Kayah 02.06.2011, 03:27 Uhr 0 5

Als ich auszog eine Welt zu entdecken

Für alle die verstehen und die Anderen.

Freudigmelancholisch, steh ich, geh ich, laufe und besteh ich
weinend, lachend, hoffend und
vermissend in die Zukunft blickend,
sehe ich mir selbst in die Augen
und sag mir, dass es wahr ist, dass es klar ist,
dass es gut ist wie es sein wird.
Eine Träne und ein Lachen, Umzugskartons und Kindersachen,
Erinnerungen die nicht mehr lebendig werden,
Sehnsüchte die bei mir bleiben, werden,
Ich gewinn was ich verlier, geb es ab und nehm mir nach, nehm mir dich,
mach das Tor zu und die Tür auf, weiche vorwärts, geh zurück
nur noch ein Stück...
dann dreh ich mich um, dreh mich im Kreis, mach aus alt jung und aus neu alt,
spinne spindeldürre Fadenstränge kreuz und quer durch meine Gedankengänge,
zerbreche meinen Kopf und reiß ihn wieder zusammen.
Werfe weg, kaufe neu.
Liebe, trauer und zerstöre Massen
an Gedanken die ich habe und
ertrage, Tag für Tag durchs Leben jage,
hab mich noch nicht daran gewöhnt,
bin zu sehr verwöhnt, bleib trotzdem nicht,
geh zu dir und bleibe hier
liebe dich, vermisse mich
Melancholie verdrängt uns nicht,
mach uns Platz und stell ihn voll.
So, ist wie es sein soll.

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