Kokomiko 11.01.2010, 02:24 Uhr 43 36

Bücher haben eine Seele...

...und manchmal sind sie böse...

"Dieses verdammte Buch will mich nicht!" Kennen Sie das? Es gibt Bücher, die wollen einen nicht. Ich bekam schon häufiger Bücher geschenkt oder empfohlen, die wollten mich nicht. Lehnten mich als Leser schlichtweg ab. Machten ihre Klappe zu und weigerten sich, mir einen Zugang zu eröffnen. Wollten mit mir nichts zu tun haben.
Insofern sind Bücher wie Menschen. Findest Du den Eingang nicht, gehst Du mit einer falschen Erwartung oder Vorurteil an sie heran...Bumms! Klappe zu-Affe tot.

"Das musst Du lesen! Sowas von genial! Du wirst es nicht mehr weglegen können, bevor Du durch bist! Ich habe es verschlungen!" trompetete mir die Schenkerin mit weit aufgerissenen Augen, mindestens 120 Puls und erhöhtem Blutdruck entgegen. "Das ist sowas von gut, also ich bin begeistert!" "Merke ich.." Meine Zurückhaltung war wohl offensichtlich und rief angemessene Enttäuschung bei der Angefixten hervor.
"Nawas..?!..willst Du nicht wenigstens den Klappentext lesen?" Ihr zuliebe tat ich es. Das war überflüssig denn ich kannte ihn. Man konnte sich derzeit gegen dieses Buch überhaupt nicht wehren, wenn einem Bücher am Herzen lagen und man die entsprechenden Portale, Kultursendungen und Feuilletons verfolgte. Ich kannte den Plot. Ich hatte einige Rezensionen gelesen. Dieses Buch war ein Star, das wusste ich. 2 Millionen Exemplare sollten in den Jahren nach Erscheinen verkauft werden. Der Autor sollte einer der Sterne am Belletristikhimmel werden, konnte später schreiben, was er wollte, alles ging wie geschnitten Brot. 3 Jahre nach der Erstausgabe wurde es verfilmt. Wie gesagt, dieses Buch war ein Star.
Und so benahm es sich auch sofort, als ich es mit der gebotenen Ehrfurcht vorsichtig aus dem schönen Geschenkpapier der Buchhandlung meines Vertrauens auspackte. Gebundene Ausgabe, über 1000 Seiten, Einband in schönem Design. Herausgeputzt, geschminkt, fertig für die Performance. Eigentlich hätten im Raum auf einmal Scheinwerfer angehen müssen. Ich wartete auf die Stimme aus dem Off: "Ladies and Gentlemen! We proudly present..!" Roter Teppich, Blitzlichtgewitter..."
"Hey! Cool! Du wirst es lieben!..! Das war nicht die Stimme aus dem Off, sondern mein angetrunkener Schwager, der ausgesprochen `On`, nach dem 8. Bier mit roten Backen und leicht glasigem Blick die Hand vom Hintern seiner neuen Freundin losschraubte und nun gestenreich seine Stellungnahme verkündete. "Irre!, sag´ ich Dir"
"Seit wann liestn Du?" fragte ich ehrlich irritiert. In seiner Wohnung lagen die üblichen Repräsentationsbände im Regal. Bertelsmanns Irrtümer, die er vergessen hatte zu remittieren, als er neue BlueRays und CDs bestellt hatte und diese Sünden zur Ansicht mitbekam. Uta Danella und Konsalik. "Der Arzt von Stalingrad und "Die Rollbahn" waren sein Horizont zum Nationalsozialismus und 2.Weltkrieg. Dazu Readers Digest Schmuckausgaben, erhaben geprägter Einband. Die hatte er mal bekommen, als es vom Verlag ein Gewinnspiel gab. Das verhieß ihm, er sei in "der engeren Wahl" für den Gewinn eines Mercedes E-Klasse-Coupe´. Wie sich später herausstellen sollte, hatte er die AGB nicht gelesen und ein Abo gekauft. Den Mercedes hat wohl ein anderer Glückspilz gewonnen. Auf seinem Klo lagen ADAC Motorwelt und FHM. Soviel zu seiner Bibliophilie. "Das muss man gelesen haben." Er machte sein 9.Bier auf und gab seiner Hand den Hintern seiner Freundin wieder. Ich gehe bis heute davon aus, er kannte den Inhalt wohl nur aus Tischgesprächen.

"Wie alt bist Du denn geworden?" "27, wie jedes Jahr, Cherie." Sie lächelte schüchtern. Das war meine Lieblingsnichte. Ein Bücherwurm. Sie zog mich zum Sofa. Nachdem wir uns gesetzt hatten, hielt sie mir verlegen feierlich ihr kleines Päckchen hin. "Ich habs vom Flohmarkt. Ich dachte, es gefällt Dir vielleicht." "Wann lernst Du es endlich? Alles, was von Dir kommt, gefällt mir, weils von Dir ist." "Hast Du das Papier wieder selbst gemacht?" "Hmhm" Sie bastelte für ihre Geschenke das Einpackpapier immer selbst. Schöne Collagen, deren Teile sie aus den bunten Glamourmagazinen ausschnitt, die ihre Mutter zu Dutzenden "las" und dann der Altpapiertonne zum Fraß vorwarf.
"Wunderbar! Danke. Du bist ein Schatz. Das Papier alleine ist schon ein schönes Geschenk. Du bist eine Künstlerin."Sie wurde ein wenig rot, blickte unter sich und fing an, die Nagelhaut des kleinen Fingers mit dem Daumen abzupolken, wie sie es immer tat, wenn ihr etwas unangenehm war. "Nu packs schon aus."
Ich nestelte das Bändchen auf, mit dem das Päckchen verschnürt war und legte behutsam die schmucke Collage zur Seite. " Hoffentlich hast Du das noch nicht." Ihr kleiner Finger blutete. Ein kleines abgegriffenes Exemplar der ´Bremer Stadtmusikanten´, Pappeinband, wunderschön illustriert. Dieses Buch gehörte sofort mir, zu mir. Es sprang mich förmlich an, wie man einen vermissten Freund anspringt, den man lange nicht gesehen hat. "Es ist eine kleine Widmung drin. In Sütterlin." Ich fummelte ein zerknäultes Tempo aus der Hosentasche und gab es ihr. "Du vergießt Dein Blut für mich, Schatz. Brauchst Du ein Pflaster?" "Lies endlich." Sie nuckelte an ihrem kleinen Finger. Ich klappte das Büchlein auf. Das vergilbte Papier roch, wie alte Bücher riechen müssen. ""Etwas besseres als den Tod finde ich überall. Elisabeth ich werde Dich immer lieben. Franz""
"Und..?" fragte sie ungeduldig in meine Pause "Unglückliche Liebe?" "Seems so." Ich nahm sie in den Arm und drückte sie. "Hey, Du schenkst mir wieder einen ganzen Kosmos. Ich liebe Dich. Danke. Das ist ein wunderbares Geschenk. Ich lese es heute Abend. Und jetzt hol Dir endlich ein Pflaster. Und iss was, Du tapezierte Fahrradspeiche.Und nächste Woche Stadtbibliothek? Date?" Sie zwinkerte. "Date!" "Ich ruf Dich an." Sie trollte sich zum Buffet.."Cooles Stück.."

Da lagen sie nun. Die Gunstbeweise meiner Nächsten. Bestandsaufnahme. 2 CDs, 1 DVD, ein Schlüsselanhänger mit blauem LED, ein Sweatshirt mit der provokanten Aufschrift ´Wat? Wer bist Du denn?´, Gutschein für die Waschanlage, 1 Flasche Schnaps, Pullover mit Querstreifen...und die 2 Bücher. "Ich habse ja alle lieb, aber wann verdammt checken die Menschen, dass ich gemusterte Klamotten hasse..und sie sollen mir bitte Bücher schenken?"
Ich nahm den Hochglanzbestseller in die Hand. Ein gutes Kilo Papier. Genug um Bizepsworkout damit zu machen. Lag schlecht in der Hand.
Ich fleetzte mich in die Sofaecke. Bestseller. Ich hatte schon immer gewisse Schwierigkeiten mit Bestsellern. Bücher sollten eine gewisse Exklusivität ausstrahlen. Bestseller haben so etwas Nuttiges, Gewöhnliches. Glänzend und aufgetakelt kommen sie daher. Wie die Huren am Boulevard. "Komm lies mich, ich lass Dich rein. Ich machs Dir gut." Vielleicht war es aber auch einfach mein Hang zum Elitären, meine bockige Haltung zum Mainstream, zum "manipulierten Konsum".
"So nun fang endlich an. 100.000 Leser können sich nicht irren. Der Satz "Esst mehr Scheiße. Milliarden Fliegen können sich nicht irren" kam mir dazwischen. Ich öffnete den frisch geschenkten Schnaps, goss mir ein und trank. "Muss ich mich erst betäuben, um ein Buch zu lesen?" Dieses Buch wollte mich nicht. Vielleicht hatte es das Katastrophenszenario, das ihm seine Tagesaktualität verlieh, selbst heraufbeschworen? Quatsch! Fang endlich an zu lesen, du Narr!"

Die ersten 50 Seiten waren eine Qual. Ich lernte die Protagonisten kennen, fand sie platt, 1-dimensional und überhaupt trieften sie Klischee um Klischee aus den Seiten in meinen Kopf. Ich kämpfte mich tapfer durch die 5 angezeichneten Parallelhandlungen, die mich eine wie die andere einfach nur nervten. "Pulp Fiction" dachte ich, trank den 6. Cognac aus und schmiss den Schinken in die Ecke. Das Buch ließ mich nicht rein. Es roch wie ein Buch, sah aus wie ein Buch, fühlte sich auch an, wie ein Buch. Aber, zum Teufel!, es benahm sich nicht wie ein Buch. "Verwöhnte Diva, biste beleidigt, oder was. Zickst rum. Alle lässte ran, nur mich nicht?!" Ich beschloss, um den Abend nicht vollends zu vergeuden, meinen Geburtstag mit der Lektüre der ´Bremer Stadtmusikanten´ ausklingen zu lassen. Was für eine Wohltat!! dachte ich noch und fiel seelig in traumlosen Schlaf. Das Buch, ein richtiges Buch, schlief auf meiner Brust mit mir ein.

Der nächste Morgen bescherte mir einen veritablen Kater und den faden Nachgeschmack vertaner Zeit und verschwendeter Energie beim Versuch, mir Zugang zu erlesen, wo so viele vor mir "von der ersten Seite an gefesselt gewesen" waren, wie die Schenkerin mir im Verlauf des gestrigen Abends noch mehrfach eindringlich versichert hatte.
Da lag es. Auf dem Bauch, sozusagen. Aufgebrochen, sodass mich quasi strafend das Hochglanzcover mit seinem schicken Design als papierne Anklage vom Fußboden herauf angiftete.
"Hör zu, Schätzchen, Du bringst es nicht." Ich gab ihm einen leichten Kick, nahm es und stellte es mit verächtlicher Absicht zwischen 2 seiner Kollegen der Starsquad ins Regal. Auch Bestseller, auch ehedem Geschenke. Hier hatte ich mir seinerzeit die Mühe gemacht, mich hindurch zu beißen, mied aber seit jener Zeit die Autoren wie der Teufel das Weihwasser. Weitere Gedanken hatte ich mir nicht gemacht. Allerdings rezensierte ich kritisch, nein, ich veriss die "Machwerke" in literarischer Diskussion und den einschlägigen Internetforen. Das ich meine Meinung dabei weitgehend exklusiv hatte, störte mich nicht im Geringsten. Die Anfeindungen der Fans im Forum konterte ich elegant und gelassen.

Ich vertrödelte den Vormittag im Café, spendierte mir ein ausgiebiges und gutes Frühstück und studierte währenddessen die ausliegenden Tageszeitungen. Da war es wieder. "Meisterwerk der Erzählkunst", "Es wird sie nicht mehr loslassen", "Thriller der Extraklasse". Meine Missbilligung des Vorabends hatte sich gelegt. Ich schrieb die respektlose Überreaktion, ein Buch weggeworfen zu haben, meinem gestrigen Alkoholkonsum zu und machte mich auf den Weg zu meinem Book-Dealer.
Er konnte meine Enttäuschung nicht verstehen. "Du kennst doch die Regel. Lies die ersten 100 Seiten, bevor Du Dir eine Meinung bildest. Ich fand es toll." Diese Wertung verwirrte mich noch mehr. Ich ließ mich jedoch überreden und beschloss, und sei es nur aus Höflichkeit der Schenkerin gegenüber, des Abends einen zweiten Anlauf zu nehmen. Außerdem hasste ich es, ein Buch zu beginnen und wegzulegen, bevor ich es durchgelesen hatte. Ich empfand das als ausgesprochen respektlos gegenüber dem Buch als solches. Daneben als persönliche Niederlage, eine angefangene Sache nicht zuende gebracht zu haben.

Zuhause angelangt ging ich zunächst meinen allabendlichen Verrichtungen nach. Für den späteren Abend hatte ich mir vorgenommen, es mir auf dem Sofa mit einem guten Glas Rotwein gemütlich zu machen. Ich wollte es nochmal versuchen. "Jeder hat eine zweite Chance verdient, Du armseliges Stück Presszellulose, hähä." und "ja warte nur, heute gehts Dir an den Kragen, Du Pamphletus Maximus. Bestseller, dass ich nicht lache,ha." So und ähnlich höhnte ich mehrfach im Vorübergehen Richtung meines Bücherregals und kam mir überlegen vor.
Ich bereitete mir ein schmackhaftes Nachtmahl, begab mich sodann ins Bad, wo ich mir eine lange heiße Dusche gönnte, mich rasierte , um mich anschließend zur Nacht umzukleiden. Den Wein hatte ich vorher geöffnet, dass er eine Weile atmen möge. So vorbereitet, stellte ich mir noch mein Lieblingsknabberzeug in Griffweite des Leselagers zurecht, goß mir ein Glas Wein ein und steuerte auf die Bücherwand zu.
"So Du Buch. Komm raus, Du bist umstellt. Jetzt wirst Du geknackt. Dann zeig mal, was Du drauf hast." "Beziehungsweise drin, hihi.." Ich amüsierte mich königlich über meinen eigenen Wortwitz.

Ich zog das Buch aus dem Regal. Was auch gelang. Was nicht gelang war, es auch vernünftig in die Hand zu bekommen. "Komm her, Du Klotz" konnte ich noch denken, da rutschte mir der Wälzer aus dem Cover und landete satt auf meinem lediglich dünn besockten Mittelfußknochen. 1 Kilo aus der Höhe von einem Meter 50 durch die Erdanziehung beschleunigt schlugen auf meinem linken Fuß auf. "Fuck!! Du Luder! Willst Du die harte Tour, oder was?!" schrie ich. "Eat this!" Das hätte ich lassen sollen. Mein bis zu diesem Moment intakter rechter führte den kräftigen Spontantritt aus. Dummerweise traf der große Zeh just genau zwischen Zehenbett und Fußnagel mit voller Wucht auf die spitze Ecke des Hardcovers auf. Der Schmerz raste augenblicklich durch meinen Körper und nahm mir sofort die Luft und halb die Besinnung. Ich kippte weg, landete auf meinen 4 Buchstaben und schlug im Abrollen nach hinten stumpf mit dem Kopf auf die Kante der marmornen Platte meines Couchtischs. Das letzte, was ich neben den pochenden Schmerzen in beiden Füßen und meinem Hinterkopf spürte, war ein warmes Rieseln in den Haaren, offenbar verursacht durch austretendes Blut aus einer hässlichen Wunde am Hinterkopf, die später mit 8 Stichen genäht werden musste. Dann wurde mir schwarz vor Augen.
Wie sich hinterher herausstellte, war mein linker Mittelfuß angebrochen, der Nagel meines rechten großen Zehs hing nur noch an einem dünnen Faden. Das Nagelbett hatte eine ordentliche Riefe abgekriegt. Dazu trug mir dieser Vorfall eine schwere Gehirnerschütterung ein, in deren Folge mich tagelang böse Kopfschmerzen malträtierten. Dazu kamen tiefe Schnittwunden, verursacht durch das zerbrochene Weinglas, welches durch die Erschütterung des harten Aufschlag meines Kopfes auf den Tisch herunterfiel und durch mich, bereits im Zustand der Abwesenheit mit dem linken Arm zerdrückt wurde. Als Sachschaden stand außerdem ein durch das viele, im Laufe meiner Bewusstlosigkeit ausgelaufene Blut, ruinierter Teppich im Wert von 300 Euro zu Buche.

Die oben genannten Einzelheiten wurden mir später in der Chirurgischen Notaufnahme berichtet. Hier erwachte ich, nachdem meine Nachbarin, von den dumpfen Schlägen aus meiner Wohnung beunruhigt noch mehr beunruhigt wurde, als ich auf Schellen, Rufen und Klopfen an der Türe nicht reagierte. Der daraufhin alarmierte Notarzt drang durch die mittlerweile, in Ermangelung eines verfügbaren Zweitschlüssels durch den herbeigerufenen Schlüsselnotdienst geöffneten Wohnungstüre zu mir vor und übernahm sogleich Erstversorgung und Abtransport. Die Rechnung für den Schlüsselmeister belief sich auf die marginale Kleinigkeit von 197 Euro.
Aufgrund meines Zustandes wurde stationäre Aufnahme angeordnet. Ich kam auf ein schönes 4-Bett-Zimmer. Meine Verletzungen wurden famos versorgt und außer, dass mir im Laufe des 3-tägigen Aufenthaltes mein Geldbeutel mit Barschaft im Werte von 65 Euro und allem, was Menschen so an wichtigem Plastik mit sich führen aus dem Krankenzimmer entwendet wurde, konnte ich mich über die Unterbringung rückblickend nicht beschweren.

Am zweiten Tag im Krankenhaus klopfte es an der Tür. "Herein" Es war meine Chefin. "Na?..Sie machen ja Sachen. Wie geht es Ihnen denn?" "So weit schon wieder ganz gut, danke der Nachfrage" Jedes Wort warf den Presslufthammer, der meine Schädelinnenwand bearbeitete von Neuem an. "Das ganze Büro wünscht Ihnen gute Besserung. Wir haben überlegt, was wir Ihnen mitbringen könnten, damit Ihnen hier nicht zu langweilig wird. Und da dachten wir: Sie lesen doch so gerne." Sie griff in die mitgebrachte Plastiktüte. Mit einiger Mühe zog sie ES hervor. "Das Buch ist der Wahnsinn...müssen Sie lesen."

"Neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!".....

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    Der Anfang war nett zu lesen. Aber ab dem dritten Absatz driftet es mir zu sehr in dieses "Bestseller sind doch nur was für den Pöbel, der von Literatur eigentlich keine Ahnung hat. Ich als großer Individualist und Kenner lese hingegen nur die Geheimtips vom Flohmarkt." ab...

    21.12.2011, 10:42 von Marvbaer
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    Ich weiß, das ich den damals schongelesen hab, ist mir aber zu mühsam zu schauen, was ich damals schrieb.
    Diesmal ist mir aufgefallen:

    "Etwas besseres als den Tod finde ich überall. Elisabeth ich werde Dich immer lieben. Franz"


    Ist das ein Geschenk an die Kaiserin Sisi, von ihrem Franzl?

    21.12.2011, 09:57 von Tanea
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    Hahahaha, ich hab mich grad im Büro halbtot gelacht beim Lesen, herrlich das!

    Und natürlich kommt mir das, bei meiner sehr beträchtlichen Büchersammlung, bekannt vor. Es gibt Bücher, die kann man drehen und wenden wie man will, es geht nicht rein.

    Bei anderen reichen zwei Seiten und ich weiss, dass es ein verdammt guter Pageturner wird. Viele meiner Autoren sind auch seehr konsistent zum Glück, so dass ich absolut selten entäuscht werde (aber es passiert doch noch...dachte da ich alle Eragons damals gelesen habe, sollte ich mir auch das neueste davon kaufen.

    Mit dem Unterschied dass da paar Jahre vergangen sind, und ich den Schreibstil jetzt kindisch finde, und sich das Buch mir komplett entzieht).

    Aber Sanderson oder George R.R. Martin, Canavan, Gablé...da ging bisher noch nie was schief xD.

    21.12.2011, 09:09 von LeyluraLegbreaker
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    Wunderbar! Ich kenne das Gefühl nur zu gut, manche Büchergeschenke sind der HORROR! Falsche Bücherwahlen können mitunter sogar beleidigen, finde ich.

    21.12.2011, 00:55 von Lady_Hope
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    Achso, noch ne Frage:
    War´s "Sophie´s Welt"?
    Das fand ich nämlich schrecklich.
    Zumindest die meiste Zeit.

    28.02.2011, 18:00 von topfbluemchen
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    vielleicht is dieser dicke verfilmte Schmöker "Das Sakrileg"? Das werd ich jedenfalls nie lesen.

    15.04.2010, 12:58 von wiesenknopf
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    Richtig klasse!!

    06.03.2010, 19:54 von Sunny_82
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