frl_smilla 30.11.-0001, 00:00 Uhr 25 47

Das Gewicht von Wasser

Sie war schon immer größer als ich. Größer, älter und berechnender. Ehrlicher, brutaler, organisierter. – eine Geschwistergeschichte

Sie sitzt auf meiner Anrichte und raucht. Sie erzählt mir irgendwas, ich höre nicht hin und koche. Sie spricht immer mit dem ganzen Körper. Sie weiß, dass ich ihr nicht zuhöre. Ich mag es, wenn sie redet und redet. Sie lenkt mich ab damit.
Ich brutzle mit den Töpfen, die ich noch nicht eingepackt habe und wahrscheinlich auch nicht mitnehmen werde.
Die Kippe fliegt aus dem offenen Fenster. "Soll ich dich nachher noch irgendwo hinfahren? Willst du feiern?" Sie stellt sich neben mich, nimmt einen Löffel und probiert. Sie grinst. Es schmeckt nicht.
"Nein", antworte ich auf ihre Frage. Und: "Ich weiß noch nicht."

Wir essen auf dem Boden und lehnen uns an die gestapelten Kartons.
Den Fernseher werde ich hier lassen. Wir gucken Gameshows und trinken Bier und rauchen eine Selbstgedrehte nach der anderen. Morgen wohne ich hier nicht mehr, es ist mir egal, wie sehr wir hier die Bude vollqualmen.
Als wir fertig sind steht sie auf, die Zigarette im Mundwinkel und räumt die Teller weg. Ich höre sie in der Küche hantieren. Sie kommt wieder mit ihrer Tasche, packt zwei Weingläser aus und dazu eine Flasche mit grünem, undefinierbaren Inhalt. Nachtisch.

Nach dem fünften Schnaps wird meine Zunge locker.
Ich hasse das, wenn sie mich abfüllt, aber "Nein" sagen habe ich nie gelernt. Ich dachte vor Jahren, wenn ich bei den Trinkereien mit meiner Schwester nur lange genug durchhalten würde, würde sie auch mal reden. Darauf warte ich heute noch.
"Ich hab Schiss." Ich blubbere vor mich hin. Sie verzieht keine Miene.
"Du brauchst keinen Schiss haben. Die Frau ist da. Sie wartet auf dich."
Sie gießt mir noch einen ein. Ich möchte die Hand heben und höflich ablehnen, aber dann wird sie aufstehen und gehen. "Dummerchen. Du solltest dich freuen."
Ja.


Sie war schon immer größer als ich. Größer, älter und berechnender. Ehrlicher, brutaler, organisierter. Als ich zwölf war und von älteren Jungen wegen meiner extrem kurzen Haare gehänselt wurde (sie dachten, ich wäre krank), verprügelte sie jeden einzelnen von ihnen. Jeden Tag nach der Schule nahm sie sich einen anderen vor. Sie zog das volle Programm durch: blutige Nasen, blaue Flecken, Kratzwunden.
Dann standen abends die Eltern der Geprügelten bei uns vor der Tür.
Es gab Hausarrest.
Für uns beide.
Mom sagte, ich hätte meine Schwester von den Schlägereien abhalten sollen. Ich verstand kein Wort. Ich schämte mich in Grund und Boden wegen ihr. Nirgendwo war ich vor ihr sicher. In der Schule durfte ich ihr nicht zu nahe kommen. Auf dem Heimweg prügelte sie sich durch die Nachbarschaft. Waren wir alle zusammen einkaufen, gab es meistens Zoff . Wenn ich versuchte mich zu wehren, piesackte sie mich. Wenn ich mich nicht wehrte, warf Mutter mir vor, ich würde meine Schwester nicht bremsen können.

Als ich zehn war, war sie das erste und einzige Mal richtig brutal handgreiflich mir gegenüber.
Ich hatte ihr Tagebuch entdeckt. Mir war nach der Schule langweilig gewesen. Sie hatte sich zu einer Freundin verzogen und ich habe das erste und einzige Mal in ihrem Zimmer geschnüffelt. Ich entdeckte nicht viel. Ich zog wahllos Schubladen auf, in der Hoffnung, irgendwas zu entdecken, was mich interessieren könnte.
Es war schlicht. Ein dickes Schulheft, kariert. Den Umschlag hatte sie mit Bildern aus Zeitschriften vollgeklebt und mit Tesa verstärkt. Es stand nichts drauf. Ich dachte zuerst, es wäre ein altes vollgeschriebenes Schulheft. Aber die wilden Zeichnungen, die verschiedenen Schriften und Farben, die reingeklebten Gedichte - ich ging einfach mal mehr, mal weniger flüchtig über die Seiten. Ich habe die Hälfte nicht verstanden, nein, eigentlich verstand ich gar nichts. Ich verstand nicht, warum sie ständig auf einer Seite mit einem anderen Nachnamen unterschrieben hatte.
Ich legte es zurück.
Als sie von der Freundin zurückkehrte, konnte ich meine Klappe nicht halten und fragte sie nach dem anderen Nachnamen. Ich sagte einfach: "Sag mal, wer ist....?"
Sie wusste sofort, was los war, warf ihre Sachen auf den Boden und schoss auf mich zu.
"Du widerlicher kleiner Scheißkerl!", schrie sie, packte mich und knallte mir eine. Sie drehte meinen Arm auf meinen Rücken, schlug mir mit der Faust in die Seite, in den Bauch. Überall hin. Ich wehrte mich, so gut ich konnte, aber sie war einfach stärker und größer. Irgendwann bekam sie meine Haare zu fassen und da war es vorbei.
Sie hat mir meine Locken büschelweise ausgerissen.

Es gab eine Familiensitzung. Es war kurz und heftig.
Ich musste zugeben, dass ich geschnüffelt habe. Sie musste zugeben, dass sie überreagiert hatte. Wir bekamen beide für lange Zeit Hausarrest.
Meine Schwester hat danach lange nicht mehr mit mir geredet, und wenn sie etwas von mir wollte, hat sie es mir verdeutlicht, indem sie mich geschubst oder mir in die Seite geboxt hat. Wochenlang.

Seitdem trage ich meine Haare unanfassbar kurz.

Heute ist sie ruhiger. Resignierter.
Sie zuckt mit den Achseln, wenn sie ihren Job verliert. Wenn ihre Waschmaschine ausläuft und die Nachbarn unter ihr sich bei ihr beschweren, zuckt sie nicht mal mit der Wimper. Und als sie erfuhr, dass der Typ, mit dem sie mal eine Affäre hatte, sich seinen Schwanz lieber von ihrem besten Freund lutschen ließ, zückte sie ihr Handy, löschte beide Telefonnummern, sah mich an und sagte nur: " Komm, gehen wir irgendwo was essen!"

Es ist weit nach Mitternacht, als wir die Flasche endlich geleert haben. Wir gehen einmal um den Block um unseren Tunnelblick in den Griff zu kriegen. Sie hilft mir, die restlichen Kartons zu packen, spült das Geschirr und dann beschließen wir, doch noch clubben zu gehen.

Als ich mein Abitur mit Ach und Krach bestanden hatte, drückte mir Oma ein Sparbuch mit mehreren Tausendern drauf in die Hand und lächelte mich schwach an. "Lass es dir gut gehen, Junge!"
Ich habe das Sparbuch erst mal zur Seite gelegt. Ich wollte die Kohle nicht einfach so verprassen. Ich habe lange überlegt. Dann starb Oma. Leise und still.
Da warf ich alle meine Pläne über den Haufen.
Ich finanzierte mir davon meine Feierei.
Ich habe keinen einzigen Cent dieses Geldes für Vernunftdinge ausgegeben. Ich wollte leben mit dem Geld, vernünftig war ich mit dem Geld, dass ich mir erarbeitete. Und bis jetzt ist die Kohle nicht alle. Heute Nacht verbrate ich den Rest.

Der Club ist voll. Er liegt am Stadtrand, mit schönem Garten und nicht weit vom Meer. Sie stupst mich am Eingang, grinst mich an und verschwindet in der Menge. Ich in die andere Richtung.


Als sie sechzehn war, ging die Heulerei los. Sie versteckte es, so gut sie konnte, aber ich spürte, was abging. Sie fuhr nicht mehr mit mir von der Schule nach Hause. Sie ging direkt in ihr Zimmer, sperrte die Tür ab, drehte die Musik laut auf und bliebt den ganzen Nachmittag verschlossen und verschollen.
Mom nahm mich irgendwann zur Seite.
"Geht es ihr schlecht?", fragte sie mich. Ich zuckte mit den Schultern.
"Geht es dir schlecht?", fragte Mutter sie irgendwann beim Abendessen. Sie schaute auf. "Nein, wieso?"

Natürlich kam im Anschluss daran gleich die Hungerei.
Sie rührte nichts mehr an, außer beim Abendessen. Und da nur das Nötigste. Sie machte mich mit ihrer permanenten schlechten Laune wahnsinnig. Ich konnte sagen was ich wollte, sie zickte mich an, schrie unvermittelt los und knallte Türen.
Ich ging nach der Schule nur noch heim, wenn es sich nicht vermeiden ließ. Ich nutzte jede Gelegenheit, nachmittags irgendwo anders unterzukommen. Wenn sich niemand fand, zu dem ich gehen konnte, stromerte ich in der Stadt herum, gammelte in Kaufhäusern ab und wartete auf Mom, dass sie mich abends mit nach Hause nahm.
Der Stress beim Abendessen reichte mir schon.
"Iss was!"
"Ich ess doch was!"
"Nimm noch was!"
"Meine Güte, ich bin satt!"
"Das glaube ich dir nicht!"
"Ach, leck mich!"

Sie klaute meine Klamotten. Obwohl sie größer ist als ich, konnte sie meine Sachen problemlos tragen. Sie klaute meine Pullis, damit man nicht sah, wie dünn sie war. Sie klaute meine Sneakers, weil ihr ihre eigenen nicht mehr gefielen. Sie klaute mir meinen Tabak und drohte, mich mit der Raucherei bei Mom zu verpetzen. Sie klaute meine Bücher und gab sie mir völlig zerschlissen und vollgekritzelt wieder zurück. Ich holte mir mein Zeug nachts zurück, wenn sie schlief oder morgens, wenn sie im Bad war.

Irgendwann, ich hatte keinen nachmittäglichen Unterschlupf gefunden und war ausnahmsweise mal nach Hause gefahren, erwischte ich sie kotzend über der Kloschüssel.
Ich riss die Klotür auf, weil ich dachte, ihr wäre schlecht. Sie setze sich auf, sah mich giftig an und sagte völlig ruhig zu mir: "Sag mal, hast du sie noch alle?" Da wusste ich bescheid.

Ich treffe im Club einige alte Kollegen von mir. Um sie rum lauter junge Mädels, die ich nicht kenne. Eine setzt sich direkt neben mich, sie hält einen giftgrünen Cocktail in der einen Hand und eine Zigarette in der anderen. Sie drängt mir ein Gespräch auf, dass ich natürlich nur zur Hälfte verstehe. Es ist mir auch egal, ob und über was wir uns unterhalten. Ich bin dabei, meinen Schnapsrausch mit Bier wieder aufzufrischen. Eine teuflische Mischung, die bei mir noch nie funktioniert hat.
Ich tanze mit dem fremden Mädchen, ich bin betrunken und lächle sie an. Sie lächelt zurück. Sie hat all das, wovor ich mich immer gefürchtet habe bei Frauen: Große Brüste, kurze Haare, lackierte lange Fingernägel. Sie trägt ein T-Shirt, auf dem steht: The world is mine!
Stundenlang tanzen, trinken, tanzen, trinken. Als ob es kein morgen mehr gäbe. Für mich gibt es auch kein morgen. Für mich gibt es nur mehrere Stunden Heimatlosigkeit. Ich höre die Musik kaum noch und stehe auf, um im Garten frische Luft zu schnappen. Das fremde Mädchen folgt mir.
"Na, alles in Ordnung bei dir?"
Ich grinse das junge, fremde Ding neben mir total volltrunken an. "Jaaaaa.....", lalle ich. Und grinse noch mehr. Ich bin schon lange nicht mehr Herr der Lage und die kleine Schlampe nutzt das auch noch schamlos aus.
"Vielleicht sollten wir zu dir gehen und da weitertrinken?" Sie zerrt mich hoch, ich lege einen Arm um sie. Ich spüre den Blick meiner Schwester. Wie ein Messerstich in die Seite. Ich drehe langsam den Kopf. Ich kann ihre Gedanken lesen. Du Dreckschwein. Es knallt an meinen Kopf, prallt aber an meiner vom Alkohol aufgeweichten Birne ab. Ich dampfe unbekümmert dauergrinsend mit dieser Kleinen Richtung Taxistand ab.

Ich bekomme kaum die Wohnungstür auf. Ich wanke in die Küche und suche Alkohol.
"Cheers."
Wir knutschen ein bisschen rum und ich fange an, ihr unter dem T-Shirt herumzufummeln. Ich bin benebelt. Weil ich wieder zu mir kommen will, zwinge ich mich zum nachdenken.
Ich halte bei Knutschen die Augen offen und zähle meine Kartons. Ich versuche zu schätzen, wie viel sie wiegen. Plötzlich wird mir klar, dass diese Kartons eine Menge wiegen. Ich meine, wie viel sie wirklich wiegen.
Mein ganzes Leben steht hier komprimiert in Kartons. Wie viel Raum ich damit füllen könnte. Wieviel ich damit füllen werde.
Ich werde ankommen. Bald. Morgen. Nie.
Ich fahre ruckartig hoch.
Die Kleine muss sofort raus hier.
Nur wie?
"Sag mal, wie alt bist du eigentlich?"
Sie sieht mich erschrocken an. "Achtzehn!"
Ich schaue sie an. Sie zuckt mit den Schultern. "Na gut, ich bin fast achtzehn!"
"Raus." Ihre Augen weiten sich. Ich gehe zur Tür.
"Raus hier. Hier wird nichts laufen." Sie rührt sich nicht.
Ich werfe ihr einen größeren Schein hin. "Hier, fahr mit dem Taxi nach Hause!"
Sie springt auf. "Was bist denn du für ein Arschloch!"
Ich bin kein Arschloch. Aber ich habe gerade genug Geld in meiner Hosentasche um so zu tun, als wäre ich eins.


Es war irgendwann vor ein paar Jahren. Meine Schwester und ich wollten an einem Sonntag den Kater vom Vorabendl wegspazieren. Wir schlenderten in Richtung des Flusses, der lahm und träge in der klaren Waldluft wartete. Eine kleine Brücke, die nur auf einer Seite ein Geländer hatte, führte auf die andere Seite.
Es dauerte keine Viertelstunde und wir stritten. Ich regte mich auf, dass sie mir nichts erzählte, aber mir ständig mit ihren lächerlichen Postkartenweisheiten vorschreiben wollte, was ich zu tun hätte. Sie regte sich darüber auf, dass ich nicht zuhörte und sie anscheinend nicht verstehen wollte. Sie fing das monologisieren an. Eine "Ich-erkläre-mich"-Rede. Wie schlecht alle wären, weil sie nicht anders könnten. Wie sehr sie es hassen würde, ständig wütend sein zu müssen, weil sie nicht ins allgemeine Panorama passe. Wie leid es ihr täte, mir gegenüber, aber im Grunde sei sie nicht besser als die anderen. Dabei wolle sie mich immer beschützen. Sie redete sich über die allgemeine Oberflächlichkeit hin zur ebenfalls allgemein steigenden Bereitschaft, seine Mitmenschen zu belügen und krönte das ganze mit dem Beschluss, sich in Zukunft nicht mehr an "diesem wahnwitzigen und nervenzermürbenden Zirkus" zu beteiligen.
Ich hatte weder Kraft noch Lust dazu, aber ich setzte dagegen.
"Meinst du nicht, eine gesunde Distanz bringt dir mehr als der lebenslange Kampf gegen Windmühlen?"
"Nein!"
"Du wirst ausbluten.", sagte ich ruhig.
"Ich blute jetzt schon wie ein Schwein und keiner sieht es!"
Ich tickte aus.
Ich war traurig, verzweifelt, überfordert, hilflos und mir selbst in meiner eigenen Wut total fremd.
"Verdammte Kuh." zischte ich.
"Was ist denn mit dir los?", fragte sie.
Ich brüllte.
"Alles! Nichts!"
Ich konnte mir die Dampfwalze nicht antun, mit der sie gerade über mich drüberfahren wollte. Ich schrie sie an. Weil ich sie mochte. Weil ich nicht mehr konnte. Weil ich nicht alles in Frage stellen wollte. Weil ich mich nach dem Paket Ruhe sehnte, dass mir bisher irgendwie in meinem Leben gefehlt hat.
"Seit ich denken kann, bist du nur am kämpfen! Und wie weit bist du gekommen? Bist du da, wo du sein wolltest, ja? Hast du dein Windmühlenfeld durch? Was kommt als nächstes?"
Sie sah mich mit hängenden Schultern an und sagte leise: "Es ist mir einfach alles zu schwer. Es ist wie Wasser. Du brauchst es zum Leben, du kannst ertrinken, es kann dich zerdrücken und zerquetschen."
Ich stieg völlig aus. "Du bist doch zu nichts zu gebrauchen! Kapier es endlich! Du bist die Letzte, wegen der sich die Welt aufhört zu drehen! Du willst wissen, was das Wasser, das dich erdrückt, so wiegt? Dann find's raus!"
Und dann schubste ich sie in den Fluss.





Es ist sechs Uhr morgens, ich habe genau eine halbe Stunde geschlafen und versuche, den Dreck von gestern noch so gut es geht wegzuräumen. Mit zitternden Händen bringe ich das letzte Mal den Müll raus.
Sie wartet rauchend vor der Tür.
"Ist die Kleine von gestern noch da?" Ich schüttle den Kopf. Sie verzieht die Mundwinkel. Es ist zu früh am Morgen und seitdem ich denken kann, hat sie morgens nie ein Wort zuviel rausgebracht. Heute gibt sie sich Mühe.
"Gut. Will nich vor ner Fremden rumheulen." Sie nuschelt zwar, spricht aber ganze Sätze. "Du musst überhaupt nicht rumheulen" antworte ich. Ich kann mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen.
Der Möbelwagen kommt um die Ecke. Ich fühle, wie mich die kalte klamme Morgenluft zerfallen lässt. Ich bin zu müde für alles, was jetzt kommt.

Bevor ich sie weinen sehen kann, drückt sie mich und fasst mir zum ersten Mal seit sechzehn Jahren wieder ins Haar.
"Du solltest sie dir wieder wachsen lassen."
Ich muss noch breiter grinsen. "Niemals!"

47

Diesen Text mochten auch

25 Antworten

Kommentare

  • Kommentar schreiben
  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • 0

    WOW!!!

    15.10.2009, 09:39 von SallyBowles
    • 0

      @SallyBowles "Seit ich denken kann, bist du nur am kämpfen! Und wie weit bist du gekommen? Bist du da, wo du sein wolltest, ja? Hast du dein Windmühlenfeld durch? Was kommt als nächstes?"
      Sie sah mich mit hängenden Schultern an und sagte leise: "Es ist mir einfach alles zu schwer. Es ist wie Wasser. Du brauchst es zum Leben, du kannst ertrinken, es kann dich zerdrücken und zerquetschen."
      Ich stieg völlig aus. "Du bist doch zu nichts zu gebrauchen! Kapier es endlich! Du bist die Letzte, wegen der sich die Welt aufhört zu drehen! Du willst wissen, was das Wasser, das dich erdrückt, so wiegt? Dann find's raus!"
      Und dann schubste ich sie in den Fluss.


      danke. das ist wundervoll.

      01.03.2010, 20:48 von Mle_Ann
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Das ist doch.. Die sind doch... Also nee, die sind doch keine Geschwister? Die sind doch eine Person? Zwei konkurrierende Persönlichkeiten?

    Selbst wenn das nicht so geplant war, ich habe den Text so gelesen. Mehrmals. Und es ergibt sich für mich eine wundgeschürfte Tragik.

    21.07.2009, 00:57 von quatzat
    • Kommentar schreiben
  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • 0

    Der Text gefällt mir wirklich gut. Traurig-schön die Beziehung zwischen den Geschwistern. Kenn ich aus eigener Erfahrung, dass es trotz so mancher Hass-Gefühle niemanden gibt, dem man so nah ist, wie seinen Geschwistern. Das einzige, was mich etwas gestört hat, war "Mom" und "clubbing". Sonst aber eine Empfehlung.

    11.05.2009, 11:11 von Alexiana-original
    • Kommentar schreiben
  • 0

    Liebe ______smilla_____ _____ ___,

    ich habe Dein Gedicht/ Text/ Artikel/Gechreibsel< br />
    - mit Freude [XX ]
    - mit Spannung [XX ]
    - mit Tränen in den Augen [ ]
    - zweimal [XX ]
    - leider [ ]
    - unter körperlichen Schmerzen [ ]
    - gar nicht erst [ ]

    gelesen. Mir fällt mir auf,

    - dass Du nur vierhebige auftaktige Trochäen mit wechselnd weiblichen und männlichen Kadenzen verwendest. [ ]
    - dass alles für die Katz ist. [ ]
    - dass Du nix vom Schreiben verstehst. [ ]
    - dass ich nix vom Schreiben verstehe. [XX ]
    - dass Du ein Fan sein musst. [ ]
    - dass ich jetzt weinen muss. [ ]

    Damit drückst Du aus,

    - wie langweilig und monoton das Leben ist. [ ]
    - wie schön das Leben sein kann. [XX ]
    - dass Du ein großes Herz hast. [ ]
    - was ich fühle. [ ]
    - was bereits tausend andere Dichter schon besser gemacht haben. [X]
    - dass Du nicht mehr ganz dicht sein kannst. [ ]


    Zum Inhalt: Dein lyrisches Ich [X ] / Du [ ]

    - reist in eine fremde Welt. [ ]
    - beobachtet die Menschen. [XXX ]
    - stirbt gerade an einer Überdosis Herzschmerz. [ ]
    - kann seine Mitte nicht finden. [ ]
    - philosophiert über den Sinn des Lebens. [ ]
    - kotzt sich die Seele aus dem Leib. [ ]
    - vermutet eine Intrige. [ ]
    - hat zu viel, zu wenig oder gar kein Sex. [ ]
    - macht gerade seine Steuererklärung. [ ]

    Ich frage mich nun,

    - was das soll. [ ]
    - ist es dunkel oder schon hell? [ ]
    - wo komme ich her, was will ich hier und wo gehe ich hin? [ ]
    - hast du das alles wirklich erlebt? Oder belügst du uns gerade? [ ]
    - wo habe ich das ähnlich, nur besser, schon mal gelesen? [ ]
    - hast Du kein Tagebuch? [ ]
    - wie kann man dir helfen? [ ]

    Ich glaube, dass es hier um

    - das Leben an sich [XX ]
    - Liebeskummer [ ]
    - die Eltern [ ]
    - den Tod im allgemeinen[ ]
    - sexuelle Frustration [XXXX ]
    - ein gestörtes Vater/Sohn-Verhältni s [ ]
    - den heißen Brei [ ]
    - dich selbst und Dein verdammtes Ego [ ]
    - alles und gar nicht [ ]

    geht.

    Dein Gedicht/ Text/ Artikel hat

    - die Startseite verdient. [XXXXX ]
    - den Nagel auf den Kopf getroffen. [XXX ]
    - hier nichts verloren. [ ]
    - keinen Sinn. [ ]
    - mein Leben zerstört. [ ]

    Ich habe es

    - gerne gelesen. [XXXXXXX ]
    - für völligen Nonsense befunden. [ ]
    - ausgedruckt und mit Freude verbrannt. [ ]
    - gerade unter meinem eigenen Namen veröffentlicht. [ ]

    Ergänzende Bemerkung:


    ICH WILL MEHR DAVON! __________________ __________ ____________________ _________< br />
    Ich verbleibe mit/ in

    - erschüttertem Schweigen [ ]
    - Grüßen [ ]
    - LG [ XX]
    - großer Erwartung, was immer auch kommen mag [ XXX]
    - einem tief empfundenen „Fick Dich selbst!“ [ ]

    Dein ___________nutella__ _ ______

    10.05.2009, 12:13 von nutella
    • Kommentar schreiben
Seite: 1 2 3