Oliver_Stolle 03.03.2006, 14:02 Uhr 39 0
NEON täglich

Stars and Stripes

Sonntag ist Oscarnacht. Die Stars werden keine bekommen. Gut so?

»The Legend of Zorro« mit Catherine Zeta-Jones und Antonio Banderas, »The Island« mit Scarlett Johansson und Ewan Mc Gregor, »Bewitched« mit Nicole Kidman – die Liste der Filme, die im vergangenen Jahr mit Stars lockten und an der Kasse floppten, ließe sich noch fortsetzen. Der Glaube, »mit einem berühmten Namen auf dem Plakat könne man den Zuschauern jeden Schrott andrehen«, so die Zeitschrift »Die Weltwoche«, scheint in Hollywood erschüttert zu sein.

Die Oscar-Anwärter vom Sonntag haben Namen wie David Strathairn, Judi Dench oder Jake Gyllenhaal, alles Schauspieler, die wir im Sinn der Überschrift dieses Tagesthemas als »Streifen« bezeichnen möchten.

Ganz schön lang hat das gedauert. Das war das erste, was mir dazu einfiel. Ich bin eigentlich noch nie wegen großer Namen ins Kino gegangen, eher noch, weil ich einen Regisseur oder ganz schlicht einen Film interessant fand. Die einzige weibliche Kollegin aus der Online-Redaktion geht sogar noch weiter: Stars seien bei ihr eher ein Ausschlusskriterium. Filme mit beispielsweise Tom Hanks besuche sie grundsätzlich nicht.

Wie ist das bei euch? Lasst ihr euch von Brad Pitt, Cameron Diaz, Russel Crowe oder anderen 20-Millionen-Dollar-Kandidaten ins Kino locken? Oder freut ihr euch eher, wenn ihr während des Films nicht die ganze Zeit versuchen müsst, den Star zu vergessen, damit ihr in Ruhe der Geschichte folgen könnt? Und welche Schauspieler gehen euch so auf die Nerven, dass ihr auch einen guten Film wegen ihnen ausfallen lassen würdet?

39 Antworten

Kommentare

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    hm, bei mir ist das eher so, dass ich mich im internet über filme informiere, in denen schauspieler mitspielen, die ich in anderen filmen schon sehr gut fand...
    also gehe ich schon nach namen, aber ich schau mir halt nicht unbedingt nen film mit tom hanks an, nur weil tom hanks drin ist... der film und die story muss mich schon ansprechen.

    09.03.2006, 14:24 von Cremetorte
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    ich freu mich da eher noch wenn ich mir bekannte gesichter im kino wiedersehe. ich krieg das nur schwer gebacken mir gesichter und die passenden namen dazu zu merken. gezielt gehe ich nur äußerst selten ins kino. meist geh ich auf blauen dunst los, was dann läuft sehe ich ja wenn ich da bin... von daher ist mir das fast wumpe welcher teuer bezahlte schauspieler da mitspielt oder nicht. kommt halt auf die leistung des künstlers an und nicht auf die kröten die er oder sie dafür bekommen hat.

    07.03.2006, 21:11 von so_de_juli_ne
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    Spike gespielt von Rhys Ifans.

    "Notting Hill" finde ich persönlich nicht sooo bärig (was mit meiner tiefempfundenen Abneigung Julia Roberts gegenüber zu tun hat).
    "Unsere Leser haben Sie zur beliebtesten Schauspielerin gewählt... Nach Black Beauty."

    07.03.2006, 19:18 von sailor
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    @sailor
    da geb ich dir recht!
    ich mag hugh grant eigentlich schon. er ist zwar nicht in all seinen filmen "überragend", aber in "notting hill" z.b. ist er fantastisch. genauso wie julia roberts u. vor allem sein mitbewohner...ich komm nicht so schnell auf den namen.....sein mitbewohner ist der hammer. ;)

    07.03.2006, 18:59 von Blaumond
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    mein absoluter no-go-schauspieler ist hugh grant. da kann die story des filmes noch so gut sein, geht einfach nicht

    06.03.2006, 17:42 von NothingToulouse
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      @NothingToulouse du musst dir den film aber unbedingt auf englisch ansehen. im orginal ist hugh grant einfach echt groß!!

      09.03.2006, 01:06 von rumpelbaer
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    Grundsätzlich sollte ein Film natürlich in erster Linie durch eine gute Story überzeugen. Wenn die richtig schlecht und belanglos ist, hilft auch der größte Star nix mehr.
    Andererseits kann so mancher eher mittelmäßige Streifen durch tolle Schauspieler enorm aufgewertet werden. "Elementarteilchen" ist z.b. so ein Film.

    Ansonsten gibt's schon so ein paar Lieblingsschauspieler, von denen ich mich eigentlich fast immer ins Kino bzw. in die Videothek locken lasse... Joaquin Phoenix, Nicolas Cage und Jake Gyllenhaal sind für mich solche Zugpferde.
    Ich hab mir mit der Zeit einfach so ne Art interne Liste erstellt von Regisseuren, Darstellern und teilweise auch Autoren, deren Filme mich in der Vergangenheit größtenteils überzeugt haben. Da isses doch klar, dass ich deren Projekte dann aufmerksamer verfolge als andere.

    So, und jetzt muss ich mich schon mal mental auf die Oscars einstellen:-).

    05.03.2006, 23:16 von Liegenlerner
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    Um mir mal grad selbst zu widersprechen: manchmal merk ich mir doch mal nen Namen, und wenn es der Produzent ist...

    Komme gerade wohl unterhalten und mitgenommen aus Eichingers "Elementarteilchen" und bin sehr gespannt auf "Das Parfum".

    05.03.2006, 22:48 von LudwigMartin
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    Ich kann mir grundsätzlich keine Schauspieler- und Regisseurnamen merken.
    Kriterien daher: Thema, Empfehlungen von Freunden, Stimmung (Cover oder Trailer), Herkunft (frz, skandinavisch)

    Ich nehm die ganze Oscar-Angelegenheit wenn, dann nur so wahr, daß es mich interessiert, wie ein Film, den ich gesehen hab und gut oder schlecht fand, dabei wegkommt.

    Ansonsten bin ich ein typischer Mit-Geher, was mein Kino-Konsum betrifft. Es gibt da Freunde mit sehr festen Vorstellungen - wurde noch nie enttäuscht.
    Manchmal bin ich sogar käuflich: statt "Walk the line" durchzusetzen, hab ich mich neulich zu "Sommer vorm Balkon" einladen lassen ;-)
    War auch nett; schöne Berlin-Atmosphäre. Und "Walk the line" seh ich bestimmt nochmal...

    05.03.2006, 11:10 von LudwigMartin
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