine hin, die soviel Arbeit haben und sich um alles kümmern müssen, sowie sie es für selbstverständlich sehen, Geld dafür zu erhalten. Ich pack mal nen paar Karten auf den Tisch;

    Lieber armer Musiker, du bist nach deinen Auftritten immer so geschafft/besoffen. Deine Arbeit/Gedudel ist nicht nur eine körperliche sondern auch noch eine enorme geistige Belastung. Während das Volk bis 67 in Niedergeschlagenheit arbeitet, musst du ein Instrument spielen üben und wenns ganz hart kommt, deine Ideen dann auch noch auf Papier schreiben und umsetzen. Dann hast du ja noch jede Menge Ärger mit dem Publikum was dich liebt und dir die ganze Anerkennung für deine Werke aus dem nichts zuwirft. Ach ja, du bist ganz schön arm dran.

    Ich könnte Künstlern wie Regener den Hals umdrehen, da er einer derjenigen ist, die die Musik als Industrie und nicht als Kunst antreiben. Er schafft ein Werk, gibt dieses nach seinen Ermessen frei, kassiert ein wenig Geld und sieht dann; "Hier gibt es noch mehr zu holen", worauf hin er auch mehr beanspruchen möchte. Das ist grundlegend falsch. Eine Aufwandsentschädigung, so nenne ich es, wurde bereits getätigt. Und wenn man es ganz genau mit der Kunst, dem Geist und der Inspiration nimmt, dann ist das was Regener schreibt und spielt schon Bestand eines vorangegangenen Küsnstlers/Urhebers, welcher Regener inspiriert hat, zugeschrieben. Zudem könnte Youtube doch einfach sagen; "Regener, deine Musik liegt auf unserer Plattform und du machst dadurch Publik. Wir möchten pro Klick Geld von DIR sehen". Ganz einfach! Man kann auch eine App nicht mit einer Kunst oder einem Werk vergleichen. Eine App ist eine Software die entwickelt werden muss, wo auch eine definierte Arbeitskraft steht. Das ist bei der Arbeit eines Künstlers ein wenig anders. Er kann sich aussuchen wann er schafft, was er schafft und wie er schafft. Das ist keine Arbeit, sondern ein Hobby. Und wer sein Hobby zum Beruf macht ist selbst schuld, wenn es zum leben nicht reicht. Da liegt der Hase doch beim Mangel an der Kunst im Pfeffer. Wahrscheinlich sind all die Musiker die glauben sie verdienen zu wenig wohl doch nicht so beliebt und begabt wie sie zu denken wagen.

    Grüße an die proftifreien Künstler

    Timotheos




    28.03.2012, 11:08 von Timotheos
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  • 0

    Das was Herr  Regener sagt ist falsch. Das ist genau die gleiche Lüge die Film industrie verbreitet das es seit dem es Tauschbörsen gibt der verkauf von DVDs und die Kinobesucher zurückgegangen sind und ihnen ein Millionen Schaden entsteht das entspricht nicht der Realität! Viel mehr ist es so das man nichteinmal sagen kann wie viel genau weniger ins Kino gegangen sind und DVDs wurden und werden immer noch genau so gut verkauft also alles auf Youtube und Co zu schieben ist einfach falsch. Die meisten die gerne die Musik hören kaufen sich immer noch die CDs viel mehr ist es so das die GEMA und besonders die großen plattenlabels den Hals nicht voll Kriegen und Millionen mehr machen wollen und da meinen sie wenn diese Portale offline sind ist mehr da das ist aber nicht so !!!


    27.03.2012, 09:03 von A83r
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  • 3

    Was er indirekt meint ist also, er macht Kunst als Beruf, um sich so
    sein Leben zu finanzieren? Ist das nicht irgendwie gegen den Kern der
    "wahren" Kunst?


    Nein.

    26.03.2012, 18:15 von JackBlack
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    • 1

      Bei (so viel) romantsicher Verklärung könnt ich an die Decke gehen!


      Geht mir nicht anders.

      26.03.2012, 20:36 von JackBlack
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    • 2

      Man kann doch nicht einfach sagen, dass man nicht nebenbei noch eine
      Arbeit brauchen "sollte".


      Doch, kann man.


      Dann könnte sich jeder hinstellen und
      schlechte Kunst machen und sie als seinen Beruf bezeichnen.


      Sicher. Es kann sich ja auch jeder hinsetzen und einen schlechten Beruf machen und ihn als Kunst bezeichnen.

      26.03.2012, 20:51 von JackBlack
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    • 2

      Hildegunde, eines der Hauptprobleme der ganzen Debatte ist, dass sich schwer festlegen lässt, wann das Schaffen eines Künstlers als Arbeit gilt, die einer Vergütung bedarf oder würdig ist. Wann ist ein Künstler ein Künstler, dem Leistung zuerkannt wird oder theoretisch werden darf, bis wohin formiert sich der leidenschaftliche Hobbyschaffer, der, wenn er gut ist, mitunter mehr leistet als einer, der sich als Fulltimecrack empfindet? Solange der Kunstbegriff nicht geklärt ist - und das wird er nie sein, Gott sei Dank - ist es unmöglich, den Künstler zu definieren, ihm "Leistung" zu- oder abzuerkennen. Der Begriff "Kunst" ist schon so abstrakt, dass es unmöglich ist, zu bestimmen, wer Künstler ist und wer nicht.
      Deshalb muss man es es möglichst einfach gestalten. Das Urheberrecht vor dem digitalen Zeitalter war einfach. Nun muss es angepasst werden. Das ist unter eben genannten Voraussetzungen sehr schwierig.
      YouDings verstärkt eben auch den Beliebigkeitscharakter dessen, was sich als bezahlungswürdige Kunst erweist bzw. darstellt.

      Das Thema ist sehr, sehr schwierig.
      Man will, muss im Grunde genommen ein System renovieren, das nur in Grundmanifesten fix war und eben durch das Urheberrecht geregelt wurde. Dieses Recht existiert heutzutage nur noch theoretisch. Wie will man etwas Theoretisches schützen? Heutzutage, wo jeder halbwegs Begabte jederzeit Mittel und Wege findet, sogar angeboten bekommt, für lau in den Genuss der Musik, des Lesestoffs, der Bilder und Filme zu kommen, die ihn interessieren?

      Wie will man denn zukünftig sicherstellen, dass Kreativtätige ein Produkt anbieten können, das ihre Leistung entlohnt? Niemand fragt sich, weshalb er das Brötchen bezahlen muss, das er isst. Oder den Menschen, der die Brötchen verkauft. Gäbe es virtuelle Nahrung, wäre auch das ein Thema, keine Frage.

      Musik, Literatur, Malerei etc. sind aber auch ein Produkt. Sogar eines, für das viele weniger zu zahlen bereit sind als für ein stinknormales Brötchen. Da nimmt man gerne an, im Sinne des Erfinders zu handeln, wenn man dessen Freiheit zu etwas interpretiert, das allen gehört und frei zugänglich sein sollte.

      Wer "Kunst" als freies Allgemeingut definiert, definiert auch den Künstler als solches. Kann das in unser aller Sinne sein? Das geistige und kreative Gut talentierter Menschen (monetär) geringer zu schätzen als ein paar Semmeln?

      27.03.2012, 00:21 von JackBlack
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    • 0

      Nochmal zur Romantik: Das Problem speziell im Falle Wegeners ist doch, dass er genau mit dieser romantischen Verklärung seiner selbst Kohle verdient - und dann den Konsumenten ihre romantische Verklärung entweder vom Begriff Kunst oder von der Freiheit des Internets nicht lässt.

      Das ist sehr schade aber auch hart dumm. Er muss sich leider daran messen lassen.

      Hätte Nietzsche das gesagt, wäre es kohärent. Aber leider nicht bei Wegener (dessen Musik und Bücher ich sehr schätze).

      27.03.2012, 09:26 von quatzat
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    • 1

      Ich habe schon mehrere Filme heruntergeladen und mir dann nur die ersten 10 Minuten angeschaut und sie dann wieder gelöscht. Das Verhalten müsste ich mal auf das Kino übertrage.

      26.03.2012, 18:55 von WieSieSehnSehnSieNix
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    • 0

      Stimm ich zu. Vielleicht ist das Thema wirklich derzeit einfach von beiden Seiten aus einfach viel zu heiss gelaufen. Wir brauchen da echt mehr konstruktive Sachdisziplin, sonst wird das nie wat....

      26.03.2012, 17:38 von Thoooo
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  • 2

    Ich frag mich immer, warum Youtube nicht einfach auf 300x200px bei 96kbps Mono beschränkt.  Das reicht fürn privatgebrauch selbst zum regelmmäßigem  probehörn und ist für professionellen Content keine Konkurenz, selbst wenns ma inner Tauschbörse landet....

    26.03.2012, 15:08 von Thoooo
    • 0

      Youtube hat aber auch andere Inhalte von millionen vloggern und offenen Sendungen, die ihre Inhalte gern in voller Qualität veröffentlichen möchten.

      Würde man die Qualität ausserdem zwangsweise runtersetzen würden die Leute eben wieder an andere Stellen im Internet auswandern.

      26.03.2012, 15:53 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      Jepp, des war n stückerl pauschal, zugegeben.
      ist ein beispiel für nen alternativen ansatz zu bringen und die sind ja an sich immer nuetzlich.

      Warum nutzt z.b. die Contentindustrie eigentlich immer noch keine Wasserzeichen.(überleben auch ne analog kopie). Damit könnte z.b.  die Totalüberwachung mit ACTA wegfallen ohne qualitativ hochwertigen Community Content anzutasten.

      Ich fänd son Kompromiss immer noch besser als ne ACTA Provider Hilfsarmade inclusive irgendwelcher Staatstrojaner......

      26.03.2012, 16:07 von Thoooo
    • 0

      Den Staatstrojaner für die Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen einzusetzen wäre Verfassungswidrig. Er ist jedenfalls nicht massentauglich. Es fehlt auch eine Linux version ;).

      Was meinst du mit Wasserzeichen? Ein Erkennungszeichen in der Tonspur? Selbst wenn das Problemlos ginge. Was soll das bringen?

      26.03.2012, 16:17 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      Add ... sie meisten die ich kenn, wollen echt blos mal im privaten, lokal begrenzten Kreis probehörn oder irgendwas weiterempfehlen ohne dafür gleich als Kriminalisiert da zu stehen. 

      N gesunder kompromiss bei der Qualität und n Sharingpass (das Wasserzeichen) würden genau diesen privaten Rahmen abstecken.



      26.03.2012, 16:17 von Thoooo
    • 0

      Ja, n Wasserzeichen auf der Tonspur wäre eine möglichkeit. Es geht aber erst sekundär um die Technische umsetzung. das ist n brainstorm.

      Wichtig ist dieses ganze thema endlich mal auf ne konstruktive Bahn zu bekommen, sonste wird das nie was. 

      Also - was schlägst Du vor ?

      26.03.2012, 16:21 von Thoooo
    • 0

      Wie funktioniert denn ein Sharingpass technisch und wie verhindert er, dass die Musikstücke im großen Rahmen verbreitet werden?

      26.03.2012, 16:22 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 1

      Das sehe ich ganz anders. Die technischen Bedingungen zu verstehen sind unheimlich wichtig und müssen in Konzepte einbezogen worden.
      Was ich gerne hätte, habe ich schon woanders mehrfach geschrieben.

      Es muss den Tauschplattformen Konkurrenz im Angebot Konkurrenz gemacht werden. Das heißt, bezahlen von Inhalten muss EINFACH und schnell möglich sein (amazon machts da ein wenig vor). Inhalte müssen schnell zur Verfügung stehen (neue serien aus amiland).
      Es muss Flatrate-Streaming Angebote geben die bezahlbar sind (lieblingsbeispiel immer noch das US-Amerikanische Netflix).

      Ausserdem finde ich das flattr-Modell für Inhalte super. Eine Kulturflatrate damit kombiniert würde helfen.

      26.03.2012, 16:30 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      Sorry wegen des Wortsalates, der sich im Nachhinein nicht korrigierend editieren lässt.

      26.03.2012, 16:31 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      Ich glaub wir sind da grad scho inner detailplanung und des Thema hat ne menge facetten, die wir wahrscheinlich net alle hier erschalgen können :o)

      Fürn Anfang würd ich das erstma auf das Thema dieses Threads begrenzen und das sind Portale und neuer Kontent.

      Da wäre die Idee einen Sharingpass für bestimmte Hashs einzuführn, die frei vervielfätligt werden dürfen.


      26.03.2012, 16:31 von Thoooo
    • 0

      Naja erst war es dir zu Detailliert und jetzt ist es dir zu Umfassend.
      Es werden also hashs von Musikdateien gemacht und wer kontrolliert dann die Verbreitung und wie verhindert man deren Entfernung?

      Ich glaube nicht, dass man dem einfachen Problem das die Leute Dinge kopieren auf diese Weise beikommen kann.

      26.03.2012, 16:36 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      Nein - an sich wars mir nicht zu detailliert .wie kommste denn jetzt auf einmal darauf - achso Wegen des verschiebens der Techischen aspekte?

      Einfach gesagt, bei dem ganzen Thema gehts darum, zu differenzieren. Wir werden z.b nicht alle Facetten mit einer Maßnahme bearbeiten können, vor allem nicht in dem kleinen Rahmen hier in diesem Thread, da müssen wir priorisieren um uns net in details zu verlieren, auch wenn ich die als Geek viel lieber mag.

      Ja, ich stimme Dir zu - komfort und verfügbarkeit bei Youtube sind besser und einfacher als woanders. grad deshalb würd ich den Content darin mit nem Qualikompromiss versehn und als möglichkeit, eben n onelklick buy (ist das ding noch patentiert?) einzuführen.   

      26.03.2012, 16:47 von Thoooo
    • 0

      ...Lass uns net in der sache mit dem Sharingpass verbeissen.  Genau an solchen Dingen entstehn wieder irgendwelche reibungen, die gräben wieder vertiefen.

      Also - so als Threadabschluss haben wir folgende Ideen:

      a) Wir brauchen bessere Angebote (im sinne von verfügbarkeit, kosten und Komfortabilität)

      b) alternativ können wir kaufanreize bei uns kunden wecken in dem wir probestücke der Werke als legal kopierbar kennzeichnen. Das ist aber Sache des Cps.

      c) des ganze Thema sollte net im absoluten Flamewar enden ;))

      26.03.2012, 16:56 von Thoooo
    • 0

      Ich habe immer noch nicht so recht verstanden, auf was du dich hier genau beschränken möchtest.

      Und niedrigere Qualität wäre kein guter Kompromiss. Allgemein kannst du die Qualität bei Youtube nicht auf ein niedriges Niveau zwingen wegen all der nicht Urheberrechtlich geschützten Inhalte. Das heißt "niedrige Qualität" müsste ne Option sein die man beim Hochladen wählen kann.

      Die Leute laden die Lieder ja selbst hoch ohne Besitzer des Urheberrechtes zu sein. Die haben kein Interesse daran eine geringere Qualität einzusetzen.

      Allgemein würde das nicht funktionieren.

      26.03.2012, 16:56 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      Ich habe überhaupt gar keinen Flamewar hier gesehen. Ich habe nur mehrmals gefragt wie dein Vorschlag funktionieren würde und du hast es nicht gesagt. So weit ich das sehe hat jeder Beitrag Argumente enthalten. Ein Flamewar sieht anders aus.

      Ich steige hier mal aus.

      26.03.2012, 16:58 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      naja - einfaches beispiel:

      Statt das die Gema ein Video sperrt, wird es einfach in der Quali auf z.b 300x200 Pixel gesetzt und bekommt z.b n wasserzeichen mit dem das Sharen explizit erlaubt wird.


      26.03.2012, 17:00 von Thoooo
    • 0

      och mönsch - da hab ich net uns mit gemeint -aber ich kenn die diskussion und weiss wie schnell sowas, grad wenns öffentlich im alphastadium diskutiert wird, anfangen kann zu brennen....  also nix fuer ungut ich geh n kaff trinken -  wennde magst schick mir ne pm, in nem andren rahmen könn wir vielleicht einfacher lösungen finden.

      26.03.2012, 17:02 von Thoooo
    • 0

      Lass mich raten. Ich darf dich nicht fragen, wie so ein Wasserzeichen funktionieren soll. Das ist dann wieder zu technisch.

      Wie dem auch sei. Die Gema würde sich darauf nicht einlassen. Die videogröße ist auch relativ egal. Auf die Audiospur kommt es ja an.
      Wenn du die Qualität da deutlich runterregelst, wird es eine Ausweichbewegung der Nutzer geben

      26.03.2012, 17:07 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      Nein, das ist mir nicht zu technisch, aber der rahmen hier....... ich wollt das thema echt net an einem Tag lösen sondern alternative ansätze bringen.  Und wie du selbst schreibst, gibts da dann auch viele hürden zu nehmen und viele Facetten zu klären und nur eine einzige davon ist die technische.


      also nix fuer ungut - Ich geh jetzt erstma n bisserl die Sonne geniessen  - wenn de magst schick mir gern ne PM wegen der weitern detaildikussion oder so. Tho

      26.03.2012, 17:18 von Thoooo
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    • 1

      Achja. Dass Streaming auch nur Runterladen ist und sich die Sperre der temporären Dateien nur für den stalligen WinNOOB unüberwindbar erscheint, ist doch auch nur eine Weiterführung der branchenüblichen Analogpolitik.

      Solange so billige Tricks angewendet werden, finden sich immer genug Leute, die sie komfortabel umgehen. Je besser die Ideen, desto sportlicher wird die Sache.

      Seit der Geburtsstunde des Netzes und auch schon vorher musste jeder, der etwas digital erschuf prinzipiell darum bitten, bezahlt zu werden. Solange sich an dieser Attitude nichts ändert, wird die andere Seite sich genausowenig bewegen.

      26.03.2012, 15:44 von quatzat
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    • 0

      Wos main Bienchen?

      26.03.2012, 15:51 von quatzat
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    • 0

      Das Problem ist nicht, dass die Leute wissen wie es geht. Das Problem ist, dass es geht.

      26.03.2012, 15:55 von WieSieSehnSehnSieNix
    • 0

      Ich bin verwirrt. Such ich halt main altes Bienchen wieder raus.

      26.03.2012, 16:07 von quatzat
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    • 0

      Ich hab mich ma draufgesetzt. Nu isses platt. Und trockn. Is wohl noch ausser Grundschulzeit.

      Ich krieg so selten Bienchen :(

      26.03.2012, 16:16 von quatzat
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    • 1

      hihihihi

      :)

      Danköö

      26.03.2012, 16:33 von quatzat
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  • 0

    Ich halte es auch so: Gehört wird bei YouTube, gekauft bei iTunes/ Amazon...


    Ich denke auch, dass das System das Problem ist. So konnte man bis vor kurzem lediglich 30 Sekunden eines Liedes anhören - oftmals hatten diese null Aussagekraft. Wenn ich das Lied dann nicht bei YouTube und diversen gefunden habe, habe ich es auch nicht gekauft. Schließlich kaufe ich nicht die Katze im Sack. Auch finde ich es unverschämt, dass vor allem die großen "Künstler" schlappe 1,29 Euro für ein einziges Lied verlangen!!! Andererseits kann man Lieder von weniger bekannten Künstlern bereits für 0,69 Euro erwerben. Der Standardpreis ist 0,99 Euro. Ich persönlich finde 0,69 Euro mehr als angebracht. Schließlich habe ich bei einem Download letzendlich nichts in der Hand. Welche Kosten fallen schon groß an?


    Meiner Meinung nach wurden in der Vergangenheit viele Fehler seitens der Musikindustrie gemacht. Nun allerdings mit dem Finger auf YouTube und Piraten etc. zu zeigen, find ich jedoch nicht gerecht.

    26.03.2012, 14:41 von Herzgesteuert
    • 0

      vergiss bitte nicht der Aufwand der hinter der Veröffenlichung eines einzigen Tracks steckt...!
      Der wird von Laien oft falsch eingeschätzt, aber es ist keineswegs damit getan, mal eben nen song aufzunehmen, den an iTunes zu mailen und dann hat sich die Sache...da steckt soooo viel mehr dahinter....dafür sind auch 1,29 nicht zuviel...aber das dürfen halt nur die großen verlangen...

      Aber 0,69 ist einfach zu wenig.
      Und "welche Kosten fallen schon groß an?" kannst du wahrscheinlich auch nur fragen weil du dich mit der Materie nicht auskennst.

      26.03.2012, 14:52 von zackenbarsch
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    • 0

      aufnehmen kannst du das ganze nicht umsonst. zumindestens nicht in einer veröffentlichbaren Qualität. Das ganze muss gemastert werden. auch nicht umsonst. Artwork fürs Cover. Promotion für die Veröffentlichung. Bemustern von Radio, DJs oder Magazinen. Evtl. Video produzieren. mit iTunes/Amazon/etc. über die Verkaufskonditionen verhandeln. Benötigte Daten so aufbereiten, dass die Plattformen damit arbeiten können...etc. pp.... Es gibt einfach auch viel Verwaltungsarbeit und Bürokratie bei so sachen...da sitz ja nich einer mit ner Gitarre und singt seinen Song in den Recorder und zack am nächsten Tag stehts bei iTunes und außer Strom für den Recorder hat das ganze nix gekostet...

      26.03.2012, 15:05 von zackenbarsch
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      Das würde mich jetzt aber auch mal interessieren? Wenn sich der einzelnen Track nur 100.000 mal verkauft, wüurden mit einem einzelnen Lied bereits 69.000 Euro verdient...nur in Deutschland. Wenn man jetzt die 1,29 Euro ansetzt und man bei allem Geplärre berücksichtigt, dass sich die großen Künstler immer noch millionenfach verkaufen - haben wir mal eben schlappe 1,29 Mio Euro mit einem Song verdient. 

      26.03.2012, 15:06 von Herzgesteuert
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      @zackenbarsch: das mag für die wirklich kleinen Labels auch alles richtig und vor allem in ihren Dimensionen teuer sein. Keine Frage. Man darf jedoch den Blick für das große Ganze nicht verlieren. Und eine Lady Gaga, deren erstes Album sich 15.000.000 verkauft hat, verdient sich einfach dumm und dämlich. Vor allem, wenn man bedenkt, dass neben dem Album die einzelnen Singles auch nochmal ingesamt >20.000.000 mal verkauft wurden...Kein schlechter Schnitt.

      26.03.2012, 15:11 von Herzgesteuert
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    • 0

      NEIN!!!! auf gar keinen FALL!!!!!!!!!!!!!!!

      von den 0,99 Euro die du vlt bei iTunes bezahlst, bekommt der Künstler am Ende ca. 0,19 Euro!!!!!!!!!!!!!
      Vor Steuern und allem!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Und davon muss er sich komplett finanzieren!!!!

      und Verkaufszahlen von 100.000 sind VÖLLIG überzogen! Du brauchst heute noch nicht mal mehr 1000 um in die Charts einzusteigen, fast nieman verkauft mehr 100.000 Tracks...außer den ganz großen Nummern vielleicht!!!

      26.03.2012, 15:19 von zackenbarsch
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      @Hildegunde:
      Wieso ein Verein? Die wenigsten Label haben ein eigenes Studio...das wird sogar sehr oft ausgelagert...kostet den Künstler dann aber auch oft mehr....
      Promo etc. ist natürlich ansichtssache...wenn du deine Musik ausschließlich über YouTube promoten willst und nicht auch gerne mal im Radio laufen würdest oder eine Review deiner Platte in nem Magazin sehen würdest...deine Sache...

      Prinzipiell ist es ja aber so, dass bei diesen Sachen und auch beim Cover der Künstler Mitsprache-Recht hat und nicht das Label irgendwelche kostenintensiven Dinge an den Mann bringen will...und die meisten Künstler hätten gerne ein schönes Cover und ihr Lied im Radio...

      Außerdem ist es größtenteils auch so, dass die Labels enorme Vorschüsse an die Künstler zahlen, die meistens gar nicht wieder reingeholt werden...

      aber wenn man natürlich selber nicht involviert ist und den Begriff "Musikindustrie" immer direkt mit den großen Major-Labels in Verbindung bringt, deren Hauptkünstler auch in diesen schwierigen Zeiten immer noch genug verdienen, dann ist das natürlich schwierig zu sehen, dass der Großteil der Musikschaffenden und Musikverwaltenden da draußen einfach ganz anders ist.

      26.03.2012, 15:27 von zackenbarsch
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      Klar. Die meisten der Leute die dort arbeiten, so wie ich auch, haben sich dafür aber aus Liebe zur Musik entschieden und nicht aus Profitgier. Denn viel Geld ist da schon lange nicht mehr mit zu verdienen.

      26.03.2012, 15:29 von zackenbarsch
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    • 0

      Du verstehst es nicht. Es geht dem Endverbraucher AM ARSCH VORBEI, wieviel der Künstler am Ende von seiner Plattenfirma und nach Abzug von Steuern etc. bekommt. Interessiert den Künstler ja auch nicht, wieviel ich am Ende nach Abzug von Steuern und Versicherung noch auf meinem Gehaltszettel habe. Der Verbraucher zahlt 0,99 Euro - das ist der Preis den er sieht und tatsächlich gezahlt wird. Und das ist es den meisten Leuten nicht wert. Und wenn sich die Künstler mit Ihrer Musik über Plattenverkäufe und Konzerte nicht finanzieren können, müssen sie sich eben einen anderen Job suchen.

      26.03.2012, 15:31 von Herzgesteuert
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
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      Ja das ist ja das dilemma! das die leute total unrealistische Vorstellungen haben! und sich denken...ja hier, der verkauft ma locker 100.00 Stück davon und wird total reich, is ja super...

      aber darum geht es ja im prinzip auch gar nicht, Fakt ist ja einfach, dass wir einen Beruf haben wie jeder andere, und das wir gefälligst für unsere Arbeit bezahlt werden wollen.
      Und wenn Leute sich unsere Produkte ohne zu bezahlen aneignen, dann ist das einfach Diebstahl. Punkt.

      Und klar können die auch einfach aufhören Musik zu machen und sich nen anderen Job suchen, aber das ist ja auch ne super Einstellung.
      "Ja sorry, den Job den du gerne machen willst, den kannste jetzt leider nich mehr machen, weil die Leute dein Produkt ständig klauen und du dadurch keine Einnahmen mehr hast, aber hey...such dir doch einfach was andres...."

      fändst du vlt auch nich so super wenn du aus dem Grund deinen Traumjob aufgeben müsstest.

      Aber wer hat schon Anrecht auf den Job seiner wünsche...und deswegen gibt es auch viele Künstler die jetzt was anderes machen, weil es eben nicht mehr reicht.

      Aber das macht die Sache doch nicht besser? Also das illegale Runterladen?
      Ich versteh gar nicht wie man sagen kann "Ja dann müssen die sich halt nen anderen Job suchen"...klar müssen die das im Extremfall, so wie das jeder muss wenn er seinen Job verliert, aber ist es nicht eine Frechheit, dass es erst so weit kommt, nur weil der Großteil der Leute einfach die Produkte klaut?

      26.03.2012, 15:58 von zackenbarsch
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      Stimme Herzgesteuert teilweise zu.
      0,99 Euro sollten halt zum größeren Teil beim Künstler landen und nicht zum kleineren.

      26.03.2012, 15:59 von WieSieSehnSehnSieNix
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      Keiner hat gesagt, dass es fair ist. Du gehst in den Supermarkt und kaufst den Liter Milch für 47 Cent - ob die Bauern davon leben können oder den Familienbetrieb nach Generationen aufgeben müssen, interessiert dich doch auch nicht. Aber weil Musik Kunst ist und Kunst was schönes, sollen die Leute das auch würdigen und bereit sein dafür ordentlich in die Tasche zu greifen. Hauptsache das Pfund Hackfleisch von Ja gibt es weiterhin für 1,79 Euro.


      Die Nachfrage bestimmt den Preis - die Verbraucher sind zurzeit leider eher bereit schlechte Qualität (und unrechtliches Verhalten) in Kauf zu nehmen, statt 0,99 bis 1,29 Euro für ein Lied zu bezahlen. Gilt im Übrigen auch für Hackfleisch ;)  Also muss man alternative Modelle (Flatrate, Bonussysteme, etc.) erarbeiten. Ich galube nämlich wirklich, dass viele Menschen bereit sind, für Musik zu bezahlen. Man muss nur den richtigen Anreiz schaffen.

      26.03.2012, 16:51 von Herzgesteuert
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      mach ich jetzt nicht, aber ich weiß was du meinst.

      Finde aber immer noch, dass es einen Unterschied gibt zwischen wenig bezahlen und GAR NICHTS bezahlen.

      klar wären höhere preise gerechter, aber wenn die leute wenigestens 69 cent bezahlen würden wärs ja schon mal ein fortschritt.
      Wär mir jetzt neu, dass die Leute palettenweise geklaute milchkartons aus dem supermarkt tragen...

      26.03.2012, 17:00 von zackenbarsch
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      Was heißt den wenigstens 69 Cent bezahlen würden? Das ist doch kein Wunschkonzert. Das Lied kostet ja idR nunmal 0,99 bis 1,29 Euro. Da nützt es nichts, wenn die Leute 69 cent zahlen würden wollen.


      Und aus offiziellen bzw. realen Musikgeschäften wird ja auch nicht plattenweise Musik geklaut. Insofern vergleichst du hier Äpfel mit Birnen...ständen die Milchkartons jedoch unbeobachtet in einem Hinterhof würden die Leute sie palettenweise wegtragen. Das garantier ich dir. So ist das mit vermeintlich kostenlosen Sachen.

      26.03.2012, 17:09 von Herzgesteuert
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      wenigstens *hier bitte den verlangten, sehr niedrigen  Preis einsetzen* bezahlen würden...besser?

      die 0,69 cent waren jetzt nicht in stein gemeißelt...

      natürlich wird überall geklaut...aber du könntest niemals aus einem realen geschäft so viel klauen :D

      und klar ist das scheiße, dass das Internet in der Hinsicht immer noch einem unbeobachteten Hinterhof gleicht...und sicher ist das Teil des Problems...
      aber nur weils keiner sieht ist auch das Milch klauen nich ok....genauso wenig wie das Musik klauen...

      Ich sag ja hier auch nicht, dass die Leute lieber Milch als Musik klauen sollen??? Klar ist 50 cent für ne tüte milch auch nicht genug...sagt ja auch keiner...ist aber jetzt auch nicht das thema!

      Und gott sei dank steht die milch ja eher selten in unbeobachteten Hinterhöfen.
      Wobei dann wahrscheinlich die Polizei käme...bei illegalen Downloads kommt keiner. Also was tun?
      Hab leider auch keine Lösung.
      Außer den Apell an die Menschheit ihre Musik legal zu kaufen. Ist mir halt wichtig. So wie anderen die Milch.

      26.03.2012, 18:52 von zackenbarsch
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